Bild zur Geschichte im September

Bild zur Geschichte im September

Moin!

Jeweils am 1. eines Monats findet ihr an dieser Stelle ein Bild, das euch dazu auffordert, eine Geschichte zum Bild zu schreiben.
Entstandene Geschichten reblogge ich gerne oder poste sie als Gastbeiträge.

Euer Ingo S. Anders

Vorderseite einer Visitenkarte. Links ein Foto eines bärtigen Brillenträgers in kariertem Hemd vor schwarzem Grund. Rechts schwarze Schrift auf weißem Grund: Ingo S. Anders. Ingo schreibt anders. Unten rechts in der Ecke eine Schildkröte, auf deren Panzer ein Vogel sitzt.

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Nicht-Rezi: einfach!ch (Torsten Poggenpohl)

Nicht-Rezi: einfach!ch (Torsten Poggenpohl)
Tägliche Schreibanregung
Welches Buch hast du nie zu Ende gelesen, denkst aber trotzdem immer wieder daran?

einfach!ch von Torsten Poggenpohl @einfachich1980

Hab seit Ewigkeiten ne angefangene Rezension im Entwurf. Sorry, Torsten.

Gekillt hat mich einfach nur die für mich viel zu häufige Verwendung des Wortes „Synapsenfasching“, weil sich mir allein bei „Fasching“ die Fußnägel aufrollen.

Die Jecken feiern Karneval, alle anderen besaufen sich nur. ;)

Davon abgesehen ist es eigentlich eine coole Wortschöpfung.

Und ich ziehe den Hut vor deinem Verkaufstalent.


einfach !ch: schwul. bipolar. positiv.
Torsten Poggenpohl

Autobiografie
468 Seiten
Print 19,90 EUR
ebook 12,99 EUR
2. Auflage, 30.01.2023

Klappentext:

einfach!ch: schwul.bipolar.positiv. Die Doppeldiagnose HIV und bipolare Störung katapultiert Torsten Poggenpohl aus einem gut bürgerlichen Leben an den Abgrund der Gesellschaft. In diesem Buch lädt er ein, ihn auf die Reise durch seine manischen Gedanken zu begleiten. Ob tiefste Depression, oder die panische Angst vor dem Verlust seines Genies, alles breitet er schonungslos offen und ehrlich aus, bevor er den Leser mit in die Welt seiner Therapien und damit heraus aus diesem Nirvana nimmt. Immer wieder trifft man auf seinen unbändigen Willen zum Leben und seinen Wunsch, das mit seinen Krankheiten verbundene Stigma loszuwerden, denn weder Schwulsein, noch eine bipolare Störung sind ansteckend. Eine behandelte HIV-Infektion unter der Nachweisgrenze auch nicht! Womit dieses Buch aber ganz sicher anstecken wird, ist Zuversicht – also nur Mut.


Über den Autor

Torsten Poggenpohl wurde am 04.02.1980 in Dissen a.T.W. geboren und wuchs am Fuße des Teutoburger Waldes in Bad Rothenfelde auf. Nach dem Abitur zog es ihn direkt an die Nordsee – er leistete seinen Zivildienst im Pflegedienst der DRK-Nordsee-Reha-Klinik Goldene Schlüssel in St.Peter-Ording. Von dort ging es zum Studium der Rechtswissenschaft an die Friedrich-Schiller-Universität zu Jena. Nach erfolgreich absolvierter Zwischenprüfung erfolgte der Wechsel an die Eberhard Karls Universität zu Tübingen. Sein Studentenleben endetet am 27.07.2007 mit der Verleihung des Ersten Juristischen Staatsexamens und dem Titel Diplomjurist an der Eberhard Karls Universität. Mit dem Examen in der Tasche widmete er sich den schönen Dingen des Lebens und nutzte sein angeborenes Verkaufstalent. Anfangs freiberuflich wurde schnell ein Luxusduftkonzern auf ihn aufmerksam. Auf die Festanstellung als Counterleitung folgte der innerbetriebliche Aufstieg zum Gebietsverkaufsleiter. Für seine Kariere verließ er die Landeshauptstadt Stuttgart und zog nach Augsburg, um fortan sein neues Gebiet, sprich 100 Parfümerien im Gebiet Augsburg-München zu betreuen. Während seiner Zeit im Vertrieb erkrankte er 2012 sehr schwer. Zeitgleich wurden eine Bipolare Störung in einem schweren manischen Verlauf und eine HIV-Diagnose mit sehr dramatischen Werten diagnostiziert. Es begann der Kampf des Überlebens während in seinem Kopf der größte Karneval der Synapsen stattfand. Nach dem langen Weg zur Genesung und Neuausrichtung seines Lebens leitete er von 2018 bis 2022 mit großer Leidenschaft die Tom’s Bar und den dazugehörigen Künstlertreff im Stuttgarter Bohnenviertel. Der Coronalockdown schenkte ihm Zeit und Muße sein Herzensprojekt umzusetzen. Herausgekommen ist ein autobiografischer Roman über die Achterbahnfahrt seines Lebens in den letzten sieben Jahren und wie es gelingt, auszusteigen. Mit diesem ist er auf Lesereise durch Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs. 2023 setzt Torsten Poggenpohl seine Segel neu und zieht von Stuttgart ins wunderbare Hamburg.


Bei der nächsten Auflage, lieber Torsten:

Bitte beauftrage jemand anderen mit dem Korrektorat.

Euer Ingo S. Anders

Mann mit Brille und Bart im karierten Hemd vor schwarzem Hintergrund. Er lächelt dezent.

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Pressemitteilung „PEMM“ zeigt das Leben einer moderat von ME/CFS betroffenen Patientin

Pressemitteilung „PEMM“ zeigt das Leben einer moderat von ME/CFS betroffenen Patientin

Auf der Presse-Seite ist jetzt auch die Pressemitteilung zu Pemm: Wenn die Löffel nicht gereicht haben verfügbar: https://ingoschreibtanders.blog/presse/#pressemitteilungen

PEMM zeigt das Leben einer moderat von ME/CFS betroffenen Patientin und kann verwendet werden, Nicht-Betroffenen einen Eindruck davon zu vermitteln, wie sich das anfühlt.

Klappentext und Shoplinks: https://ingoschreibtanders.blog/#pemm-wenn-die-loffel-nicht-gereicht-haben

Euer Ingo S. Anders

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ebook: PEMM: Klappentext und erste Rezi

ebook: PEMM: Klappentext und erste Rezi

Alle reden von diesem ME/CFS. Wie hieß das noch gleich?
Myalgische Enzephalomyelitis? Das kann man doch kaum aussprechen!
Und dann dieses PEMM? Oder PEM? PENE?
Wie fühlt es sich an, moderat von ME/CFS betroffen zu sein?

Und auf einmal erwischt es dich.
Und dann? Ist das Leben vorbei? Gibt es nie wieder einen schönen Tag?

Wie macht man Außenstehenden, die sich zum Teil kaum das Kürzel merken können, das Wesen der Myalgischen Enzephalomyelitis begreiflich?

Eine kurze Geschichte, die die so häufige wie unerforschte Infektionsfolgekrankheit ME ins Rampenlicht rückt. Eine realistische Betrachtung einer schweren neuroimmunologischen Multisystemerkrankung, mit der zu leben allein schon Horror sein kann.

Queer SickLit, Non-spice.

E-Book 2,99 EUR, ISBN: 978-3-384-90681-6
Erhältlich überall im Onlinebuchhandel. Erschienen am 08.08.26.

Warnung:

Die erste Szene kann sehr triggern. Von einer Frau, die mit ME lebt, habe ich bei einer Lesung eine sehr positive Rückmeldung (zur gesamten Geschichte) bekommen. Sie sagte: „Das ist genau mein Leben!“ Die anderen im Publikum hat es sehr betroffen gemacht. Ich empfehle sie daher nicht für Angehörige.

Reaktion einer anderen Betroffenen:

So, nach den ersten Seiten:

ICH BIN BEGEISERT

Ich grinse vor mich hin, weil du das so toll, treffend beschreibst.

Ich möchte dieses Buch haben

und es allen Menschen um die Ohren hauen, damit sie endlich VERSTEHEN

Zu den Shoplinks: https://ingoschreibtanders.blog/#pemm-wenn-die-loffel-nicht-gereicht-haben

Freue mich über Rezis.

Euer Ingo S. Anders

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ebook: PEMM: Wenn die Löffel nicht gereicht haben

ebook: PEMM: Wenn die Löffel nicht gereicht haben

Bei mir haben die Löffel für das Marketing von Du bist schmutzig nicht gereicht. Eigentlich hatte ich nämlich vor, ganz locker neben der Arbeit an meinem Debütroman noch ein paar Blogbeiträge nach Insta und FB rüberschieben zu lassen, mit denen ich parallel die beiden Geschichten bewerben kann.

Mit den Beiträgen für die ersten vier Wochen hat das auch noch geklappt, weil ich die vorbereitet hatte, als das Manuskript noch im Lektorat war. Da hatte ich ja nichts zu tun. Also vergleichsweise nichts und nicht Du-hältst-jetzt-strikte-Bettruhe-weil-du-PEM-hast-nichts.

Dann bekam ich PEM, weil ich mal wieder den Helden spielen wollte und mich bei der Krankengymnastik zu Kniebeugen und Gewichtheben hab verführen lassen. Die Kniebeugen waren zu meiner Überraschung wirklich nicht das Problem, aber durch die Gewichte habe ich meine Muskeln nicht mehr gespürt, weil ich sie zu stark anspannen musste. Normalerweise merke ich beim Gehen den Moment, wenn ich an die anaerobe Schwelle komme und mache spätestens dann sofort eine Pause. Und den hab ich hier verpasst.

Ich lag also dann bei der Lymphdrainage eine Dreiviertelstunde und hab deutlich gemerkt, wie meine Muskeln entzündet waren. Das ließ dann aber nach und dadurch habe ich es falsch eingeschätzt. Und weil ich dann nicht gerafft habe, dass es wirklich dringend angezeigt ist, sofort Radical Rest zu machen, bin ich mal wieder in die Adrenalin-Falle getappt.

Die erste Woche hab ich also noch durchgezogen, weil ich dachte, es ginge mir noch gut. Es wurde aber ständig schlechter, bis ich die Reißleine gezogen hab und für eine Woche alle Termine abgesagt habe. Wirklich Bett und sonst nichts außer Toilettengänge und drei Mahlzeiten am Tisch. Okay, und ganz viel binaurale Klänge gehört, was mir geholfen hat, mein Nervensystem zu beruhigen.

Und dann kam der Anschlag auf den Berliner CSD. Das hat mich auch noch mal ordentlich aus den Socken gehauen.

Hätte ich gleich Termine abgesagt, wäre ich weniger lang ausgefallen. So hat sich aber die Fertigstellung des zweiten ebooks, PEMM, unglaublich verzögert. Das hatte zudem biestige Fehlermeldungen, mit denen ich alleine nicht zurechtkam.

Der Klappi für PEMM ist hier auf meiner Webseite. Ich poste den aber noch mal, wenn ich auch die Shoplinks habe.
Du bist schmutzig ist schon vorbestellbar. Klappi und Shoplinks sind hier.

Am 8. August werde ich liegen. Ob zu Hause im Bett oder während der Liegenddemo vor dem Hamburger UKE, das weiß ich jetzt noch nicht.

Euer Ingo S. Anders

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Haut in die Tasten! Wir brauchen mehr queere Geschichten

Haut in die Tasten! Wir brauchen mehr queere Geschichten

Ich habe euch mal passend zum Hamburger CSD noch eine von den älteren Schreibanregungen ausgebuddelt.

Ja, ich wünsche mir als Leser mehr Casual Queerness.

Ich muss aber gestehen, dass das gar nicht so einfach ist, so etwas zu schreiben. Ich überarbeite ja gerade auf das Inhaltslektorat hin meinen Debütroman, den ich dem Genre Trans Gay Romance zuordne.

Wie soll ich es anders nennen, wenn sich ein schwuler trans Mann auf Partnersuche begibt?

Ja, jeder hat sein Päckchen zu tragen, auch ich und so auch meine Held:innen und deshalb ist es leider kein heiteitei geworden, keine seichte Unterhaltung. Auch wenn ich das ehrlich vorhatte. *schwör

Ein Testpublikum hat mir jedoch gerade vergangenen Dienstag während einer Werkstattlesung attestiert, bereits der Einstieg in die gerade im Story gewähre mit Witz & Ernsthaftigkeit einen Einblick in das Innenleben meiner Protagonist:innen.

Euer Ingo S. Anders

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Beitragsbild: KI-generiert