Huhu, da bin ich! Und wo seid ihr?
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Zum zweiten Mal wählte der Frei!Geist Autorenverlag einen Text von mir aus. Nein, zwei sogar!
Das Thema der Ausschreibung war diesmal „Queerness und Queerfeindlichkeit“. Zu beiden Themen hatte ich je eine Geschichte eingereicht. Ich denke, dass ich noch nicht zu viel verrate, wenn ich sage: Ihr dürft euch auf einen Transmann als Protagonisten freuen.
Im Augenblick arbeite ich an einer Kurzgeschichte, die dem Genre Science Fiction zuzuordnen ist. Da diese gerade ruht, will ich mich mal wieder um die Überarbeitung von Schwuppenplanschen kümmern. Da hatte sich noch eine Plotlücke aufgetan. Sobald ich das Feedback von meinen Testleser:innen habe, mache ich mich dann wieder an die nächste Überarbeitungsrunde der aktuellen Kurzgeschichte. Soweit mein Plan – das Leben hat oft andere Pläne.
Der Genesungsbegleiter schmort im Frostfach ganz unten. ;)
Meine Arbeitserprobung macht mir großen Spaß. Ich hab gerade das Gefühl, schon am dritten Tag eine Beförderung bekommen zu haben, weil ich mich in einem neuen Aufgabenfeld ausprobieren darf. Etwas, das mich früher schon mit Begeisterung getan habe: Mit neuer Software herumspielen. :D
Wenn es so weitergeht wie jetzt, kann ich wohl auch das Arbeitspensum in absehbarer Zeit erhöhen. Nur einmal in der Woche im Büro zu sein, bedeutet nämlich leider, dass man nicht mit Datenpflege betraut wird, weil man dazu jeden Tag da sein sollte. Ganz wie auf dem ersten Arbeitsmarkt auch.
Deutschland, 2050, mit knapp über vierzig Grad einer der kühleren Sommertage. Leonidas liegt im Schatten seiner Maispflanzen, als ihm eine Einladung des Bundeskanzlers übermittelt wird. Es geht um den längst ausgetrockneten Rhein …
Eine dystopische Kurzgeschichte.

Das ist der Klappentext. Hoffentlich habe ich die richtigen Worte gewählt. Das ist gar nicht so einfach, finde ich. Genre, Setting und Stimmung müssen klar werden, ebenso braucht der Leser sofort ein Bild vor Augen und muss sich mit einer sympathischen Hauptfigur identifizieren können.
Der Text soll zum Kauf animieren, darf aber nicht zu viel verraten. (Ich hasse es, wenn ich noch bis nach dem Mittelpunkt etwas weiß, das noch kommen muss, weil es im Klappentext stand.)
Vor allem darf man keine falschen Erwartungen wecken, nicht die falschen Leser:innen anziehen, weil diese dann enttäuscht wären von der Lektüre …
Ist mir das gelungen, was denkt ihr?
Wie gefällt euch das Cover?
Bis das ebook erhältlich ist, wird allerdings noch einiges Wasser den Rhein hinunterfließen. Im Augenblick ist das Manuskript im Korrektorat. Trotzdem wollte ich euch wie versprochen das Cover zeigen.
Euer Ingo S. Anders

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Wohnst Du im Hamburger Süden und hast Interesse an einer geschützten Online-Gruppe, die sich wöchentlich in einem Zoom-Meeting trifft?
Die Gruppe wird von einer Psychologin geleitet und bei Bedarf gibt es auch Einzelgespräche.
Schau gleich nach im Flyer der Online-Gruppe der Brücke Harburg
Im Februar hatte ich von meiner Herzensangelegenheit erzählt. Heute nun ein Gastbeitrag von Nalex zum diesem Thema:
Schon seit längerem habe ich mit dem Gedanken gespielt, einen Beitrag über öffentliche Bücherschränke zu schreiben. Doch bis jetzt habe ich noch nicht den Grund dafür gehabt, es auch zu tun. Das hat sich geändert, als der Blogring ins Leben gerufen wurde und die Planung für 2023 gemacht wurde.
Also habe ich mich im Internet ein wenig umgeschaut und aus dem, was ich herausgefunden habe, einen kleinen Text zusammengestellt.
Bücherschränke (allgemeine Informationen)
Bei den Bücherschränken handelt es sich um richtige Schränke in Gebäuden, wetterfeste Regale an der Straße, ausgediente Telefonzellen oder einfache Kisten an zentral gelegenen Orten, die für jeden zugänglich sind.
Die dort befindlichen Bücher sind zur kostenlosen Mitnahme oder zum Tausch dort hinterlegt. D. h. man kann sie einfach so mitnehmen und bringt sie dann zurück oder wie schon erwähnt, tauscht sie gegen andere Bücher aus.
All das ist ohne Kosten, unverbindlich und vor allem anonym. Es sind also auch keine Mitgliedschaften vonnöten und somit auch keine Beiträge, was die Leihfristen wie in Bibliotheken ebenso ausschließt.
In den meisten Fällen finden sich auch Menschen, die sich um die Bücherschränke jeglicher Form kümmern und ein Auge darauf haben, was sich darin befindet.
Allgemeine Auflistung von Bücherschränken in den Bundesländern
Baden-Würtemberg 600
Bayern 302
Berlin 82
Brandenburg 103
Bremen 22
Hamburg 170
Hessen 271
Mecklenburg-Vorpommern 44
Niedersachsen 374
Nordrhein-Westfalen 571
Rheinland-Pfalz 157
Saarland 42
Sachsen 108
Sachsen-Anhalt 80
Schleswig-Holstein 102
Thüringen 61
Im gesamten Bundesgebiet gibt es also 3090 Bücherschränke, deren genaue Standorte im Internet ersichtlich sind.
Für wen sind Bücherschränke interessant?
Im Großen und Ganzen ist für jeden der Bücherschrank an sich interessant. Vor allem aber profitieren Vielleser, Personen mit begrenzten finanziellen Mitteln und Familien davon.
Vor- und Nachteile
Zu den Vorteilen gehören folgende Punkte:
Zu den Nachteilen gehören jene Punkte:
Mehr von Nalex lest ihr auf ihrem Blog: read and write
Heute anstatt einer ausführlichen Rezension mal ein kurzer Buchtipp von mir: „Als ich aus der Zeit fiel – Mein Weg durch die paranoide Schizophrenie“ von Jens Jüttner ist eine gelungene Mischung aus Schilderungen persönlicher Erlebnisse und Aufklärung über die Erkrankung. Sehr interessant fand ich vor allem die ebenfalls eingebrachte Perspektive der Angehörigen.
Jens Jüttner ist wie ich zertifizierter Genesungsbegleiter und anders als ich auch als Peerberater tätig und hält Vorträge.
Ich hatte mir das Buch gekauft, um mal zu sehen, wie ein Sachbuch aufgebaut ist, in dem persönliche Erfahrungen mit einer psychischen Erkrankung ansprechend verpackt werden. Hieran kann man sich auf jeden Fall ein Beispiel nehmen.


Ich gratuliere zu 5.000 verkauften Exemplaren!
Euer Ingo S. Anders

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