Titel: Die letzte Hoffnung
Autor:in: T. B. Brandl
Genre: Thriller
Anzahl Seiten: mehr als 500
Format: Print und ebook, Signierte Farbschnittausgabe ausschließlich bei Buchhandlung Brockmann in einer limitierten Sonderaufgabe zur Veröffentlichung
Erscheinungsdatum. 25.07.2026
Von Tommy B. Brandl (Instagram: @tommy_schreibt) persönlich habe ich freundlicherweise ein Rezensionsexemplar erhalten, für das ich mich bedanke. Im Schweiße seines Angesichts hat er extra für mich eine mobi-Datei gebastelt, weil ich noch ein olles Kindle paperwhite habe, das keine ePUB-Dateien lesen kann.
Ersteindruck
Am Anfang war ich sofort totally hooked. Es reichten gleich die ersten Zeilen, um mich zu überzeugen, dass ich überhaupt noch mal ein Rezensionsexemplar annehme.
Hier sind sie:
Der Tod rauschte in ihr Haus, ohne anzuklopfen.
Salzig. Dreckig. Eiskalt.
Lektüre
Ich hätte tatsächlich beinahe eine Nacht durchgelesen, wenn ich nicht verschärft auf meine Gesundheit achten würde.
Der Prolog war derart packend, dass ich unwillkürlich den Atem angehalten habe. Es war klar, dass dieses Erzähltempo so nicht aufrechterhalten werden konnte.
Entsprechend fühlte es sich in den ersten Kapiteln erst mal an, als ob man auf der Autobahn nach freier Fahrt plötzlich in den Stau kommt und nur noch Schritt fahren darf. Das liegt aber wirklich nur daran, dass vorher das Gas bis zum Bodenblech durchgedrückt wurde.
Na ja, und weil ich merkte, dass alles sehr politisch wurde. Darauf war ich so nicht gefasst. Aber eigentlich liegts ja auf der Hand bei einer UN-Politikerin als Hauptfigur. Was bereits dem Klappentext zu entnehmen ist.
Es wurden die tragenden Figuren eingeführt, das Setting – der Sitz der UN in Genf ist einer der Handlungsorte – vorgestellt und ziemlich viel Hintergrundwissen nebenbei eingestreut, das andere einfach als Infodump hingerotzt hätten.
Weil das für mich sehr schwer geworden ist, mir Neues zu merken, muss ich zugeben, dass ich das Buch im ersten Drittel erst mal beiseite gelegt habe, weil es für mein Matschhirn mit dem schrumpfenden Wortschatz doch ein bisschen viel war. Bei der Einführung des Professors war es mir zu akademisch stellenweise. Früher habe ich genau so etwas geliebt, als ich dafür noch genug Hirnschmalz übrig hatte.
Aber schauen wir doch mal, was ich noch zusammenkriege.
Den Prolog lasse ich mal außer acht, denn wenn ihr den in der Leseprobe lest, habt ihr ohnehin verloren und kauft das Buch.

Als weibliche Hauptfigur haben wir Chloe. Ohne sie könnte die Geschichte so nicht passieren. Sie hat ordentlich was auf dem Kasten und ihr ist sehr daran gelegen, den Klimawandel aufzuhalten. Mit ihr habe ich sehr mitgefiebert. Sie ist übrigens die UN-Politikerin. Genauer: UN-Klimapolitikerin. Und sehr klug.
Als männliche Hauptfigur haben wir einen drogensüchtigen und übergewichtigen unordentlichen Antihelden. Ein Versager auf der ganzen Linie, könnte man meinen. Der mir anfangs überhaupt nicht ins Konzept zu passen schien. Aber trotz meiner Antipathie gegenüber Drogenkonsumenten fand ich ihn ab einem gewissen Punkt sympathisch. Und alles fügte sich in ein stimmiges Bild.
Ich würde euch echt gerne so viel mehr erzählen, aber ich soll nicht spoilern. Das Buch kommt doch erst in zwei Wochen raus.
Aus meiner Sicht ist wirklich die einzige „Schwachstelle“ dieses anfängliche Gefühl, plötzlich im Stau gelandet zu sein. Solltet ihr das auch so empfinden: Lest weiter. Es lohnt sich!
Später musste ich mich zwingen, die Lektüre zu unterbrechen, damit ich nachts schlafen konnte.
Fazit
Wie ich schon Tommy sagte:
Das Buch liest sich wie son Buch, das man beim Stöbern in der Buchhandlung entdeckt hat und von dem man dann noch Jahre nach der Lektüre erzählt, weils einen einfach nicht mehr loslässt.
Euer Ingo S. Anders

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