Schreibanregung Sick Lit

Schreibanregung Sick Lit

Die Schreibanregung des Monats November beschäftigt sich mit dem Genre Sick Lit.

Grundsätzlich gilt: Du darfst jederzeit von meinen Vorschlägen abweichen. Es geht nur darum, dich zum Schreiben anzuregen.

Stufe 1:
Für eine leichte Fingerübung ohne Genrekonventionen lass etwas mit einem Pullover auf einer Schlittschuhbahn passieren. Die Hauptfigur ist ein:e Person in einem Nikolauskostüm.

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Für immer

Für immer

Ich wollte dich verstehen, in das Innerste deiner Seele vordringen. Du bist meistens still, nimmst so vieles einfach hin. Da ist kaum Gegenwehr. Selten kommst du aus dir heraus, gibst nicht preis, was dich bewegt. Ich wollte dich weinen sehen, deine Tränen als Beweis, dass Leben in dir ist. Was geht jetzt in dir vor? Ich weiß doch, dass auch du Gefühle hast.

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Preptober, NaNoWriMo, Auschreibungen

Preptober, NaNoWriMo, Auschreibungen

Während die anderen auf für Frankfurt gepackten Koffern sitzen und die BuchBubble brennt, lupfe ich hier mal wieder kurz den Vorhang.
Im vergangenen Jahr habe ich eine unbeabsichtigte Schreibpause eingelegt, wenn man von vereinzelten Fingerübungen absieht. Ich hatte erst keinen Kopf und dann schlichtweg keine Zeit mehr dafür, weil ich versuchte, wieder ins Erwerbsleben einzusteigen.
Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich dennoch währenddessen mein Projekt Rhein veröffentlicht habe und außerdem noch zwei Geschichten in der queeren Anthologie Just Bunt platzieren konnte. Die Rezension dafür steht immer noch auf meiner To-Do-Liste.

Wenn es sich nach Arbeit anfühlt, fühle ich mich gut

Die größte Herausforderung aber waren die beiden Lesungen (die im Pride House und die in Berlin) sowie der Besuch der BuchBerlin. Da könnte ich ja eigentlich zufrieden mit mir sein und stolz auf meine Leistung, denn es war harte Arbeit und ja, es hat mir auch große Freude bereitet. Es erfüllt mich aber mehr, zu schreiben.

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Mein Praktikum in der Bibliothek

Als ich von meinem Kurzurlaub in Bad Bederkesa berichtet hatte, hatte ich ja schon ausgeplauscht, dass ich mit einem Praktikum in einer Bibliothek anfangen will. Was mit Büüüchern!
Ich hatte mich wahnsinnig darauf gefreut, weil ich glaubte, hier nun endlich das richtige Arbeitsumfeld gefunden zu haben. In einer Bibliothek ist es ruhig. Möchte man meinen. Wie ich erfuhr, ist es in üblichen öffentlichen Bibliotheken, wo man auch Belletristik und sowas ausleihen kann, eher laut – verglichen mit wissenschaftlichen Bibliotheken. Also, liebe angehende Fachangestellte für Medien und Informationstechnik und Bibliothekar:innen: Wählt weise und wenn ihr Ruhe extra sucht, wählt eine wissenschaftliche Bibliothek. Die ist auch körperlich nicht ganz so anspruchsvoll wie die öffentlichen Bibliotheken. Man kann zwar keine Romane von zum Beispiel 1809 ausleihen, die die FaMIs dann im Keller aus dem Archiv holen müssen, aber man ist sehr viel mehr mit dem Einsortieren ausgeliehener Bücher beschäftigt.
Und, liebe Praktikant:innen, wenn ihr euren Praktikumszeitraum wählt, dann legt ihn nicht in einen Zeitraum, in dem im Haus Bauarbeiten stattfinden. Dann ist nämlich nix mit ruhige Arbeitsumgebung. Aber so gar nicht.

Aber mal von Anfang an und in aller Ausführlichkeit

Erster Tag war komplett Onboarding.
Erst das Gebäude mit der Verwaltung suchen, dann im angenehm kühlen Gebäude orientieren, dort den Vertrag unterschreiben. Weiter, wieder quer übers Gelände, zum Dienstausweis erstellen lassen. Leider ist knapp vor uns jemand mit einem dringenden Anliegenden eingeschert, was uns zwanzig Minuten Wartezeit im Stehen bescherte. Dafür hatte ich danach dann aber sitzend auch die Ruhe weg, auf meinem Handy rumzufummeln, um noch ein schickes Foto zu mailen, weil ich andernfalls – was noch länger gedauert hätte – ein Foto vor Ort hätte machen lassen müssen, auf dem ich unvorteilhaft verschwitzt ausgesehen hätte. Und das geht ja mal gar nicht.

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Fehler bei Lesungen, die man vermeiden sollte

Fehler bei Lesungen, die man vermeiden sollte

Aus Fehlern lernen wir, deshalb ist es nicht weiter wild, dass man Fehler macht, wenn man etwas zum ersten Mal ausprobiert. Eigentlich ist das ne super Sache!
Wie man eine Lesung vorbereitet, hatte ich schon recherchiert und die letzte Lesung war auch nicht meine erste; ich habe sogar schon vor einigen Jahren selbst eine organisiert, die ein Programmpunkt während einer Tagung war.
Ich wusste also schon ein bisschen was und lerne immer noch dazu.

Nun habe ich aus den letzten beiden Lesungen einiges gelernt:

  1. Man packt seine Bücher wasserdicht ein!
  2. siehe unten

Werbung

Verlasst euch niemals darauf, dass jemand anders für euch wirbt!

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Meine Lesung in Berlin-Lichtenberg mit »Autoren für Autoren«

Meine Lesung in Berlin-Lichtenberg mit »Autoren für Autoren«

Ich bin immer noch begeistert von den tollen Geschichten und den inspirierenden Begegnungen!
Und ich habe wirklich viel dazugelernt, was Organisation von Lesungen angeht, wenn man sich wirklich selbst um alles kümmern muss. Bisher habe ich es noch nicht geschafft, selbst Lesungsorte zu akquirieren.
Tausend Dank gilt Hari Patz, der den Stein ins Rollen gebracht und mich überhaupt nach Berlin eingeladen hatte. Durch die Verbindung mit der Buchmesse am selben Wochenende lohnte sich für mich die Reise gleich doppelt.

Lampenfieber

Natürlich hatte ich wieder Lampenfieber ohne Ende und konnte die Nacht kein Auge zutun – vor allem nicht, nachdem ich bereits auf der BuchBerlin Eindrücke gesammelt hatte, die ich erst einmal verarbeiten musste.

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