Happy Pride Month!

Happy Pride Month!

Wie die Zeit rennt!

Neuerdings bekomme ich immer Hinweise darauf, was ich an am selben Datum in den Vorjahren gepostet habe. Das hier wollte ich doch mal aufgreifen:

Faszinierend, was daraus geworden ist:

  • Von der neuen Kampagne gegen queerfeindliche Gewalt der Polizei habe ich nichts gehört. Da scheint nichts draus geworden zu sein. Das Geld für den BTW in die Tonne.
  • Die Liegenddemos haben dazu geführt, dass mehr Forschungsgelder locker gemacht wurden. Es reicht zwar bei Weitem noch nicht und das ist längst nicht alles, was getan werden muss für ME-Betroffene, aber das ist ein Anfang.
  • Die Budgetkonferenz war für den Eimer, denn ich habe nicht einen Cent von der Eingliederungshilfe gesehen.
  • Das Fahrtraining war sehr hilfreich. Mittlerweile bin ich sehr versiert im Umgang mit dem E-Rolli, was aber leider nichts daran ändert, das man in Hamburg nur an ausgewählten Haltestellen aus- und umsteigen kann und die Sache mit den U-Bahnen viel zu kniffelig ist. Wenn ich früher eine Stunde kalkuliert habe, muss ich heute mit Rolli zwei Stunden veranschlagen, um mein Fahrtziel innerhalb Hamburgs zu erreichen, wenn ich auf die andere Seite der Elbe will.
  • Mittlerweile bin ich der Redaktion des Queerhandicap e.V. beigetreten. So habe ich das Gefühl, dass ich politisch was bewegen kann.
  • Aus dem anvisierten einzelnen Blogbeitrag über den Scheiß mit der Energie in Löffeln ist eine ganze Reihe geworden und das, was ich ursprünglich im Sinn hatte – eine Art Anleitung zu formulieren, wie es gelingen kann, zur Baseline zu finden – ist mir noch nicht gelungen. Weil ich nicht genug Löffel hatte, um mich damit zu befassen, aber auch, weil ich selbst noch nicht da angekommen war. Immerhin habe ich schon einige Beiträge verfasst mit Wissen, das ich für grundlegend halte, um sich überhaupt auf die Reise zu begeben.
  • Im Bett liege ich immer noch viel und meine Matratze ist schon ganz durchgelegen. :D Inzwischen gibt es aber auch Aktivitäten, die ich als entspannend erlebe, und die ich unternehmen kann, wenn ich eine Erholung suche.
  • Ja, irgendwie habe ich meine Liebe zur Natur entdeckt. Früher hätten mich keine zehn Pferde vor die Tür gebracht und von meinen Büchern getrennt. Mag sicher auch daran liegen, dass ich zur Strafe zum Spielen nach draußen geschickt wurde.
  • Ich bewege mich regelmäßig, was meinem Herz und meinem Lymphsystem guttut. Seit der 3. Kardioversion Anfang diesen Jahres bleibt das Vorhofflimmern offenbar weg und es geht mir deutlich besser. Mit Rollator kann ich Strecken laufen, die mit den Krücken nicht möglich sind. Ich bin guter Dinge, damit bald einige Orte erreichen zu können, die ich mit dem Rolli nicht habe erreichen können.
  • Aus dem Interview zum Thema trans* in der Pflege ist nichts geworden. Ich war nicht in der Lage zu zwei halbstündigen Gesprächen, weil meine Stimme das nicht mitgemacht hat.
  • Das Schreibmehr ist vom Netz.
  • Die Waschzettel habe ich immer noch nicht fertig. :D
  • Diese Kurzgeschichte hängt immer noch im Wettbewerb fest, obwohl die Preisverleihung bereits im vergangenen Herbst stattfinden sollte. Mittlerweile habe ich auch schon ein ebook fast fertig. Es ist mir noch nicht gelungen, es barrierefrei zu gestalten.
  • Tatsächlich habe ich eine Autobiografie angefangen, allerdings habe ich mich für einen anderen Schwerpunkt als meine Krankheiten entschieden. Und das hat mich an einen Punkt geführt, an dem ich es ganz doll überfällig fand, mal endlich eine Traumatherapie zu starten. Das Buchprojekt ruht erst mal.

Happy Pride Month allerseits!

Euer Ingo S. Anders

Vorderseite einer Visitenkarte. Links ein Foto eines bärtigen Brillenträgers in kariertem Hemd vor schwarzem Grund. Rechts schwarze Schrift auf weißem Grund: Ingo S. Anders. Ingo schreibt anders. Unten rechts in der Ecke eine Schildkröte, auf deren Panzer ein Vogel sitzt.

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Beitragsbild: KI-generiert

Welttag zur Bekämpfung der Wüstenbildung und Dürre

Welttag zur Bekämpfung der Wüstenbildung und Dürre

Heute ist der Welttag zur Bekämpfung der Wüstenbildung und Dürre.

Zuerst regnet es einfach weniger, kaum merklich, und dann irgendwann gar nicht mehr. So wird aus wird aus fruchtbarem Boden Steppe. Bleibt es weiterhin trocken, wird der Boden zunehmend schlechter, bis eine Wüste entsteht.

Dagegen hilft jetzt nicht etwa, täglich den eigenen Rasen zu sprengen. Ganz im Gegenteil: Wir müssen dafür sorgen, dass wir sparsam Wasser verbrauchen, damit der Grundwasserspiegel möglichst hoch bleibt.

Das erreichen wir zum Beispiel, indem wir beim Hände waschen und Zähne putzen das Wasser nicht die ganze Zeit laufen lassen. Indem wir im Sommer kürzer duschen, keine durstigen Blumen pflanzen, die täglich gegossen werden müssten, und indem wir unsere Autos nicht waschen – insofern wir eins besitzen.

Leider wurde in Deutschland versäumt, den Wasserverbrauch für die großen Verbraucher, die Industrie, zu beschränken, berichtet web.de.
Das müssen jetzt die kleinen Verbraucher, die Bürger, ausbaden.

Meine dystopische NF Climate Fiction Projekt Rhein befasst sich mit der Überlegung, wie es bald in Deutschland aussehen könnte, wenn die Klimaziele weiterhin verfehlt und verwässert oder gar aufgehoben werden und es im Jahr 2050 hierzulande Wüstenlandschaft gibt, wo der Rhein jetzt noch grün erblühen lässt, was noch nicht zubetoniert ist, und Dürren an der Tagesordnung sind.

Weiße Schrift: Ingo S. Anders, Projekt Rhein, Eine Kurzdystopie. Im Hintergrund unter düsterem Himmel ausgedorrter Boden, eine Kutsche fährt neben einem großen Rohr entlang in Richtung des Horizontes.

Klappentext:

Deutschland, 2050, mit knapp über vierzig Grad einer der kühleren Sommertage.
Leonidas liegt im Schatten seiner Maispflanzen, als ihm eine Einladung des Bundeskanzlers übermittelt wird.
Es geht um den längst ausgetrockneten Rhein.

Eine dystopische Kurzgeschichte.

Überall erhältlich, wo es ebooks gibt.

Zum Weltumwelttag habe ich euch schon verraten, dass ich Die letzte Hoffnung von Tommy B. Brandl schon lesen durfte. Er fasst sich nicht so kurz, sondern malt auf über 500 Seiten seine Vorstellung unserer Welt im Jahr 2050.

Tommy schreibt so fesselnd, dass ich beinahe die Nacht durchgelesen hätte.
Um mich wiederum kurz zu fassen:

Für eine ausführliche Rezension ist es noch zu früh. Die folgt aber noch.

Euer Ingo S. Anders

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Weltumwelttag 2026

Weltumwelttag 2026

Zum heutigen Weltumwelttag möchte ich euch zwei Geschichten ans Herz legen: Meine kurze Geschichte Projekt Rhein und Die letzte Hoffnung von Tommy B. Brandl (Instagram: @tommy_schreibt).

Ich darf Die letzte Hoffnung vorab lesen und da ich gerade erst angefangen habe, kann ich euch noch nicht viel darüber erzählen. Das ist auch gut so, denn ich darf nicht zu viel verraten, immerhin erscheint das Buch erst am 25.07.26.
Ich glaube aber, Tommy wird bei meinem schneckenmäßigen Lesetempo gut schlafen können, was das angeht. Es sei denn, die Lektüre ist zu spannend … dann inhaliere ich so einen Thriller auch schon mal.

Ich glaube aber, ich verrate nicht zu viel, wenn ich euch sage, dass mich bereits die ersten beiden Zeilen davon überzeugt haben, mich noch einmal auf eine Rezension einzulassen.

Hier sind sie:

Der Tod rauschte in ihr Haus, ohne anzuklopfen.
Salzig. Dreckig. Eiskalt.

Na, seid ihr auch sofort am Haken?

Das Buch ist bereits vorbestellbar und zwar sogar in einer limitierten signierten Farbschnittausgabe bei der Buchhandlung Brockmann.

Wenn euch das Warten bis Juli zu lang wird, dann schiebt doch eine meiner kurzen Geschichten dazwischen. :)

Ach ja, da war doch noch was:

Meine dystopische NF Climate Fiction Projekt Rhein befasst sich mit der Überlegung, wie es bald in Deutschland aussehen könnte, wenn die Klimaziele weiterhin verfehlt und verwässert oder gar aufgehoben werden und es im Jahr 2050 hierzulande Wüstenlandschaft gibt, wo der Rhein jetzt noch grün erblühen lässt, was noch nicht zubetoniert ist, und Dürren an der Tagesordnung sind.

Klappentext:

Deutschland, 2050, mit knapp über vierzig Grad einer der kühleren Sommertage.
Leonidas liegt im Schatten seiner Maispflanzen, als ihm eine Einladung des Bundeskanzlers übermittelt wird.
Es geht um den längst ausgetrockneten Rhein.

Eine dystopische Kurzgeschichte.

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Dann melde dich bei mir, bitte direkt per Mail an ingoschreibtanders@web.de.

Nein, schiel nicht auf den SUB – es ist nur was Kurzes für Zwischendurch!
Eine kurze Geschichte.
Aber lies sie vielleicht besser gleich nach dem Aufstehen …

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Du brauchst keinen „richtigen Blog“ mit eigener Webseite, aber ich freue mich natürlich sehr darüber.

Euer Ingo S. Anders

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