Nalex: Jahresplanung 2023

Nalex: Jahresplanung 2023

Nalex hat noch weitergedacht und gleich eine Planung fürs kommende Jahr aufgestellt. Das war ihr Jahresrückblick.

Meine Planung für das Jahr 2023

In diesem Beitrag geht es um meine Vorhaben für das kommende Jahr. Obwohl ich finde, dass sich das irgendwie falsch anhört. Das, was folgt, möchte ich in 2023 angehen und versuchen zu erreichen.

Mein Blog und der Blogring
Da ich mittlerweile einen anderen Anbieter für den Blog nutze, werde ich meinen derzeitigen Rhythmus des Veröffentlichens von Beiträgen versuchen beizubehalten. Eine kleine Herausforderung, der ich mich aber gerne stelle. Es wird zwar einiges an Disziplin und Vorarbeit bedeuten, aber ich möchte den Blog nicht wirklich aufgeben.

Beiträge für den Blog
Ich habe bereits einige Themen notiert. Doch wie und wann ich diese dann online stelle, wird sich dann noch zeigen. Natürlich werde ich auch versuchen zu den erwähnten Themen die ein oder andere Rezension miteinzubauen.
Geplant sind im Monat zwei Beiträge.

Ausschreibungen
Ich werde die Augen offen halten, was dieses Thema anbelangt. Ob es dann wirklich eine Ausschreibung geben wird, die mich interessiert, und es mir auch ermöglicht, einen Text zu verfassen, möchte ich noch offenlassen.

Meine Projekte
Derzeit habe ich zwei größere Projekte, an die ich mich in 2023 halten möchte. Bei diesen Projekten geht es um ein Fantasy-Projekt und einen Krimi. Zu Letzterem hat mich eine ehemalige Kollegin gebracht.
Beides ist in unterschiedlichen Stadien, was bedeutet, dass ich diese nach deren Stand bearbeiten muss. Auch der Unterschied der Genres wird es mir nicht gerade einfach machen, aber es ist dann doch eine willkommene Herausforderung. Und diese werde ich dann auch annehmen, einfach auch weil ich aus meiner Komfortzone heraus möchte.

Mein Leseverhalten
Für 2023 habe ich mir vorgenommen, mir bewusst Zeit zu nehmen, um zu lesen. Und das nicht nur, um meinen SUB (Stapel ungelesener Bücher) zu verringern. Es sind so viele tolle Bücher darunter, dass ich da definitiv in andere Welten eintauchen möchte.

Mehr von Nalex lest ihr hier: read and write

Nalex: Jahresrückblick 2022

Nalex: Jahresrückblick 2022

Im Blogring haben wir unser Schreibjahr Revue passieren lassen.
Hier sind Nalex‘ Beobachtungen:

Mein Rückblick auf 2022

Das Jahr 2022 war aufregend und chaotisch zugleich. Vieles ging drunter und drüber.
Und irgendwie stellt sich bei mir das Gefühl ein nicht genügend, von dem, was ich mir vorgenommen habe, geschafft zu haben.
Damit jedoch das Chaos gelichtet werden kann, kommen im Folgenden, die Dinge, die sich in 2022 abgespielt haben.

Der Blogring
Der Blogring ist eine kleine Gemeinschaft aus derzeit vier Hobbyautoren, die sich zusammengefunden haben, um sich und ihre Blogs, Homepages oder Social Media Accounts auf den Seiten der anderen zu präsentieren. Vierteljährlich werden Beiträge untereinander geteilt und bei allen Mitgliedern online gestellt.
Auch in 2023 wird es mit dem Blogring weitergehen. Vielleicht sogar mit dem ein oder anderen neuen Mitglied. Doch Letzteres wird sich im Verlauf der nächsten Wochen und Monate zeigen.

Das Forum (https://www.schreib-forum.de/)
Seit mehreren Jahren bin ich Mitglied eines Schreibforums. Hier tauschen sich Hobbyautoren aus.
Für 2022 hatte ich mir vorgenommen, im Forum vermehrt an Schreibübungen teilzunehmen, aber auch Geschriebenes zu kommentieren. Beides schaffte ich nicht, im monatlichen Rhythmus daran teilzunehmen.
Und doch kam es zu einer abgeschlossenen Schreibübung sowie einigen Feedbacks im Forum.

Ausschreibungen in 2022
Zu Beginn des Jahres hatte ich zwei Ausschreibungen gefunden, die mich auch angesprochen hatten. Selbst wenn ich genügend Zeit gehabt hätte, um einen Beitrag zu den jeweiligen Anthologien zu schreiben, wollte mir einfach nichts einfallen. Also legte ich dieses Vorhaben auf Eis, obwohl ich die Ausschreibungen weiterhin im Auge behalten habe.
Und doch kam es zu keiner Möglichkeit, einen Text zu verfassen und einzureichen.

Meine Projekte
Derzeit habe ich zwei Projekte, die mir am Herzen liegen. Zum einen ist es mein Wandlerprojekt und zum anderen handelt es sich um einen Krimi. Beide Projekte werde ich wohl noch in groben Umrissen vorstellen.
Dazu kommen noch weitere Projekte, zu denen ich mir Notizen machte, aber auch die ein oder anderen Szenen geschrieben habe.

Camp NaNo 2022
Die Camp NaNo’s habe ich in diesem Jahr bestritten. Ein kleiner Beitrag hierzu wird auch noch online gestellt. Meine Ziele in diesen beiden Monaten habe ich zwar verfehlt, aber wichtig ist, dass ich meinen inneren Schweinehund in diesen Tagen besiegt habe.

NaNoWriMo (National Novel Writing Month) 2022
Der NaNoWriMo stand dieses Jahr unter dem Stern, dass Szenen für die Handlung meines Wandlerprojektes geschrieben werden. Schon recht früh kam ich ins Stocken, merkte jedoch schon bald, dass ich mit dem Schreiben an einem anderen Projekt wieder weiterkomme.
So habe ich mehr als die Hälfte des Ziels erreicht. Für mich ein guter Fortschritt, auch wenn ich an zwei unterschiedlichen Projekten gearbeitet habe.

Lesen
In 2022 hatte ich mir vorgenommen, mehr zu lesen. Doch so, wie ich es mir ausgemalt habe, hat es leider nicht funktioniert. Eine Liste, die ich erstellt hatte, habe ich dann doch irgendwann nicht mehr weitergeführt. Was mitunter damit zu tun hat, dass ich mich, was die Auflistung angeht, habe gehen lassen.
Und doch war das Lesejahr 2022 weitaus erfolgreicher, als ich es geahnt hatte.

Rezensionen
In diesem Jahr habe ich kaum Rezensionen geschrieben. Dies hat jedoch aber auch damit zu tun, dass ich nicht bei jedem Buch ein gutes Gefühl hatte, darüber zu berichten.
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich eher bedeutungslose Lektüre hatte. Mal sehen, was die nächsten Monate bringen.

Zu Nalex‘ Jahresplanung für 2023

Mehr von Nalex lest ihr hier: read and write

Nalex: Lucan

Nalex: Lucan

Endlich war Lucan auf dem Weg in seine kleine Kammer am Ende des ersten Wohnflures der hiesigen Gilde. Die Ruhe, die dieser Teil des Geländes ausstrahlte, wirkte sich recht positiv auf ihn aus. So auch jetzt, denn die ständigen Schmähungen einer Gruppe anderer Novizen adliger Abstammung erinnerten immer wieder daran, dass er aus einem einfachen Dorf stammte.
Auf seinem Weg aus dem Gemeinschaftsraum hatten ihn nicht nur verbale Attacken begleitet. Zu allem Überfluss hatte ihm jemand ein Bein gestellt, was ihn hatte stolpern lassen.
Leicht humpelnd trat Lucan auf die Treppe zu, die in den Trakt der Wohnflure hinaufführt, wo sich seine Kammer befand. Lucan hatte sich für diesen Weg entschieden, weil sich hier nur wenige Personen aufhielten, obwohl die Schlafkammern hierüber schneller erreichte.
Auch wenn er nicht viele Stufen zu erklimmen brauchte, machte er sich über den Aufstieg ein wenig Sorgen. Denn der eine Knöchel begann unheilvoll zu schmerzen.
Gerade als der schlanke Mann die Treppe zur Hälfte erklommen hatte, drangen Schritte und Stimmen zu ihm herauf. Mit angehaltener Luft warf Lucan einen Blick über seine Schulter, wobei er feststellte, dass sich drei seiner Peiniger dem Treppenabsatz näherten. Auch wenn sie es nicht eilig zu haben schienen hatte dies nichts zu heißen. Die anderen der Gruppe konnten sich überall in dem Domizil befinden um ihn auf seinem Weg aufzuhalten. Mit diesem Gedanken beschleunigten sich Lucans Atem und Herzschlag.
Bis jetzt hatte er nicht in Erfahrung bringen können, wieso diese arroganten Sprösslinge es gerade auf IHN abgesehen hatten. Immer wenn er meinte endlich die Lösung gefunden zu haben, stieß er umgehend auf eine Mauer aus Schweigen.
Der Wunsch sich in eine der Nischen zurückzuziehen, schien in diesem Augenblick in weiter ferne zu Rücken. Vor allem auch aus dem Grund, dass sich seine Peiniger der Treppe zuwandten.
Widerwillig setzte er sich in Bewegung. So schnell es nun mal ging, setzte er seinen Weg fort. Allzu gerne hätte Lucan lauthals geflucht. Doch die Anwesenheit seiner Peiniger hielt ihn zurück.
Sein Ziel endlich ein vollwertiges Mitglied der hiesigen Gesellschaft zu sein, rückte stetig weiter weg. Tränen der Wut und Verzweiflung stiegen brennend in seine Augen und machten den Aufstieg schwieriger.
Endlich auf dem Treppenabsatz angekommen von dem aus Lucan zu seiner Kammer kam, konnte er die Stimmen seiner Verfolger besser verstehen. Allerdings schienen sie es nicht eilig zu haben. Die Schritte hatten nicht an Geschwindigkeit zugenommen.
Lucan trat in den Gang und lehnte sich für einen kurzen Moment an die grob behauene Wand. Kurz sah er in den spärlich beleuchtenden Gang und wartete auf die Ruhe, die sich sonst immer einstellte.
Dann stieß er sich mit einem leisen Seufzer von der Wand ab, um seinen Weg fortzusetzen. Er musste jedoch gegen den Drang ankämpfen sich nach seinen Verfolgern umzusehen. Er wollte nicht schon wieder in die Fänge dieser Personen geraten. Als wenig später ein Lachen an seine Ohren drang, zuckte Lucan zusammen. Mit feuchten Händen und dem Rauschen seines Blutes in seinen Ohren setzte er seinen Weg fort.
Er wollte nur noch die Tür zu seiner Kammer hinter sich schließen bevor SIE ihn einholten.
Erinnerungen und Gefühle aus Gegenwart und Vergangenheit vermischten sich miteinander, was dazu führte, dass er sich unsicher fühlte. So gut es ging, drängte Lucan all das, was sich gerade seinen Weg nach oben suchte, zur Seite.
Regelmäßig blieb er an den Unebenheiten des Ganges hängen und geriet so ins Straucheln.
Lautes Gelächter erklang hinter ihm und wurde von den Wänden hin und her geworfen. Selbst als es langsam verklang, hallte es in Lucans Kopf in voller Lautstärke wider. Vor allem weil ihm bewusst wurde, dass die anderen den Eingang des Flures erreicht hatten. Mühsam und mit sich selbst kämpfend fiel ihm sein Weg weitaus schwieriger.
Um nicht den Mut zu verlieren, fing er an die Türen zu zählen, die noch zwischen ihm und seiner Kammer lagen. Erst um einiges später erkannte er im dämmrigen Lichtschein die schmale Pforte zu seiner Kammer. Sein Herz begann nun schneller zu schlagen. Dieses Mal nicht aus Furcht.
Mit zittrigen Händen suchte er in seinem Umhang nach den Schlüsseln, die er bald umschloss.
Erst als er die Tür seiner Kammer fast erreicht hatte, wurde ihm bewusst, dass er nichts außer seinen Herzschlag hörte. Waren seine Peiniger ihm nun gefolgt oder standen sie noch immer dort wo sie waren um ihn dann zu überrumpeln?
An der Pforte angekommen, schob er unbeholfen den Schlüssel ins Schloss, was durch das Zittern länger dauerte als sonst.
Als sich nach zwei Umdrehungen das Klicken des Schlosses machte sein Herz einen Sprung vor Erleichterung. Lucan lehnte sich an die Tür, sodass sich ein schmaler Spalt zeigte.
Ohne ein noch einmal nach hinten zu werfen, schob er sich durch diesen.


Nalex trägt diesen Monat zu unserem Blogring diese Geschichte bei, für die ich mich bedanke. Sehr schön!
Mehr Geschichten von Nalex auf
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Nalex: read and write

Nalex: read and write

Heute stellt sich die fotografiebegeisterte Schreiberin in unserem Bunde vor:

Die mit den unterschiedlichen Namen

Ich bin in den 1980ern geboren und kam dann Ende dieses Jahrzehnts in die Grundschule.

In der Grundschulzeit legte sich für die Schreiberei die Basis. In der 2. oder 3. Klasse gab es damals das Thema Bildergeschichten, die ich gerne schrieb. Leider existiert keine der Geschichten mehr.

Irgendwann Mitte der 1990er setzte ich meine Gehversuche beim Schreiben fort. Ich versuchte mich sogar in der englischen Sprache. Allerdings nicht sonderlich erfolgreich.

In den 2000ern versuchte ich es erneut, hielt es jedoch nicht lange durch. Da waren die ein oder anderen privaten Gründe, die all das Begünstigten.

Anfang 2012 raffte ich einiges an Mut zusammen und schrieb wieder die ein oder anderen Texte ohne jedoch mir genaueres darunter vorstellen zu können. Und noch mehr Mut kostete es mich Ende 2013 im Schreibfreunde Forum, jetzt Schreibforum, anzumelden. Seitdem bin ich diesem Forum treu.

In den letzten Jahren schaffte ich es mich an ein größeres Projekt zu setzen. In den letzten 2 – 3 Jahren nahm ich dann an Ausschreibungen teil. Bis jetzt leider jedoch ohne Erfolg.

Neben meiner Homepage hatte ich sogar die ein oder anderen Beitrag bei der Schreibkommune online gestellt. Ebenso bin ich auf Instagram aktiv, wo es jedoch eher um meine Fotografie geht.

Wo mich die Fotografie sowie die Schreiberei bringen werden, kann ich jetzt nicht sagen. Ich lasse es einfach auf mich zukommen.


Rezensionen und Allerlei rund ums Schreiben lest ihr nach einem Neuanfang auf read and write.