Ja, ich wünsche mir als Leser mehr Casual Queerness.
Ich muss aber gestehen, dass das gar nicht so einfach ist, so etwas zu schreiben. Ich überarbeite ja gerade auf das Inhaltslektorat hin meinen Debütroman, den ich dem Genre Trans Gay Romance zuordne.
Wie soll ich es anders nennen, wenn sich ein schwuler trans Mann auf Partnersuche begibt?
Ja, jeder hat sein Päckchen zu tragen, auch ich und so auch meine Held:innen und deshalb ist es leider kein heiteitei geworden, keine seichte Unterhaltung. Auch wenn ich das ehrlich vorhatte. *schwör
Ein Testpublikum hat mir jedoch gerade vergangenen Dienstag während einer Werkstattlesung attestiert, bereits der Einstieg in die gerade im Story gewähre mit Witz & Ernsthaftigkeit einen Einblick in das Innenleben meiner Protagonist:innen.
Es ist wohl mal wieder an der Zeit, mich vorzustellen.
Sicher wisst ihr, dass ich nicht nur an einem Roman arbeite, sondern auch kurze Geschichten wie Projekt Rhein veröffentliche. Vielleicht habt ihr auch einen Blick auf meine Über-mich-Seite geworfen, auf der ich meinen schriftstellerischen Werdegang beschreibe.
10 Fakten über mich:
Ich konnte schon als Kind schreiben wie gedruckt ;)
Ich schreibe querbeet und zuletzt hauptsächlich queere SickLit
Ich habe einen Hang zu Dystopien
Ich lese liebend gern Thriller, bin aber bisher zu doof, selbst welche zu schreiben ;)
Vielleicht erinnert ihr euch noch daran, dass ich sehr gerne gesungen habe und solange die Knie das noch mitmachten auch liebend gern Queer Tango getanzt habe.
Durch meine Einschränkungen habe ich jetzt neue Hobbys: Ich fahre gerne mit dem Rolli in die Natur und mache Fotos, die ich in der Selbsthilfegruppe teile mit Menschen, die ihre Wohnung nicht verlassen können. Deshalb blogge ich dieses Jahr jeweils am Ersten eines Monats Fotos, die euch anregen sollen, dazu eine Geschichte zu schreiben.
Wer schon mal was von Debütanten gehört hat, kann sich wohl denken, was ich mit Debütonkel meine … Ich freue mich jedenfalls schon auf mein Romandebüt, auch wenn ich jetzt erst beim Endspurt bin.
Diesmal gibt es ein Video bei Youtube mit dem Ergebnis einer Zusammenarbeit, auf die ich sehr stolz bin: Eine kurze Geschichte zum Anhören, zu der ein kleines Video entstanden ist!
Anders als bei schreibmehr.online kann ich hier leider nicht das Video einbetten.
Dennoch die Credits:
Autor: Ingo S. Anders. Ingo S. Anders – der Name ist Programm: Ingo schreibt anders. Kurze Geschichten sammelte der Hamburger in seinem Debüt »Tobaksplitter«. Zuletzt beteiligte er sich an der Benefiz-Anthologie »Erzählte Welten – Texte aus dem Schreib-Forum« zugunsten der Nothunde La Mancha e.V. , in der diese und noch mehr Geschichten von Ingo S. Anders erschienen sind. In seiner Freizeit entspannt er sich beim Singen. Mehr über Ingo auf https://ingoschreibtanders.blog/
Sprecherin: Jessica Schade. Jessica Schade ist selbst Autorin von Romanen, die sich mit der Psyche der Menschen befassen und dazu in die Perspektiven verschiedenster Generationen eintaucht. Auch sie hat sich an der Benefiz-Anthologie»Erzählte Welten – Texte aus dem Schreib-Forum« beteiligt. Mehr über Jessica auf https://www.autorenwelt.de/person/jessica-…
Entstanden ist die Geschichte bei einer Schreibübung nach einem Vortrag zum Thema Erzählperspektiven. In meinem nächsten Artikel bei schreibmehr.online am Donnerstag in 14 Tagen befasse ich mich mit dem Thema Erzählperspektiven. Mal sehen, an was ich mich noch erinnern kann und wo mir ChatGPT helfen muss. ;)
Hallo Mensch, ich bin ein KI-Chatbot, Modell GPT-4.1 nano.
Prompt: Sei ein erfahrener Autor und Chefkoch und schreibe ein Rezept, das in verständlichem Deutsch erklärt, wie man ein Buch schreibt.
Natürlich, ich helfe dir gerne dabei! Hier ist ein freundliches und verständliches Rezept, um ein Buch zu schreiben – ganz so, als wäre ich dein erfahrener Autor und Chefkoch:
Rezept für das Schreiben eines Buches
Zutaten: • 1 große Portion Inspiration • 2 Tassen Planung • 3 Esslöffel Disziplin • 1 Prise Kreativität • 1 Ordner oder Notizbuch • Schreibgerät oder Computer • Geduld und Durchhaltevermögen
Zubereitung:
Inspiration sammeln: Beginne damit, eine Idee oder ein Thema zu finden, das dich begeistert. Das ist die Basis deines Buches. Lass deine Gedanken schweifen, lese viel oder sprich mit anderen – alles, was deine Kreativität anregt.
Planung: Überlege dir eine grobe Gliederung. Welche Kapitel möchtest du haben? In welcher Reihenfolge sollen sie erscheinen? Das hilft dir, den roten Faden zu behalten und den Schreibprozess zu strukturieren.
Schreibphase: Nimm dir regelmäßig Zeit, um zu schreiben. Setze dir kleine Ziele, zum Beispiel täglich 300 Wörter. Mach dir keinen Druck, perfekt zu sein – beim ersten Entwurf geht es vor allem darum, deine Gedanken aufs Papier zu bringen.
Kreativität einbauen: Lass deiner Fantasie freien Lauf! Überlege dir spannende Szenen, interessante Charaktere oder packende Argumente. Das macht dein Buch lebendig und einzigartig.
Überarbeitung: Nachdem du den ersten Entwurf fertig hast, nimm dir Zeit, um dein Werk zu überarbeiten. Lies es mehrmals, verbessere Stellen, die nicht klar sind, und achte auf einen guten Schreibstil.
Feedback einholen: Zeige dein Manuskript vertrauenswürdigen Freunden oder Kollegen. Ihre Meinung kann dir helfen, dein Buch noch besser zu machen.
Finalisierung: Wenn du zufrieden bist, kannst du dein Buch veröffentlichen – sei es als Self-Publisher oder über einen Verlag.
Tipp: Bleib geduldig und hab Spaß beim Schreiben! Es ist ein kreativer Prozess, der Zeit braucht, aber am Ende lohnt sich die Mühe.
Guten Erfolg beim Schreiben deines Buches! Wenn du noch Fragen hast, stehe ich dir gern zur Seite.
Entstanden, weil man mich nach einem Rezept dafür fragte, wie ich ein Buch schreibe, und ich mich damit überfordert sah, mein in über 15 Jahren Schreiberfahrung angesammeltes Wissen auf eine kurze Antwort von drei Sätzen bis etwa 5 Minuten zu komprimieren.
Das Ergebnis könnte ein ironisches Werk eines Autors sein, der das Sehnen von Schreibanfängern nach einer Anleitung fürs Schreibhandwerk auf die Schippe nimmt. Ist es aber nicht. Die Tatsache, dass man das nicht mehr erkennen kann, ist Beispiel für das Dilemma um Texte, die bei Schreibwettbewerben ausgeschlossen werden, weil sie vermeintlich KI-generiert sind. Wer das prüft? Ein Computerprogramm …
Bitte entschuldigen Sie die Verzögerung, meine Planung ist leergelaufen. ^^
Das vergangene Jahr lässt sich knapp zusammenfassen: Bis August liefs spitze, ich gab Gas ohne Ende und schien endlich nen Fuß in die Tür des Buchmarktes zu bekommen. Dann der Zusammenbruch und es ging gar nichts mehr. Wer einen Blick auf die Webseite wirft, siehts schon an den Tickern in der Sidebar: Pflegefall, Warten auf Rollstuhl seit bald 4 Monaten. Gefühlt seit August, was gefühlt ein halbes Jahr her ist, also schon ewig. Habe mal einfach das Norovirus von 2015 als Erkrankungsbeginn von ME/CFS festgelegt. So genau weiß man das nicht, aber da fings an, dass ich körperlich so krass abgebaut hab und ständig erschöpft war. Kognitiv war das schon 2012, also vllt. war der Auslöser auch die Sepsis, die ich nach der Mastek hatte. Ist aber egal, das Kind ist im Brunnen und jetzt hat es endlich einen Namen.
Meine Teilnahme an einer Schreibwettbewerb musste ich zurückziehen, weil ich nicht reisefähig bin und nicht bei der Preisverleihung hätte anwesend sein können, was aber zum Konzept gehörte.
An der Ausschreibung für Literatur zwischen den Jahren konnte ich diesmal nicht teilnehmen, weil ich kaum sprechen konnte.
Und mittlerweile rotiere ich, selbst Pflegekräfte zu finden, die ich komplett selbst bezahle, weils einfach nicht mehr ohne geht.