Die Schreibkommune

Die Schreibkommune

Dass die Schreibkommune Teil unseres Blogrings ist, hatte ich schon angekündigt. Aber was ist die Schreibkommune?

Es handelt sich um einen Blog, der von verschiedenen Autor:innen des Schreib-Forums gemeinschaftlich betrieben wird.

Dazu schreibt Andre Marto:

Wir bieten Dir alle Facetten des Schreibens. Zum einen Anleitungen für Schreibanfänger. Einsichten in Näh- bzw. Schreibkästchen zum Teil erfahrener Autor:innen. Sowie eigene Geschichten aller lesenswerten Genre, von Abenteuer bis zur Science-Fiction, von der Kurzgeschichte bis zur Fortsetzungsstory und am Ende interessante Rezensionen verschiedenster Werke und Autor:innen.

Andre Marto, 20.02.2022 in der Schreibkommune

Letztes Jahr habe ich dort eine kleine Reihe zum Thema „Grundlagen des Schreibhandwerks“ gepostet, der sich an Menschen richtet, die gerade mit dem Schreiben anfangen wollen und sich erstmals darüber informieren.

Ausschnitt Header Schreibkommune

Rechts in der Sidebar, die auf Tablets und Handys unten erscheint, sind zwei Buttons zum Blogring dazugekommen: „Kurzgeschichten“ und „FantasyBookBlog“ sind noch im Aufbau befindliche Seiten, die zur Schreibkommune dazugehören. Die anderen Blogs im Blogring werden unabhängig voneinander betrieben, die gegenseitigen Gastbeiträge ausgenommen.

Equal Pay Day #diverserdonnerstag

Equal Pay Day #diverserdonnerstag

Heute Equal Pay Day beim #diverserdonnerstag von equalwritesde – um eine Woche verschoben. Der eigentliche für dieses Jahr errechnete Equal Pay Day war der 07. März 2022.

Equal Pay: Gleiche Arbeit, gleicher Lohn

Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich mal als Versandhelfer gearbeitet habe. Männer erhielten pro Stunde einen Euro mehr Basislohn als Frauen. Ich fragte nach und die Begründung war, sie seien eben stärker und erledigten schwerere Arbeiten. Tatsächlich wurden Frauen an den Packtisch eingesetzt und legten am Fließband die bestellten Waren in Transportbehälter, um sie später in Kartons zu packen, während Männer Regale voller Paletten mit Pflanzen schoben und Pakete in LKW luden.

Hier wurde also körperliche Anstrengung und Fitness höher bewertet als das Wissen um verschiedene Pflanzensorten, das schnelle Erfassen von Aufträgen sowie Herbeiholen bestellter Artikel und die Sorgfalt beim Einpacken. Ich habe alles ausprobieren dürfen, besser bezahlt wurde ich dafür nicht.

Äpfel und Birnen?

Ist das ein gutes Beispiel für die Forderung nach geschlechtergerechter Bezahlung? Wurden hier tatsächlich unterschiedliche Arbeiten erledigt?
Wenn Männer und Frauen dieselben Aufgaben machen und ein Geschlecht dafür besser bezahlt wird – das ist nicht fair.

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Einmal kurz die Welt retten

Einmal kurz die Welt retten

Einmal kurz die Welt retten
Jennifer B. Wind (Hrsg.)
416 Seiten
EUR 12,00 [D] / EUR 12,40 [A]
ISBN 978-3-8392-0128-2
Erscheinungstermin: 9. März 2022 – heute!

Zum Buch
Die Welt steht vor dem Kollaps. Den führenden Wissenschaftlern zufolge werden im Jahr 2052 wichtige Ressourcen aufgebraucht und große Teile der Welt aufgrund des Klimawandels unbewohnbar sein. Milliarden Menschen drohen Obdachlosigkeit, Hunger und Armut. 24 dramatische, sarkastische, skurrile und tiefsinnige Kurzgeschichten deutschsprachiger Topautorinnen und -autoren widmen sich den drängendsten Themen unserer Zeit und regen zum Nachdenken an. Sie sind ein Appell an uns alle: Der Kampf um das Morgen muss heute beginnen!

Presseinformation des Gmeiner-Verlags

Gestern kam das Buch als Büchersendung an und ich liebe diese Briefmarken!

Ungeplant erscheint „Einmal kurz die Welt retten“ nun zu einer Zeit, in der tatsächlich hierzulande die Spritpreise explodieren, weil der Ölpreis aufgrund des Krieg in der Ukraine durch die Decke geht.
Heute sind mir im Laden Tomaten in einer Pappschachtel aufgefallen, die sonst in Plastik verpackt waren. Der Umwelt käme es zugute, wenn Plastik nun zu teuer würde …

Mein erster Eindruck

Das Buch ist mehr als doppelt so dick, als ich erwartet hatte. Anders gesagt: So dick sind also 416 Seiten. :D Nie darauf geachtet.

Die Buchstaben auf dem Cover sind leicht erhaben und glänzen vor dem mattschwarzen Hintergrund.

Ein erster Blick hinein verrät: Auf mich kommen zwölf Kapitel mit je zwei Geschichten zu, also insgesamt 24 Werke. Ich bin schon sehr gespannt!

Danke! <3

Meine Rezension folgt, sobald ich alles gelesen und verdaut habe.

Die

Autor:innen

  • Dieter Aurass
  • Raoul Biltgen
  • Katja Brandis
  • Veronika A. Grager
  • Anne Grießer
  • Petra K. Gungl
  • Reinhard Kleindl
  • Regine Kölpin
  • Beatrix Klamlovsky
  • Uwe Laub
  • Mari März
  • Günter Neuwirth
  • Regina Schleheck
  • Claudia Schmid
  • Ursula Schmid-Spreer
  • Ingrid Schmitz
  • Alex Thomas
  • Heidi Troi
  • Eva Maria Nielsen
  • Fenna Williams
  • Barbara Wimmer
  • Janet Zentel
  • Jennifer B. Wind

Mehr über die Autorin unter: www.jennifer-b-wind.com

Schriftstellerei als Beruf

Schriftstellerei als Beruf

Heute Schriftstellerei als Beruf Equal Pay bei Schriftstellern bei Justine Pust, der Gründerin des #autor_innensonntags.

Mein bisheriger Eindruck vom Schreiben als Beruf ist: Es ist alles andere als das Schreiben als Hobby.

Du musst es wollen, mehr als alles andere. Du musst für diese Geschichte brennen, monate- oder jahrelang. Es werden Flauten kommen und dann darfst du nicht hinwerfen. Denn es macht nicht nur Spaß, es gehören auch Aufgaben dazu, die dir keinen Spaß machen werden. Die einen schreiben gerne den Rohentwurf, scheuen aber die Überarbeitung (hier, ich!); andere überarbeiten gerne, müssen aber erstmal einen ersten Entwurf zustande bringen. Die einen schwören auf Deadlines, die anderen hassen Zeitdruck oder kommen gar nicht damit zurecht.

Vor allem musst du liefern

Bild: pixabay

Zwei Bücher im Jahr sind keine Seltenheit. Auf der anderen Seite brauchst du viel Geduld, denn die Prozesse laufen alle sehr schleppend. Verlage planen Jahre im Voraus, Selfpublisher dagegen können von jetzt auf gleich veröffentlichen, wenn sie ein fertiges Manuskript haben, das reif für die Veröffentlichung ist (Stichwort: Lektorat, Buchsatz).

Und auch Schriftsteller:innen sind keine Insel: Du brauchst Testleser und, geht es ans Veröffentlichen, auch Blogger:innen. Selbst schreiben und bloggen schaffen die wenigsten und überhaupt kaufe ich doch eher ein Buch, das nicht von dem Blogger stammt, der es bewirbt. Deshalb ist das Networking auch in dieser Branche der oft introvertierte Menschen das A und O.

Das Schreiben selbst macht nur einen geringen Anteil der Arbeit des Schriftstellers aus

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Krieg gegen Putin

Krieg gegen Putin

Krieg in der Ukraine oder Krieg in Europa lauten die Schlagzeilen, doch letztlich ist es doch ein Krieg gegen Putin.
Als hätten alle nur auf einen Anlass gewartet, um sich noch rechtzeitig vor dem Klimawandel gegenseitig die Köpfe einzuschlagen.

Versteht mich nicht falsch; ich bin kein Freund Putins, aber der Krieg bringt so viel vermeidbares Leid mit sich. Wäre es nicht so beängstigend, würde ich sagen:

„Bitte seid artig, gebt euch die Hand und setzt euch wieder an den Konferenztisch.“

Ich wünsche mir, dass Putin die Ukraine den Ukrainern überlässt und seine Truppen zurückzieht.

Ich wünsche mir, dass wir nicht nur in Europa, sondern alle Menschen in der Welt in Frieden miteinander leben können. Egal, ob Ukrainer oder Russen. Egal, ob Christen, Moslems oder Juden. Egal, ob hetero oder queer. Egal, ob geimpft oder ungeimpft.

Ich will keinen Krieg, auch nicht gegen Putin. Ich fühle mich so hilflos. Um wenigstens irgendetwas zu tun, spende ich.

Quelle und weitere Spendenkonten: tagesschau.de

Depression #diverserdonnerstag

Depression #diverserdonnerstag

Die Depression ist eine psychische Störung bzw. Erkrankung und wird von der Psychiatrie den affektiven Störungen zugeordnet. Typische Symptome einer Depression sind gedrückte Stimmung, häufiges Grübeln, das Gefühl von Hoffnungslosigkeit und ein verminderter Antrieb.

So weit (und weiter) die Wikipedia.

Persönliche Erfahrungen mit meiner Depression

Leider habe ich mehr als genug Erfahrung mit rezidivierenden (wiederkehrenden) depressiven Episoden.
Kurz: Depressionen sind mir nicht fremd. Gelernt habe ich über die Jahre, dass jede Depression anders ist, dass man sie aber doch früher oder später als solche erkennt. Je mehr Erfahrung man hat und je mehr man sich mit seinen Frühwarnzeichen auseinandersetzt, desto eher.

Irgendwann habe ich dann auch mal einen Psychiater kennengelernt, aber auch erst, nachdem ich – wegen trans* – einen Psychotherapeuten aufsuchen musste. Damals war ich an einem Punkt, an dem ich auch Suizidgedanken hatte, die mir Angst machten. Diese war die erste depressive Episode, die bei mir offiziell festgestellt wurde, daher lautete damals die Diagnose „unipolare Depression“. Dies war die einzige Phase, in der ich auch Antidepressiva nahm.

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