Nalex: Der Banküberfall

Die Waffe unter der Jacke umklammert, lief er neben seinen beiden beiden Kumpanen her, wobei seine Augen von einer Seite zur anderen huschten. Er wollte ja nichts verpassen, was sich in seinem näheren Umkreis abspielte.
Kurz fragte Jasper sich, wann er die Waffe unter seiner Jacke herausziehen sollte. Den richtigen Zeitpunkt zu verpassen, war im Moment eine größere Sorge als die, dass die Bullen hier auftauchen konnten.
Als der Eingang der Bank nur noch wenige Schritte vor ihm und seinen beiden Begleitern entfernt war, holte Marek, der Kopf des Trios, die Waffe unter der Weste hervor. Das war das abgesprochene Zeichen. Jasper und der ihm nicht bekannte Mann zogen nun auch ihre Waffen aus ihren verborgenen Verstecken.
Erst jetzt merkte Jasper, wie ihm die Hitze des Sommertages von den Wänden des Gebäudes entgegenschlug. Bevor diese jedoch zu drückend werden konnte, wurde die Eingangstür von Marek aufgestoßen.
Die kühle, klimatisierte Luft des Raumes war eine immense Erleichterung, auch wenn Jasper den Eindruck hatte, gegen eine Wand aus Kälte zu laufen. Trotz dieser äußeren Umstände wies das Bevorstehende einige Risiken auf.
Marek lief auf den Schalter zu und brüllte, dass sich die Anwesenden mit den Köpfen auf den Boden legen sollten, um diesen ohne einen weiteren Ton von sich zu geben anzustarren.
Vereinzelte Schreie, vor allem von dem weiblichen Geschlecht, drangen an Jaspers Ohren, verstummten jedoch recht schnell als er oder der namenlose Kamerad mit den Waffen sie fokussierten.
Jasper selbst hielt sich lieber zurück. Er war eher die Person, die alles um sich herum im Blick hatte. So kam es, dass er nur am Rande mitbekam, dass der Kassierer gerade einen der Säcke befüllte, die sie mitgebracht hatten.
Als in diesen nichts mehr passte, warf Marek dem Mann hinter der Theke den zweiten Sack zu um sich den Vollen anzueignen. Ohne den Blick von dem verschüchterten Bankmitarbeiter zu nehmen, überreichte Marek dem dritten im Bunde das gefüllte Behältnis. Und wieder war Jasper froh darüber außen vor zu sein. Eigentlich hatte er nicht hier sein wollen und hatte erst nach mehreren Bedrohungen klein beigegeben.
Als direkt neben Jasper eine Person hustete, wurde er abgelenkt, sodass er für einen Augenblick seine Aufmerksamkeit auf den Verursacher lenkte.
Dann knallte auch schon die Eingangstür gegen die Wände und laute Rufe erklangen. Männer mit schusssicheren Westen und Waffen in den Händen ließen Jasper und die beiden Kumpane kurz erstarren, bevor sie sich in Bewegung setzen konnten.
Nun begann die Zeit so langsam zu verlaufen, dass Jasper de Eindruck hatte nichts mehr ausrichten zu können.


Mehr von Nalex lest ihr auf ihrem Blog: read and write

Schreibanregung Coming of Age

Schreibanregung Coming of Age

Die Schreibanregung des Monats September beschäftigt sich mit dem Genre Coming of Age, auch bekannt als Bildungsroman.

Grundsätzlich gilt: Du darfst jederzeit von meinen Vorschlägen abweichen. Es geht nur darum, dich zum Schreiben anzuregen.

Stufe 1:
Für eine leichte Fingerübung ohne Genrekonventionen lass etwas mit einem Hammer in einer Pathologie passieren. Die Hauptfigur ist ein:e Bibliothekar:in.

Stufe 2:
Für eine erhöhte Schwierigkeit soll diese Geschichte ins Genre Coming of Age passen. Dazu ist Folgendes wichtig:
Dieses Subgenre des Entwicklungsromans umfasst die Sub-Sub-Genres Young Adult (kurz YA, Zielgruppe 18-jährige bis Anfang 20) und New Adult (kurz NA, Zielgruppe Anfang bis Mitte 20)
Thematisiert wird in einem Entwicklungsroman hauptsächlich die geistig-seelische Entwicklung eines Menschen, der Reifeprozess der Hauptfigur. Dabei geht es vor allem um die inneren Konflikte der Hauptfigur.
Die Entwicklung einer Person über einen längeren Zeitraum lässt sich natürlich besser in einem Roman zeigen als im begrenzten Umfang einer Kurzgeschichte. Dennoch kann man einen einzelnen internen Konflikt herausgreifen für eine Geschichte, die sich an Jugendliche oder junge Erwachsene richtet.
Bei YA geht es mehr um die Überlegung, was aus dem eigenen Leben mal werden könnte und es geschieht vieles zum ersten Mal, während die Figuren in NA sich jetzt konkret entscheiden müssen. Suche dir eines der beiden Genres aus!

Beim Schreiben von Genreliteratur ist es wichtig, die gängigen Genrekonventionen einzuhalten, sonst enttäuschst du Erwartungen an deine Geschichte und brichst damit sozusagen dein Versprechen an die Leser:innen. Diese Konventionen sind allerdings Veränderungen unterworfen, neue Genre und Subgenre entstehen.
Auch interessant: Eine Geschichte lässt sich häufig nicht klar nur einem Genre zuordnen. Mach dir also keine Sorgen, wenn du das Gefühl hast, deine Geschichte könnte auch in eine andere Schublade passen.
Weitere Infos zu verschiedenen Genres und Subgenres gibt es hier, hier und hier.

Stufe 3:
Das ist dir noch nicht spicy genug? Dann gebe ich dir dazu folgendes Thema:
Abtreibung

Nun aber ran an die Tasten!
Lass mich gerne wissen, was aus dieser Schreibanregung für die Coming of Age-Geschichte geworden ist. Schreib mir einen Kommentar und verlinke deine Geschichte oder poste die Geschichte im Forum mit Verweis auf diese Schreibanregung!

Euer Ingo S. Anders

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Am Telefon

Am Telefon

Erinnert ihr euch noch an Rosalinde und Heinz? Rosa hatte sich am Spülbecken mit dem Gedanken getragen, sich am Telefon etwas dazuzuverdienen. Ob sie es wohl jetzt tut?


»Rosa hier«, sagte sie fragend.

Sie strich sich die Schürze glatt und schüttelte den Kopf. »Nein, du willst nicht wissen, was ich anhabe.«

Rosa lachte herzhaft. »Nein, wirklich nicht.«

»Noch nicht sehr lange.«

Sie legte den Kopf schief und überlegte einen Augenblick. »Du bist mein elfter Kunde.«

»Erfahrung habe ich genug, glaub mir, mein Lieber.« Wieder dieses herzhafte Lachen.

»Oh, vielen Dank.« Sie senkte den Kopf, als wolle sie sich verneigen, schonte aber ihren Rücken.

Mit einem Finger kreiste sie über die Arbeitsplatte ihrer Küche. »Ich mag sehr gerne diese New York Cheesecakes. Essen sollte ich aber nicht zu viel davon. Die schlanke Linie, nicht wahr.«

»Du Charmeur! Nun ist aber gut, sonst wird Heinz noch eifersüchtig. Für wie viele Personen soll die Torte reichen?« Sie notierte sich die Zahl.

»Also gut, einmal gedeckter Apfelkuchen, eine Marzipantorte und einmal Schwarzwälder Kirsch.«

Rosa fiel bald das Telefon aus der Hand vor Lachen. Als sie sich wieder einkriegte, sagte sie bestimmt: »Nein, ich springe nicht aus der Torte. Und jetzt lass mich bitte mit deiner Frau sprechen.«

»Hallo, meine Liebe. Nein, dafür musst du dich doch nicht entschuldigen. Ich weiß ja, wie er ist.« Sie seufzte. »Heinz würde so was im Traum nicht einfallen.«

»Er hat sich gut wieder erholt. War schon nicht ohne, die Infektion. Aber Unkraut vergeht nicht, wie er immer sagt.«

Rosa setzte sich auf den Küchenstuhl. »Mit mir ist alles in Ordnung. Die üblichen Wehwehchen, ja.«

»Von den Kindern habe ich schon eine ganze Weile nichts gehört, leider. Aber keine Nachricht ist eine gute Nachricht. Wäre etwas passiert, hätte ich das schon längst gehört.«

»Kurz nach Neujahr. Und du?«

»Ach!«

»Das ist ja allerhand! Und, war das schlimm?«

»Ich musste ja nur damals in Quarantäne, ganz am Anfang, als ein Kollege meines Sohnes Kontakt zu einer infizierten Person hatte.«

»Ja, völlig übertrieben. Ich hab mich bis heute nicht angesteckt.«

»Oder nichts gemerkt.« Sie zuckte mit den Schultern. »Stimmt.«

»Okay, dann lass uns bitte noch mal die Bestellung abgleichen.« Mit der Lesebrille auf der Nase prüfte Rosa die Notizen und beendete dann das Gespräch.


Entstanden bei der Übung 7-14-7 im Schreib-Forum. Bei dieser Übung sollte diesmal ein Text mit einem Telefonat entstehen, bei dem nur eine Seite des Dialogs gezeigt wird, dem man aber trotzdem folgen können sollte.

Kurzurlaub in Bad Bederkesa

Bevor ich nächste Woche in mein Praktikum in der Bibliothek starte, habe ich noch einmal kurz Kräfte sammeln wollen.

Nun, der Reisebericht lässt sich sehr kompakt wiedergeben: Kurzfristig fand sich kein Zimmer am Meer, also nahm ich ein Hotel an einem See. Ich hatte um ein ruhiges Zimmer gebeten und direkt vor meinem Balkon fanden Bauarbeiten statt. Es war also nichts mit Schreibklausur und ich war häufig draußen.

Die Burg habe ich mir nicht angesehen und auch in der Moor-Therme war ich nicht. Dafür war ich in der Buchhandlung und habe mir ein neues Buch gekauft. :)

Am Spülbecken

Am Spülbecken

Mit einem wohligen Seufzer legte Rosalinde ihre Lektüre beiseite. Stroh auf dem Heuboden war so wunderbar prickelnd geschrieben, dass sie auch dieses Buch ihrer Lieblingsautorin ihrem Heinz in letzter Zeit vorgezogen hatte. Doch jetzt war es an der Zeit, aufzustehen. Es war schon später Nachmittag und in der Küche stapelte sich das schmutzige Geschirr der letzten drei Tage. Ächzend erhob sie sich und schlurfte in die Küche.
Sag mir was Schmutziges, dachte sie und grinste schief. Auf die Küche traf das ganz eindeutig zu. Also stapelte sie die Teller, legte das Besteck in eine der Schüsseln und ließ Wasser ins Spülbecken ein.
Gerade hatte sie den Topf abgewaschen und beiseitegestellt, da klingelte ihr Handy. Sie trocknete sich die Hände ab, nahm den Anruf entgegen und stellte das Telefon auf Lautsprecher.
»Rosalinde?«
»Ja, Heinz?«
»Ich bin im Laden, aber sie haben die Butter nicht, die du haben wolltest.«
Sie tauchte einen Teller ins Wasser.
»Bist du in der Badewanne?«, fragte er.
Sie lachte. »Heinz! Aber klar doch. Ich liege hier nackt, plansche ein bisschen und warte nur auf deine Rückkehr.«
»Welche Butter soll ich denn jetzt mitbringen? Oder Margarine? Die haben sie auch.«
»Du kannst Massageöl mitbringen.« Sie kicherte.
»Für den Kuchen?«
Vor Lachen ließ sie beinahe den Teller fallen. »Nein, natürlich nicht für den Kuchen.«
»Heinz, ob Butter oder Margarine ist egal. Du kannst auch Hausmarke nehmen. Jetzt, wo alles so teuer ist. Aber den Geburtstagskuchen bekommt unser Enkelkind.«
»Danke, meine Lotusblüte. Dann noch viel Spaß beim Baden.«
»Bis gleich, mein wilder Hengst.«
Rosalinde schüttelte den Kopf und fragte sich, ob wohl auch ein fremder Mann beim Plätschern des Spülwassers sofort an eine nackte Frau in der Badewanne denken würde. Vielleicht, dachte sie, sollte sie sich ein Beispiel an der Heldin aus Stroh auf dem Heuboden nehmen und sich mit dem Telefon ein kleines Zubrot verdienen. Genug Fantasie hatte sie auf jeden Fall und Spaß machen würde es sicher auch.

Nachdem Heinz sein Fahrrad abgestellt und die Einkäufe ausgepackt und verräumt hatte, fand er seine Frau in der Badewanne liegend vor.


Entstanden beim Schreiben gegen die Zeit im Schreib-Forum.

Regentage sind keine guten Tage für eine Lesung

Regentage sind keine guten Tage für eine Lesung

Regentage mögen super sein, um sich in einen Sessel zu kuscheln und ein gutes Buch zu lesen, aber um Bücher zu einem zahlenden Publikum zu bringen, sind sie denkbar ungeeignet. Das musste ich am vergangenen Montag feststellen, als ich bei strömendem Regen zum Pride House aufgebrochen bin.
Man muss dazu wissen, dass es sich in Hamburg eigentlich nie so wirklich einregnet, so wie ich es aus der Köln/Bonner Bucht, in der ich aufgewachsen bin, kenne. Wenn es dort regnete, dann drei Wochen lang. Da wusste man, woran man ist. Hier in Hamburg ist da absolut unüblich, dass es den ganzen Tag lang regnet. Ja klar, auf Touristen wirkt das immer so, als ob es ständig regnet. Das ist aber normalerweise nur ganz leichter Nieselregen, für den es sich nicht lohnt, den Knirps auszupacken. Da reicht die Kapuze meines Hoodies. Und außerdem sind es meistens kurze Schauer. Der Regen kommt und geht hier mehrmals am Tag. Reine Sonnentage sind sogar gefühlt häufiger als reine Regentage.
Deshalb und weil es zu warm für die Lederjacke war, ging ich also im Hoodie los, trotzdem es wie aus Kübeln schüttete – für den Moment, wie ich dachte. Ich vertraute darauf, dass die Sachen in meinem Armeerucksack trocken bleiben werden, so wie sie das immer tun. Ebenso verließ ich mich auf den Hackenporsche, in dem ich ganz unten liebevoll in Baumwollbeutel eingewickelt meine Bücher verstaut hatte, die ich verkaufen wollte.
Nun, das mache ich nie wieder. Zur nächsten Lesung packe ich die Bücher in Plastik ein.

Dass sich trotzdem jemand fand, der von beiden Anthologien ein Buch kaufte, das am Ende der Lesung „fast schon wieder trocken“ war, grenzt in meinen Augen an ein Wunder. Offensichtlich habe ich doch mehr Verkaufstalent, als ich über mich denke.
Ich muss auch ganz ehrlich sagen: Wäre ich nicht selbst der Autor gewesen, dann wäre ich bei dem Sauwetter lieber zu Hause geblieben. Deshalb Hut ab für diejenigen, die sich an diesem Regentag auf den Weg gemacht haben.

Gut vorbereitet ist halb gewonnen

Schwarzer Text auf weißem Grund: 18:00 - 20:00 Uhr INgo liest anders (g) Ing S. Anders liest erstmals live aus seinem Debüt "Tobaksplitter". Der Autor präsentiert Erinnerungssplitter aus nicht ganz so hartem Tobak: kurze Geschichten aus seiner Zeit der Geschlechtsangleichung. Nach der Lesung mit Buchverkauf ist Gelegenheit, mit dem Autor ins Gespräch zu kommen. Veranstalter*in: Lysander Médo; Ort: Pride House, IFZ, Rostocker Straße 7, 20099 Hamburg, Seminarraum 2

Über die Vorbereitung hatte ich bereits berichtet.

Ich habe nach Kräften Werbung für die Veranstaltung gemacht. Sogar in einem lokalen einschlägigen Printmedium wurde meine Lesung neben anderen Veranstaltungen beworben, dafür hat Hamburg Pride e.V. gesorgt.

Vor der Lesung, als ich noch zu Hause war, war ich extrem nervös, hatte Lampenfieber hoch zehn.
Ich schwankte zwischen drei verschiedenen Horrorfantasien hin und her:
1. Ich sitze alleine da und niemand kommt
2. Ich werde bei den Buchverkäufen überrannt und komme mit dem Signieren und der Kasse nicht hinterher
3. Der Raum ist vollbesetzt und ich werde ausgebuht, Leute stehen auf und gehen

Ich ging davon aus, das würde vor Ort noch schlimmer werden und nahm schon mal zwei von meinen Bedarfstabletten. (Bei Erregungszuständen darf ich 1-3 davon nehmen.) Als ich in der S-Bahn saß und meine beruhigende Musik hörte, war ich schon wieder ganz ruhig.

Ein Mann mit Hut hält ein Buch in den Händen. Er lacht in die Kamera.

Als es dann wirklich losging und ein, ehrlicherweise überschaubares, Publikum vor mir saß, war ich überhaupt nicht mehr großartig aufgeregt und erstaunlich ruhig. Nur beim Lesen mancher Textstellen zitterten meine Finger manchmal leicht. Das hat aber niemanden gestört und ich habe mich auch nicht großartig verlesen oder die Textstelle verloren – alles lief prima dank sorgfältiger Vorbereitung. Mein Programm, in dem ich mir Stichpunkte notiert hatte, was ich zu den verschiedenen Texten erzählen wollte, war auch sehr hilfreich und hat mich extrem beruhigt.

Nach der Lesung hatten wir bei einem gemeinsamen Austausch noch einen angenehmen Ausklang des Abends und ich habe spontan noch eine Zugabe gegeben. Vielleicht habe ich die Veranstaltung sogar ein bisschen genossen.

Dialoge mit verteilten Rollen vorgetragen

Ging ich bei den ersten Vorbereitungen noch davon aus, es würde eine Solo-Lesung werden, so habe ich bald gemerkt, dass ich mir das so ganz allein nicht zutraue.
Ein sehr guter Freund, wenn nicht mein bester, hat sich die Zeit genommen, mit mir zu üben und die Geschichten mit mir gemeinsam in verteilten Rollen vorzutragen, was beim Publikum super angekommen ist. Auch beim Auf- und Abbau hat er mich großartig unterstützt. Hierfür noch einmal ganz herzlichen Dank für deine Hilfe!

Nach dieser Erfahrung kann ich jetzt sagen, dass mein Kopf noch dran ist und ich glaube, beim nächsten Mal würde ich es auch alleine in Angriff nehmen können. Aber zusammen macht es viel mehr Spaß!

Save the date!

Weiße Schrift: Ingo S. Anders, Projekt Rhein, Eine Kurzdystopie. Im Hintergrund unter düsterem Himmel ausgedorrter Boden, eine Kutsche fährt neben einem großen Rohr entlang in Richtung des Horizontes.

Die nächste Lesung, bei der ich auftreten werde, ist aller Voraussicht nach eine fantastische Lesung, die am 1. Oktober 23 um 15 Uhr in Berlin-Lichtenfeld in der Stadt-Bibliothek am Anton-Saefkow-Platz stattfinden wird. Ich möchte in diesem Rahmen aus Projekt Rhein vorlesen, schließlich handelt es sich dabei um dystopische Near Future Science Fiction, was ebenfalls der Phantastik zugerechnet wird.
Noch sind wir in der Planungsphase. Ich werde noch einmal darauf hinweisen, wenn alles in trockenen Tüchern ist.

Euer Ingo S. Anders

Ein Mann mit Hut hält ein Buch in den Händen. Er lacht in die Kamera.

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