Ausschreibung: „Krieg und Frieden“

Ausschreibung: „Krieg und Frieden“

Der BVjA ruft dazu auf, bis zum 30.04.22 Texte zum Thema „Krieg und Frieden“ einzusenden, die in einer Benefiz-Anthologie erscheinen sollen.

Veröffentlichen und dabei Gutes tun!

Wir suchen deinen Text für unsere Anthologie zugunsten der Opfer des Krieges in der Ukraine:

„Und in der Nacht fielen die Sterne vom Himmel“
Texte für den Frieden

Wir rufen dazu auf, sich literarisch mit dem Thema „Krieg und Frieden“ auseinanderzusetzen. Gesucht werden Texte, die vom Krieg, aber auch von Mut und der Hoffnung auf Frieden und Versöhnung erzählen.

Es dürfen Prosatexte (bis zu sechs Normseiten) oder ein Gedicht in deutscher Sprache eingesandt werden. Alle Genres sind erlaubt. Pro Person darf nur ein Text (entweder ein Prosatext oder ein Gedicht) eingereicht werden. Es dürfen auch bereits veröffentlichte Texte eingesandt werden. Texte die in Pseudo- oder Druckkostenzuschussverlagen bereits veröffentlicht wurden oder werden sollen, sind ausgeschlossen. Der Einsendung bitte auch eine Kurzvita beilegen.

Die Anthologie erscheint im Rahmen der BVjA-Buchedition. Die AutorInnen verzichten auf ein Honorar, aber erhalten je ein kostenloses Belegexemplar. Sie können zudem Bücher zu einem Autorenrabatt erwerben.
Der komplette Erlös der Anthologie fließt in ein Hilfsprojekt für die Ukraine bzw. für ukrainische Flüchtlinge in Deutschland oder an ein Friedensprojekt

Über die Auswahl der Texte entscheidet eine unabhängige Jury aus der Literaturbranche. Einsendeschluss ist der 30. April 2022.
Auswahl und Lektorat der Texte bis ca. 1. Juni 2022
Erscheinungsdatum: Sommer 2022

Einsendungen mit einer Kurzvita und einer evtl. Bestätigung des Abdruckrechts (falls das Verlagsrecht bereits vergeben worden ist) an: kontakt@jungeautoren.org

Wir freuen uns auf eure Texte

Wer ist dabei?

Bundesverband junger Autoren und Autorinnen e. V. (BVjA)

Zur Ausschreibung des Wettbewerbs bei Instagram
BVjA bei Instagram: https://www.instagram.com/junge_autoren_und_autorinnen/
Webseite des BVjA: https://www.jungeautoren.org/

Bookdate Contest: Zu Hause

Bookdate Contest: Zu Hause

Zu Hause

Der Schlüsselbund liegt verändert und doch vertraut in meiner Hand, als ich das noch ungewohnte Schloss öffne und mir der Geruch frischer Farbe entgegenweht. Zeitungspapier raschelt unter meinen Schuhsohlen, als ich mein neues Apartment betrete. Dieser Schritt musste sein, raus aus der gemeinsamen Wohnung, die vom Schweigen überfüllt war. Raus aus dem goldenen Käfig. Mehr als eine Wohngemeinschaft war das nicht mehr, was von unserer Ehe übrig geblieben war, und zuletzt hing immer öfter der Haussegen schief. Dass er sich jetzt ständig mit seinem neuen Freund trifft, schneidet mir immer noch ins Herz.
Ich schneide ebenfalls, und zwar die mitgebrachte Pizza in mundgerechte Happen, bevor ich mich auf der Trittleiter niederlasse und die Schachtel auf einem Umzugskarton ablege. Dies hier ist mein Reich. Hier putze ich nur meinen Dreck weg, hier gibt es keinen Streit darüber, wer zuletzt die Spülmaschine ausgeräumt hat und warum die Fenster immer noch nicht sauber sind. Keine gegenseitigen Verletzungen. Vor allem wird es ordentlich sein. Meine Seele atmet auf bei diesen Gedanken.

Am nächsten Morgen habe ich Muskelkater vom Schleppen der Kartons, aber seit Langem endlich wieder gut geschlafen. Die Aussicht vom Schreibtisch an die Raufasertapete ist noch ungewohnt, das Grün der Bäume fehlt mir, als ich meine Unterlagen fürs Einwohnermeldeamt zusammenstelle. Auf dem Formular pendelt mein Blick hin und her zwischen den Kästchen zum Familienstand. Noch muss ich Lebenspartnerschaft ankreuzen, aber es fühlt sich nicht mehr richtig an. Ich bin angekommen in meinem neuen Leben als Single, auch wenn der Amtsschimmel hinterhertrottet.

Bei meiner Rückkehr empfängt mich mein Name am Klingelschild. Nur meiner.
Endlich Zuhause. Endlich frei.


Diesen Text habe ich, passend zum gestrigen Valentinstag, in meinem Instagramprofil gepostet, weil dies Bestandteil des derzeit laufenden Wettbewerbs von BoD zum Thema „Ich bin angekommen.“ ist.

Und prompt liefen meine Telefone heiß. *lach

Okay, das ist weit übertrieben. Aber ein Freund fragte mich ebenso überrascht wie besorgt, ob wir uns getrennt hätten. Nein, haben wir nicht.

Eine Geschichte ist eine Geschichte ist eine Geschichte.

Manchmal muss ich das dazusagen, weil häufig das literarische Ich mit dem des Autors gleichgesetzt wird. Gerade bei authentischen Texten.

Schwuppenplanschen pausiert

Etwas zu kurz geraten
Wie soll ich sagen? Zwischenzeitlich konnte ich bei Schwuppenplanschen Richtfest feiern; die Rohfassung war zu Ende geschrieben. Leider hatte sie da gerade mal etwa 21k Wörter. Jetzt 22k, nachdem ich begonnen habe, die Szenen auszuschmücken, was ich nur höchst ungern tue. Ich tippe die Dialoge runter und am liebsten würde ich es dabei belassen. In einer Kurzgeschichte kann man das auch mal machen, aber nicht in einem Roman.
Mit dem jetzigen Umfang hat das Werk allerdings erst knapp den Umfang einer Novelle erreicht und ist weit entfernt von einem Roman – dreimal so lang sollte es werden. Nur mit ausschmücken werde ich das auch nicht mehr schaffen, denke ich. Der Mittelteil ist viel zu dünn, das Ende bisher nur skizziert.
Ich kann nun zweierlei tun: Grundlegend den Plot überarbeiten und neue Szenen einfügen oder gar eine ganze Nebenhandlung – oder mich auf eine Novelle beschränken. Ich weiß es noch nicht, aber ich tendiere dazu, den Plot auszubauen.

Die elende Überarbeitung
Ich muss zugeben, dass ich die Überarbeitung immer ziemlich vor mir herschiebe.
Irgendwie habe ich ein Problem damit, einmal hingeschriebene Zeilen noch einmal zu verändern. Wenn ich mich dransetze, um den Szenen mehr Atmosphäre zu verleihen, sehe ich wieder alles vor mir (das ich noch nicht alles hingeschrieben habe) und lese meine eigene Geschichte, anstatt sie zu überarbeiten. Ich nehme stark an, dass das ein Indiz dafür ist, dass ich sie ruhen lassen muss, bis ich so viel Abstand habe, dass ich den Text lesen kann, als sei es eine fremde Geschichte.
Wenn ich dagegen Rückmeldungen von etwa Testlesern bekomme, dann ist das kein Problem, schnell etwas zu ändern. Aber ohne diese Impulse bin ich betriebsblind, wie wohl jede:r ab einem gewissen Punkt.
Deshalb habe ich die erste Überarbeitung zunächst pausiert. Ich hoffe nur, ich schiebe sie nicht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag vor mir her.

Ein Anflug von Größenwahn
Es hat mich mal wieder ein Wettbewerb angelacht.
Ich habe übrigens seit Anfang 2020 an 10 Wettbewerben teilgenommen und seither 8 Absagen erhalten bzw. Daten von Preisverleihungen – an denen ich nicht teilnahm – verstreichen sehen, eine Rückmeldung steht aufgrund von Verzögerungen im Betriebsablauf noch aus und einmal habe ich es auf die Longlist geschafft: Sparte Queer beim Berliner Literaturpreis Wortrandale 2020. Dabei habe ich jetzt nicht mitgezählt, wenn ich, wie in diesem Fall, mehrere Geschichten einreichen durfte.
Ich habe also in einem verzweifelten Anfall von »Ich kann das und wenn nicht, ist es eh egal!« just einen Auszug von Schwuppenplanschen eingereicht. Wenn ich Pech habe, muss ich aus diesem noch nicht abgeschlossenen Werk lesen – und das vor Fernsehpublikum.
Wenn ich Absagen bekomme, bin ich immer erleichtert, dass ich nicht vorlesen muss. In diesem Fall würde mich eine solche Auszeichnung sicherlich beflügeln, das Werk in welchem Umfang auch immer fertigzustellen, weil es mir zeigen würde, dass Interesse an der Geschichte besteht. Ich mache mir allerdings keine großen Hoffnungen.

Und schon steht der nächste Wettbewerb vor der Tür: #newwritingtalent
Für den würde ich ein neues Projekt starten. Da wird nämlich ein ganzer Roman gesucht. Das wäre allerdings sehr sportlich, würde ich das innerhalb von 10 Wochen schaffen.

Schreibwettbewerb: Hobbyschreiben

Schreibwettbewerb: Hobbyschreiben

Die Schreibkommune hat einen Schreibwettbewerb zum Thema „Hobbyschreiben“ ausgerufen. Der Einsendeschluss ist der 28. Februar 2021.

Du liebst das Schreiben? Du möchtest an einem Wettbewerb teilnehmen, bist Dir aber trotz leidenschaftlicher Schreibwut darüber im Klaren, dass Deine Geschichten (noch) keinerlei Anspruch auf Professionalität haben? Dann bist Du hier genau richtig. Schreiben ist ein Handwerk und ein Handwerk zu erlernen bedeutet: üben, üben, üben!

Wir, die Schreibkommune, veranstalten einen Schreibwettbewerb für Hobbyautoren, Anfangsdenker, Schlussschreiber und Mittenstagnierer. Wir wollen Herz, Leib und Seele lesen. Wir wollen Deine Entwicklung vorantreiben, von und mit Dir lernen. Wir wollen den Schreibgeist beflügeln und ihn von den erdrückenden Fesseln perfektionistischer Erwartungen befreien!

Das Thema

Schreibe uns eine Geschichte über das Hobbyschreiben.

Hierzu kannst Du gerne persönliche Erfahrungen miteinfließen lassen. Wir freuen uns über jede Form der kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema Hobbyschreiben. Ob es kleine Anekdoten sind, über die wir alle schmunzeln können, oder eine fantastische oder futuristische Geschichte, die sich lediglich in der Vorstellung des Autors abspielt, oder gar eine Horrorstory über verpasste Termine und zu hohe Erwartungen – alle Genres sind erlaubt, solange sie das vorgegebene Thema bedienen. Gedichte, Poesie und Lyrik sind ausdrücklich erwünscht.

(Aus dem Ausschreibungstext)

Die besten drei Einsendungen erhalten ein Feedback zum Text und die Gewinnertexte werden in der Schreibkommune veröffentlicht.

Ab 14 Jahre, maximal 1400 Wörter sind erlaubt. Interessant? Näheres dazu in der Schreibkommune.