Einmal kurz die Welt retten

Einmal kurz die Welt retten

Einmal kurz die Welt retten
Jennifer B. Wind (Hrsg.)
416 Seiten
EUR 12,00 [D] / EUR 12,40 [A]
ISBN 978-3-8392-0128-2
Erscheinungstermin: 9. März 2022 – heute!

Zum Buch
Die Welt steht vor dem Kollaps. Den führenden Wissenschaftlern zufolge werden im Jahr 2052 wichtige Ressourcen aufgebraucht und große Teile der Welt aufgrund des Klimawandels unbewohnbar sein. Milliarden Menschen drohen Obdachlosigkeit, Hunger und Armut. 24 dramatische, sarkastische, skurrile und tiefsinnige Kurzgeschichten deutschsprachiger Topautorinnen und -autoren widmen sich den drängendsten Themen unserer Zeit und regen zum Nachdenken an. Sie sind ein Appell an uns alle: Der Kampf um das Morgen muss heute beginnen!

Presseinformation des Gmeiner-Verlags

Gestern kam das Buch als Büchersendung an und ich liebe diese Briefmarken!

Ungeplant erscheint „Einmal kurz die Welt retten“ nun zu einer Zeit, in der tatsächlich hierzulande die Spritpreise explodieren, weil der Ölpreis aufgrund des Krieg in der Ukraine durch die Decke geht.
Heute sind mir im Laden Tomaten in einer Pappschachtel aufgefallen, die sonst in Plastik verpackt waren. Der Umwelt käme es zugute, wenn Plastik nun zu teuer würde …

Mein erster Eindruck

Das Buch ist mehr als doppelt so dick, als ich erwartet hatte. Anders gesagt: So dick sind also 416 Seiten. :D Nie darauf geachtet.

Die Buchstaben auf dem Cover sind leicht erhaben und glänzen vor dem mattschwarzen Hintergrund.

Ein erster Blick hinein verrät: Auf mich kommen zwölf Kapitel mit je zwei Geschichten zu, also insgesamt 24 Werke. Ich bin schon sehr gespannt!

Danke! <3

Meine Rezension folgt, sobald ich alles gelesen und verdaut habe.

Die

Autor:innen

  • Dieter Aurass
  • Raoul Biltgen
  • Katja Brandis
  • Veronika A. Grager
  • Anne Grießer
  • Petra K. Gungl
  • Reinhard Kleindl
  • Regine Kölpin
  • Beatrix Klamlovsky
  • Uwe Laub
  • Mari März
  • Günter Neuwirth
  • Regina Schleheck
  • Claudia Schmid
  • Ursula Schmid-Spreer
  • Ingrid Schmitz
  • Alex Thomas
  • Heidi Troi
  • Eva Maria Nielsen
  • Fenna Williams
  • Barbara Wimmer
  • Janet Zentel
  • Jennifer B. Wind

Mehr über die Autorin unter: www.jennifer-b-wind.com

Schriftstellerei als Beruf

Schriftstellerei als Beruf

Heute Schriftstellerei als Beruf Equal Pay bei Schriftstellern bei Justine Pust, der Gründerin des #autor_innensonntags.

Mein bisheriger Eindruck vom Schreiben als Beruf ist: Es ist alles andere als das Schreiben als Hobby.

Du musst es wollen, mehr als alles andere. Du musst für diese Geschichte brennen, monate- oder jahrelang. Es werden Flauten kommen und dann darfst du nicht hinwerfen. Denn es macht nicht nur Spaß, es gehören auch Aufgaben dazu, die dir keinen Spaß machen werden. Die einen schreiben gerne den Rohentwurf, scheuen aber die Überarbeitung (hier, ich!); andere überarbeiten gerne, müssen aber erstmal einen ersten Entwurf zustande bringen. Die einen schwören auf Deadlines, die anderen hassen Zeitdruck oder kommen gar nicht damit zurecht.

Vor allem musst du liefern

Bild: pixabay

Zwei Bücher im Jahr sind keine Seltenheit. Auf der anderen Seite brauchst du viel Geduld, denn die Prozesse laufen alle sehr schleppend. Verlage planen Jahre im Voraus, Selfpublisher dagegen können von jetzt auf gleich veröffentlichen, wenn sie ein fertiges Manuskript haben, das reif für die Veröffentlichung ist (Stichwort: Lektorat, Buchsatz).

Und auch Schriftsteller:innen sind keine Insel: Du brauchst Testleser und, geht es ans Veröffentlichen, auch Blogger:innen. Selbst schreiben und bloggen schaffen die wenigsten und überhaupt kaufe ich doch eher ein Buch, das nicht von dem Blogger stammt, der es bewirbt. Deshalb ist das Networking auch in dieser Branche der oft introvertierte Menschen das A und O.

Das Schreiben selbst macht nur einen geringen Anteil der Arbeit des Schriftstellers aus

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Krieg gegen Putin

Krieg gegen Putin

Krieg in der Ukraine oder Krieg in Europa lauten die Schlagzeilen, doch letztlich ist es doch ein Krieg gegen Putin.
Als hätten alle nur auf einen Anlass gewartet, um sich noch rechtzeitig vor dem Klimawandel gegenseitig die Köpfe einzuschlagen.

Versteht mich nicht falsch; ich bin kein Freund Putins, aber der Krieg bringt so viel vermeidbares Leid mit sich. Wäre es nicht so beängstigend, würde ich sagen:

„Bitte seid artig, gebt euch die Hand und setzt euch wieder an den Konferenztisch.“

Ich wünsche mir, dass Putin die Ukraine den Ukrainern überlässt und seine Truppen zurückzieht.

Ich wünsche mir, dass wir nicht nur in Europa, sondern alle Menschen in der Welt in Frieden miteinander leben können. Egal, ob Ukrainer oder Russen. Egal, ob Christen, Moslems oder Juden. Egal, ob hetero oder queer. Egal, ob geimpft oder ungeimpft.

Ich will keinen Krieg, auch nicht gegen Putin. Ich fühle mich so hilflos. Um wenigstens irgendetwas zu tun, spende ich.

Quelle und weitere Spendenkonten: tagesschau.de

Depression #diverserdonnerstag

Depression #diverserdonnerstag

Die Depression ist eine psychische Störung bzw. Erkrankung und wird von der Psychiatrie den affektiven Störungen zugeordnet. Typische Symptome einer Depression sind gedrückte Stimmung, häufiges Grübeln, das Gefühl von Hoffnungslosigkeit und ein verminderter Antrieb.

So weit (und weiter) die Wikipedia.

Persönliche Erfahrungen mit meiner Depression

Leider habe ich mehr als genug Erfahrung mit rezidivierenden (wiederkehrenden) depressiven Episoden.
Kurz: Depressionen sind mir nicht fremd. Gelernt habe ich über die Jahre, dass jede Depression anders ist, dass man sie aber doch früher oder später als solche erkennt. Je mehr Erfahrung man hat und je mehr man sich mit seinen Frühwarnzeichen auseinandersetzt, desto eher.

Irgendwann habe ich dann auch mal einen Psychiater kennengelernt, aber auch erst, nachdem ich – wegen trans* – einen Psychotherapeuten aufsuchen musste. Damals war ich an einem Punkt, an dem ich auch Suizidgedanken hatte, die mir Angst machten. Diese war die erste depressive Episode, die bei mir offiziell festgestellt wurde, daher lautete damals die Diagnose „unipolare Depression“. Dies war die einzige Phase, in der ich auch Antidepressiva nahm.

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Toxische Männlichkeit #diverserdonnerstag

Toxische Männlichkeit #diverserdonnerstag

Toxische Männlichkeit  (auch „giftige Männlichkeit“) ist eine Bezeichnung für ein Verhalten von Männern, das als schädlich für die Gesellschaft oder Männer selbst gesehen wird.

Ich denke da vor allem an Historische Romane, in denen die Männer mit Frauen Dinge tun dürfen, für die sie heute ins Gefängnis kämen. Mir fallen die umstrittenen Bad Boys ein und ich frage mich, inwieweit das je nach Genre seinen Platz haben darf und haben soll und wo sich dringend etwas ändern muss.

Persönliche Erfahrungen

Als Transmann habe ich selbst rund dreißig Jahre lang in der für mich falschen, also der weiblichen Geschlechtsrolle gelebt. Ich kenne das also ein bisschen von beiden Seiten.

Ganz deutlich war es während der Kochlehre in der Hotelküche zu spüren: Frauen hatten da nicht wirklich etwas zu suchen. Die taugten als Kaltmamsell und durften das Frühstück zubereiten. Ich hatte eine Kollegin, deren Job genau das war und die ich regelmäßig zu vertreten hatte. Das war es dann auch. Ich lernte nichts und fiel durch die Prüfung. Und wenn ein Mann eine der Frauen unsittlich anfasste, dann waren sie es selbst schuld aufgrund der Wahl ihrer Kleidung. Diesen Eindruck gewann ich dort.
Mir selbst ist es passiert, dass ich von Männern (Kollegen!) an den ohnehin schon ungeliebten Brüsten begrabscht wurde und mir blieb nichts anderes, als mich zur Wehr zu setzen durch das berühmte Knie in die Kronjuwelen. Danach war Ruhe. Putzen auch am Arbeitsplatz meines Vorgesetzen war weiterhin meine angestammte Rolle.
Angezeigt habe ich niemanden. Ich wüsste allerdings auch nicht, dass jemals eine Kollegin einen Kollegen begrabscht hat. Ich fürchte, ich bin durch diese Erfahrungen etwas abgestumpft für Verbalinjurien.
Ich muss dazu sagen, dass ich später einen anderen Betrieb kennenlernte, in dem man mir als Mensch und mit Respekt begegnete.

Die Sozialisation in der weiblichen Geschlechtsrolle hat Folgen

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Wir haben einen Blogring gegründet

Wir haben einen Blogring gegründet

Rechts in der Sidebar seht ihr den Blogring, den ich zusammen mit Autor:innen aus dem Schreib-Forum gegründet habe.

Die Gründungsmitglieder sind:

Natürlich steht im Kern unsere Schreibkommune.

Wir haben uns vorgenommen, ab und zu einen Gastbeitrag bei den anderen unterzubringen, ganz im Sinne eines „Miteinander statt gegeneinander“.

Möchtest du mitmachen? Wir nehmen jederzeit gerne Gastbeiträge in der Schreibkommune auf.

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