ebook: PEMM: Wenn die Löffel nicht gereicht haben

ebook: PEMM: Wenn die Löffel nicht gereicht haben

Bei mir haben die Löffel für das Marketing von Du bist schmutzig nicht gereicht. Eigentlich hatte ich nämlich vor, ganz locker neben der Arbeit an meinem Debütroman noch ein paar Blogbeiträge nach Insta und FB rüberschieben zu lassen, mit denen ich parallel die beiden Geschichten bewerben kann.

Mit den Beiträgen für die ersten vier Wochen hat das auch noch geklappt, weil ich die vorbereitet hatte, als das Manuskript noch im Lektorat war. Da hatte ich ja nichts zu tun. Also vergleichsweise nichts und nicht Du-hältst-jetzt-strikte-Bettruhe-weil-du-PEM-hast-nichts.

Dann bekam ich PEM, weil ich mal wieder den Helden spielen wollte und mich bei der Krankengymnastik zu Kniebeugen und Gewichtheben hab verführen lassen. Die Kniebeugen waren zu meiner Überraschung wirklich nicht das Problem, aber durch die Gewichte habe ich meine Muskeln nicht mehr gespürt, weil ich sie zu stark anspannen musste. Normalerweise merke ich beim Gehen den Moment, wenn ich an die anaerobe Schwelle komme und mache spätestens dann sofort eine Pause. Und den hab ich hier verpasst.

Ich lag also dann bei der Lymphdrainage eine Dreiviertelstunde und hab deutlich gemerkt, wie meine Muskeln entzündet waren. Das ließ dann aber nach und dadurch habe ich es falsch eingeschätzt. Und weil ich dann nicht gerafft habe, dass es wirklich dringend angezeigt ist, sofort Radical Rest zu machen, bin ich mal wieder in die Adrenalin-Falle getappt.

Die erste Woche hab ich also noch durchgezogen, weil ich dachte, es ginge mir noch gut. Es wurde aber ständig schlechter, bis ich die Reißleine gezogen hab und für eine Woche alle Termine abgesagt habe. Wirklich Bett und sonst nichts außer Toilettengänge und drei Mahlzeiten am Tisch. Okay, und ganz viel binaurale Klänge gehört, was mir geholfen hat, mein Nervensystem zu beruhigen.

Und dann kam der Anschlag auf den Berliner CSD. Das hat mich auch noch mal ordentlich aus den Socken gehauen.

Hätte ich gleich Termine abgesagt, wäre ich weniger lang ausgefallen. So hat sich aber die Fertigstellung des zweiten ebooks, PEMM, unglaublich verzögert. Das hatte zudem biestige Fehlermeldungen, mit denen ich alleine nicht zurechtkam.

Der Klappi für PEMM ist hier auf meiner Webseite. Ich poste den aber noch mal, wenn ich auch die Shoplinks habe.
Du bist schmutzig ist schon vorbestellbar. Klappi und Shoplinks sind hier.

Am 8. August werde ich liegen. Ob zu Hause im Bett oder während der Liegenddemo vor dem Hamburger UKE, das weiß ich jetzt noch nicht.

Euer Ingo S. Anders

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Haut in die Tasten! Wir brauchen mehr queere Geschichten

Haut in die Tasten! Wir brauchen mehr queere Geschichten

Ich habe euch mal passend zum Hamburger CSD noch eine von den älteren Schreibanregungen ausgebuddelt.

Ja, ich wünsche mir als Leser mehr Casual Queerness.

Ich muss aber gestehen, dass das gar nicht so einfach ist, so etwas zu schreiben. Ich überarbeite ja gerade auf das Inhaltslektorat hin meinen Debütroman, den ich dem Genre Trans Gay Romance zuordne.

Wie soll ich es anders nennen, wenn sich ein schwuler trans Mann auf Partnersuche begibt?

Ja, jeder hat sein Päckchen zu tragen, auch ich und so auch meine Held:innen und deshalb ist es leider kein heiteitei geworden, keine seichte Unterhaltung. Auch wenn ich das ehrlich vorhatte. *schwör

Ein Testpublikum hat mir jedoch gerade vergangenen Dienstag während einer Werkstattlesung attestiert, bereits der Einstieg in die gerade im Story gewähre mit Witz & Ernsthaftigkeit einen Einblick in das Innenleben meiner Protagonist:innen.

Euer Ingo S. Anders

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Beitragsbild: KI-generiert

Pressemitteilung: „Du bist schmutzig“ erscheint am Welttag der Patientensicherheit, um diese auch für ME-Patienten einzufordern

Pressemitteilung: „Du bist schmutzig“ erscheint am Welttag der Patientensicherheit, um diese auch für ME-Patienten einzufordern

Queerer Newsletter

Meine Gedanken sind immer noch bei den Opfern des Anschlags auf den Berliner CSD und ihren Angehörigen. Nur langsam löst sich die Schockstarre und es fällt mir sehr schwer, irgendwie zur Tagesordnung überzugehen.

Die Kundgebung am vergangenen Sonntag in Hamburg an der Alster empfand ich als tröstlich, da ich dort meine Trauer teilen konnte und spürte, dass ich nicht alleine damit bin.

Seht es mir bitte nach, dass ich jetzt drei Beiträge zu einem zusammenfasse, aber ich darf das Marketing nicht völlig im Sande verlaufen lassen und habe einfach keine Kraft für drei einzelne Beiträge.

Buchiger Newsletter

So ganz scharf lässt es sich ohnehin nicht trennen, denn es handelt sich um eine Geschichte über ein lesbisches Paar, das eine smarte Pflegewohnung bezieht, weil die an ME/CFS erkrankte Jule diese vor der Markteinführung testen soll. Kaum hat ihre Frau die Wohnung verlassen, treten die ersten Fehlfunktionen auf.

Auf der Presse-Seite findet ihr die Pressemitteilung zu meinem ebook „Du bist schmutzig“, das am 17. September 2026, dem Welttag für Patientensicherheit erscheinen wird und bereits jetzt vorbestellbar ist.

Melde dich gern direkt bei mir (ingoschreibtanders(at)web.de), wenn du ein Rezensionsexemplar haben möchtest.
Ich freue mich angesichts der Kürze der Geschichte auch über 1-3 Sätze und wenn du nur eine Handvoll Follower hast oder lieber Mundpropaganda machen magst, bin ich fein damit.
Alternativ zum barrierefreien ebook stelle ich das Manuskript auch als pdf-Datei zur Verfügung.

Ich habe mich um eine realistische Darstellung von ME bemüht und bin dabei von meinen eigenen Erfahrungen ausgegangen. Auch die technischen Neuerungen sind nicht so ganz weit hergeholt.

ME-Newsletter

Bei dieser Gelegenheit möchte ich auf diesen kompakten Artikel in der Gelben Liste hinweisen, der auch einen sehr übersichtlichen Praxisleitfaden bietet.

Der Tag, an dem ich in eine neue Arztpraxis komme und die behandelnde Person sich besser mit meiner Erkrankung auskennt als ich und mir helfen kann, wird der sein, an dem ich mich auf meiner Webseite wieder rein auf das Schreiben konzentrieren kann, weil ich es nicht mehr als meine Aufgabe ansehe, als Patient Öffentlichkeitsarbeit machen zu müssen und damit dem Bildungsauftrag nachzukommen, den eigentlich die Hochschulen haben.

So, Akku leer. Bett.

Euer Ingo S. Anders

Vorderseite einer Visitenkarte. Links ein Foto eines bärtigen Brillenträgers in kariertem Hemd vor schwarzem Grund. Rechts schwarze Schrift auf weißem Grund: Ingo S. Anders. Ingo schreibt anders. Unten rechts in der Ecke eine Schildkröte, auf deren Panzer ein Vogel sitzt.

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Happy Pride Month!

Happy Pride Month!

Wie die Zeit rennt!

Neuerdings bekomme ich immer Hinweise darauf, was ich an am selben Datum in den Vorjahren gepostet habe. Das hier wollte ich doch mal aufgreifen:

Faszinierend, was daraus geworden ist:

  • Von der neuen Kampagne gegen queerfeindliche Gewalt der Polizei habe ich nichts gehört. Da scheint nichts draus geworden zu sein. Das Geld für den BTW in die Tonne.
  • Die Liegenddemos haben dazu geführt, dass mehr Forschungsgelder locker gemacht wurden. Es reicht zwar bei Weitem noch nicht und das ist längst nicht alles, was getan werden muss für ME-Betroffene, aber das ist ein Anfang.
  • Die Budgetkonferenz war für den Eimer, denn ich habe nicht einen Cent von der Eingliederungshilfe gesehen.
  • Das Fahrtraining war sehr hilfreich. Mittlerweile bin ich sehr versiert im Umgang mit dem E-Rolli, was aber leider nichts daran ändert, das man in Hamburg nur an ausgewählten Haltestellen aus- und umsteigen kann und die Sache mit den U-Bahnen viel zu kniffelig ist. Wenn ich früher eine Stunde kalkuliert habe, muss ich heute mit Rolli zwei Stunden veranschlagen, um mein Fahrtziel innerhalb Hamburgs zu erreichen, wenn ich auf die andere Seite der Elbe will.
  • Mittlerweile bin ich der Redaktion des Queerhandicap e.V. beigetreten. So habe ich das Gefühl, dass ich politisch was bewegen kann.
  • Aus dem anvisierten einzelnen Blogbeitrag über den Scheiß mit der Energie in Löffeln ist eine ganze Reihe geworden und das, was ich ursprünglich im Sinn hatte – eine Art Anleitung zu formulieren, wie es gelingen kann, zur Baseline zu finden – ist mir noch nicht gelungen. Weil ich nicht genug Löffel hatte, um mich damit zu befassen, aber auch, weil ich selbst noch nicht da angekommen war. Immerhin habe ich schon einige Beiträge verfasst mit Wissen, das ich für grundlegend halte, um sich überhaupt auf die Reise zu begeben.
  • Im Bett liege ich immer noch viel und meine Matratze ist schon ganz durchgelegen. :D Inzwischen gibt es aber auch Aktivitäten, die ich als entspannend erlebe, und die ich unternehmen kann, wenn ich eine Erholung suche.
  • Ja, irgendwie habe ich meine Liebe zur Natur entdeckt. Früher hätten mich keine zehn Pferde vor die Tür gebracht und von meinen Büchern getrennt. Mag sicher auch daran liegen, dass ich zur Strafe zum Spielen nach draußen geschickt wurde.
  • Ich bewege mich regelmäßig, was meinem Herz und meinem Lymphsystem guttut. Seit der 3. Kardioversion Anfang diesen Jahres bleibt das Vorhofflimmern offenbar weg und es geht mir deutlich besser. Mit Rollator kann ich Strecken laufen, die mit den Krücken nicht möglich sind. Ich bin guter Dinge, damit bald einige Orte erreichen zu können, die ich mit dem Rolli nicht habe erreichen können.
  • Aus dem Interview zum Thema trans* in der Pflege ist nichts geworden. Ich war nicht in der Lage zu zwei halbstündigen Gesprächen, weil meine Stimme das nicht mitgemacht hat.
  • Das Schreibmehr ist vom Netz.
  • Die Waschzettel habe ich immer noch nicht fertig. :D
  • Diese Kurzgeschichte hängt immer noch im Wettbewerb fest, obwohl die Preisverleihung bereits im vergangenen Herbst stattfinden sollte. Mittlerweile habe ich auch schon ein ebook fast fertig. Es ist mir noch nicht gelungen, es barrierefrei zu gestalten.
  • Tatsächlich habe ich eine Autobiografie angefangen, allerdings habe ich mich für einen anderen Schwerpunkt als meine Krankheiten entschieden. Und das hat mich an einen Punkt geführt, an dem ich es ganz doll überfällig fand, mal endlich eine Traumatherapie zu starten. Das Buchprojekt ruht erst mal.

Happy Pride Month allerseits!

Euer Ingo S. Anders

Vorderseite einer Visitenkarte. Links ein Foto eines bärtigen Brillenträgers in kariertem Hemd vor schwarzem Grund. Rechts schwarze Schrift auf weißem Grund: Ingo S. Anders. Ingo schreibt anders. Unten rechts in der Ecke eine Schildkröte, auf deren Panzer ein Vogel sitzt.

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Beitragsbild: KI-generiert

Welttag zur Bekämpfung der Wüstenbildung und Dürre

Welttag zur Bekämpfung der Wüstenbildung und Dürre

Heute ist der Welttag zur Bekämpfung der Wüstenbildung und Dürre.

Zuerst regnet es einfach weniger, kaum merklich, und dann irgendwann gar nicht mehr. So wird aus wird aus fruchtbarem Boden Steppe. Bleibt es weiterhin trocken, wird der Boden zunehmend schlechter, bis eine Wüste entsteht.

Dagegen hilft jetzt nicht etwa, täglich den eigenen Rasen zu sprengen. Ganz im Gegenteil: Wir müssen dafür sorgen, dass wir sparsam Wasser verbrauchen, damit der Grundwasserspiegel möglichst hoch bleibt.

Das erreichen wir zum Beispiel, indem wir beim Hände waschen und Zähne putzen das Wasser nicht die ganze Zeit laufen lassen. Indem wir im Sommer kürzer duschen, keine durstigen Blumen pflanzen, die täglich gegossen werden müssten, und indem wir unsere Autos nicht waschen – insofern wir eins besitzen.

Leider wurde in Deutschland versäumt, den Wasserverbrauch für die großen Verbraucher, die Industrie, zu beschränken, berichtet web.de.
Das müssen jetzt die kleinen Verbraucher, die Bürger, ausbaden.

Meine dystopische NF Climate Fiction Projekt Rhein befasst sich mit der Überlegung, wie es bald in Deutschland aussehen könnte, wenn die Klimaziele weiterhin verfehlt und verwässert oder gar aufgehoben werden und es im Jahr 2050 hierzulande Wüstenlandschaft gibt, wo der Rhein jetzt noch grün erblühen lässt, was noch nicht zubetoniert ist, und Dürren an der Tagesordnung sind.

Weiße Schrift: Ingo S. Anders, Projekt Rhein, Eine Kurzdystopie. Im Hintergrund unter düsterem Himmel ausgedorrter Boden, eine Kutsche fährt neben einem großen Rohr entlang in Richtung des Horizontes.

Klappentext:

Deutschland, 2050, mit knapp über vierzig Grad einer der kühleren Sommertage.
Leonidas liegt im Schatten seiner Maispflanzen, als ihm eine Einladung des Bundeskanzlers übermittelt wird.
Es geht um den längst ausgetrockneten Rhein.

Eine dystopische Kurzgeschichte.

Überall erhältlich, wo es ebooks gibt.

Zum Weltumwelttag habe ich euch schon verraten, dass ich Die letzte Hoffnung von Tommy B. Brandl schon lesen durfte. Er fasst sich nicht so kurz, sondern malt auf über 500 Seiten seine Vorstellung unserer Welt im Jahr 2050.

Tommy schreibt so fesselnd, dass ich beinahe die Nacht durchgelesen hätte.
Um mich wiederum kurz zu fassen:

Für eine ausführliche Rezension ist es noch zu früh. Die folgt aber noch.

Euer Ingo S. Anders

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