In den letzten beiden Monaten habe ich alle Wettbewerbsbeiträge, die ich im November begonnen hatte zu schreiben, eingereicht – bis auf einen. Für die historische Geschichte hatte ich zunächst das Stadtarchiv Linz am Rhein kontaktiert, weil ich so historisch korrekt arbeiten wollte wie möglich. Ich habe auch eine sehr hilfreiche Auskunft erhalten. Noch habe ich Zeit bis Ende April. Im Augenblick habe ich allerdings den Kopf sonstwo stehen.
An die Tatsache, dass Verlage derzeit meine Wettbewerbsbeiträge prüfen und ich aller Wahrscheinlichkeit eine Absage erhalte oder gar keine Antwort, habe ich mich trotz Prüfungsangst gewöhnt. Das macht mich nicht mehr nervös. Über positive Rückmeldungen freue ich mich jedes Mal.
Nun habe ich jedoch viel früher als geplant meine Novelle Schwuppenplanschen (AT) auf die Reise geschickt.
Grundsätzlich gilt: Du darfst jederzeit von meinen Vorschlägen abweichen. Es geht nur darum, dich zum Schreiben anzuregen.
Stufe 1: Für eine leichte Fingerübung ohne Genrekonventionen lass etwas mit einem Ball in einem Kreißsaal passieren. Die Hauptfigur ist ein:e Konditor:in.
Wenn Licht die Finsternis besiegt: Mit bipolarer Erkrankung Leben, Familie und Partnerschaft positiv gestalten. Nora Hille Palomaa Publishing Erzählendes Sachbuch 328 Seiten Erhältlich als Taschenbuch für 20,- EUR und als ebook für 14,99 EUR. Erschienen am 16.08.2023
Bei einem Gewinnspiel von Freundefürsleben e. V. habe ich ein vom Verlag Palomaa Publishing zur Verfügung gestelltes Printbuch gewonnen, über das ich mich sehr gefreut habe.
Ersteindruck
Darf ich ehrlich sein? Das Cover wirkt passend zum Verlag, der Bücher und mehr von Frauen publiziert, sehr feminin – beim Stöbern würde ich hier nicht zugreifen. Ich wusste aber, es geht um die bipolare Störung und mich interessiert, wie andere Menschen mit dieser Erkrankung ihren Alltag meistern. Man soll ja auch ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen. Hätte ich es nicht gewonnen, ich hätte es wegen seines Inhaltes auch so gekauft.
Klappentext
Eine schwere psychische Erkrankung muss nicht das Ende bedeuten, im Gegenteil. Diagnostiziert und behandelt kann sie zum Beginn eines neuen, besseren Lebens führen.
Ich muss einfach mal meine Freude teilen. Für meine dystopische Kurzgeschichte Projekt Rhein hatte ich unter anderem eine 3-Sterne-Rezension erhalten, die ich als ziemlichen Verriss empfand. Darin war auf die Darstellung der Figuren eingegangen worden: alle müssten gleich stark ausgearbeitet sein, viele Details seien nicht relevant für die Handlung. Dies hatte große Zweifel in mir ausgelöst, sodass ich schon überlegt hatte, die Geschichte stark überarbeitet neu aufzulegen und in dem Zusammenhang vielleicht eine schon mehrfach nachgefragte Printausgabe auf den Markt zu bringen.
Nun lese ich hier das Gegenteil:
Ich bin durch ein Uni Projekt auf diese Kurzdystopie gestoßen und kann mich immer noch nicht entscheiden, ob ich schreien, weinen oder lachen soll. So viel Realismus und Dramatik. Die Figuren in aller Kürze mit genau der richtigen Menge an Details beschrieben. Die Sprachmelodie immer passend, die Katastrophen in der Katastrophe nachvollziehbar….
Die Gänsehaut des Schreckens hallt nach.
Moma am 09.01.24 auf Amazon
Vielen herzlichen Dank, Moma!
An einem der vergangenen Sonntage hatte Justine Pust im Rahmen des von ihr initiierten #autor_innensonntag gefragt, woher wir unsere Schreibmotivation beziehen. Rezensionen wie solche tragen einen sehr großen Teil dazu bei. Mich treibt bei Genreliteratur die Vorstellung an, Menschen glücklich zu machen, indem ich sie unterhalte und ihnen ein paar schöne Stunden schenke. Ein wenig ins Nachdenken bringe ich auch gern. Die Geschichten, die aus mir raus wollen, sind Selbstläufer. Daraus entsteht dann so etwas wie mein Debüt Tobaksplitter.
Rezensionen von Bloggenden findet ihr übrigens auf meiner Presse-Seite verlinkt.
Heute ging es gleich los mit mehr Bewegung im Alltag – auch wenn noch gar nicht Alltag ist. Ich war gerade noch rechtzeitig am Treffpunkt und bin dann zügig ausgeschritten, um zur Gruppe aufzuschließen, die schon losgegangen war. Nachdem ich sie eingeholt hatte, war das Tempo dann für mich gerade okay, ich zählte sogar zu den etwas Schnelleren.
Wir gingen eine etwas längere Strecke, als ich sie kannte, und in entgegengesetzter Richtung. Damit hatte ich über 7.000 Schritte auf meinem Zähler. Und der Schweiß lief mir in Strömen den Rücken runter. Ich klammere mich an den Gedanken, dass man auch weniger transpiriert, wenn man eine bessere Kondition hat und regelmäßige Bewegung gewöhnt ist.
Ein Selfie mit Enten ist mir leider nicht gelungen. :/