Leben mit ME Nr. 4: Erkennen von Myalgischer Enzephalomyelitis

Leben mit ME Nr. 4: Erkennen von Myalgischer Enzephalomyelitis
  1. Neuer Biomarker SMPDL3B(Studienergebnis auf Englisch)
  2. Kann KI ME/CFS im Darmmikrobiom nachweisen? (Artikel auf Deutsch), weiterer Artikel auf Deutsch, (Studienergebnis auf Englisch)
  3. Diagnose von ME/CFS bald mittels 5-Minuten-EKG möglich? (Artikel auf Deutsch)

Ein weiterer Beweis dafür, warum es sich bei ME nicht um eine psychische Erkrankung handelt: Die genetischen Hintergründe (wissenschaftlicher Artikel).

Und wenn es schon zu spät ist: Pflegeanleitung für schwer- und schwersterkrankte ME/CFS-Patient:innen.

Euer Ingo S. Anders

https://ingoschreibtanders.blog/me-bzw-me-cfs/
https://me-cfs.net/
https://www.mecfs.de/
https://sgme.ch/
https://www.fatigatio.de/
https://www.millionsmissing.de/#gsc.tab=0

Leben mit ME Nr. 3: Myalgische Enzephalomyelitis vs. Chronisches Fatigue Syndrom

Leben mit ME Nr. 3: Myalgische Enzephalomyelitis vs. Chronisches Fatigue Syndrom

Das Kürzel ME steht für Myalgische Enzephalomyelitis und teilt sich einen Diagnoseschlüssel mit dem Chronischen Fatigue Syndrom, welches sehr oft mit der ME einhergeht, aber genauso mit Krebs, Rheuma und anderen chronischen Krankheiten.
Die Fatigue ist eine ohne vorangegangene Anstrengung plötzlich auftretende Erschöpfung, die durch Ausruhen oder Schlaf nicht zu beheben ist.
Die Myalgische Enzephalomyelitis (ME) ist eine neuroimmunologische Autoimmunkrankheit, deren Leitsymptom eine nach Anstrengung auftretende Erschöpfung ist.

Ich erläutere das hier noch mal in hoffentlich einprägsamen amüsanten Beispielen:

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Leben mit ME Nr. 2

Leben mit ME Nr. 2

Latest News!

Das Broken-Bridge-Syndrom

Am UKE forscht Dr. Christof Ziaja zu postinfektiösen Sydromen und hat jetzt ein Preprint veröffentlicht, weil er bei einem „Zufallsfund“ möglicherweise einen Biomarker für postinfektiöse Krankheiten wie die Myalgische Enzephalomyelitis entdeckt hat.

Das macht den Weg frei für Medikamente, die seiner Aussage nach bis spätestens Ende 2025 verfügbar sein sollen.

Ziajas Erkenntnisse müssen noch in einer weiteren Studie bestätigt werden, aber ich schöpfe Hoffnung.

Ausführlicher Artikel hierzu bei millionsmissing.de

Direkt zum Preprint:
Hirnstammreduktion und -deformation bei Kleinhirnstielen des 4. Ventrikels bei langen COVID-Patienten: Einblicke in neuroinflammatorische Folgen und das “Broken-Bridge-Syndrom”

Euer Ingo S. Anders

https://ingoschreibtanders.blog/me-bzw-me-cfs/
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Leben mit ME Nr. 1

Leben mit ME Nr. 1
  1. Pflegegrad-Begutachtung
  2. E-Rolli
  3. Pflegegrad 4

Moin zusammen,

ich hatte darüber nachgedacht, ein zweites Blog aufzumachen, wo ich mein MIMIMI bzgl. meiner Malaisen lassen kann. In meiner Vorstellung war das natürlich total richtig aufwändig aufgebaut, statische Seiten mit Blog und ich wollte jede meiner chronischen Erkrankungen einmal kurz vorstellen, spätestens dann, wenn ich sie das erste Mal erwähne …

Nein. Das kann ich nicht tun.

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Buchtipp: Entschuldigen Sie, dass ich störe, aber wir müssen über Long Covid und ME/CFS reden (Dr. med. Natalie Grams)

Buchtipp: Entschuldigen Sie, dass ich störe, aber wir müssen über Long Covid und ME/CFS reden (Dr. med. Natalie Grams)

Entschuldigen Sie, dass ich störe, aber wir müssen über Long Covid und ME/CFS reden
Dr. med. Natalie Grams

Genre: Erzählendes Sachbuch
278 Seiten
Druckbuch 12,99 Euro
ISBN 978-3759761194
ebook 9,99 Euro
Hörbuch 9,99 Euro
Erschienen bei BoD am 01.08.24

Klappentext

„Aufklären statt kleinreden“ ist die Devise des neuen Buchs von Dr. Natalie Grams. Was nicht mehr geht: Arbeiten, einem Gespräch mit mehr als zwei Personen folgen, ohne Rollator aus dem Haus gehen, die Kinder versorgen, eine E- Mail tippen, Fahrrad oder Auto fahren, Nachrichten verfolgen, sich beeilen, ernst genommen werden. Was noch geht: Mit geschlossenen Augen im Bett liegen und ein Buch diktieren. Über Long COVID und ME/CFS – und warum wir alle lernen sollten, diese Krankheiten besser einzuschätzen. Natalie Grams, selbst Ärztin, beschreibt den dramatischen Verlust ihres gewohnten Lebens durch Long COVID und sich daraus ent- wickelnder ME/CFS. Wissenschaftlich fundiert und unterhaltsam erklärt sie, was es jetzt braucht, damit sich für die immer größer werdende Zahl der Betroffenen endlich etwas ändert. Ein Buch für Betroffene & Angehörige, Ärztinnen & Therapeuten, Gutachter & Politikerinnen – und alle, die das Thema nicht länger kleinreden wollen. Feine Situationskomik und berührende Authentizität durchziehen dieses Buch, so dass sich die Lesenden trotz aller Tragik ein Lächeln nicht verkneifen können.

Dringende Empfehlung für Behandler:innen!

Dr. Natalie Grams gibt einen Einblick in ihr eigenes Erleben dieser Krankheit und beschreibt deren Verlauf. Das halte ich für sehr wichtig, wenn man sich in Patient:innen hineinversetzen möchte, gerade bei nicht-sichtbaren Behinderungen.
Als Ärztin klärt sie auch über den gegenwärtigen (Stand Februar* 24) wissenschaftlichen Stand auf und führt auch medizinische Laien verständlich ins Thema ein.

Für mich, der erst letztes Jahr seine Verdachtsdiagnose bekommen hat, war die Lektüre erhellend, bereichernd, aufmunternd und dabei noch amüsant.

Auch wenn ihr vom bösen C. nichts mehr hören mögt, sorgt doch bitte für mehr Sichtbarkeit für dieses Buch, wenn ihr könnt.
Myalgische Enzephalomyelitis (ME bzw. ME/CFS) kann jede:n treffen, durch jede (!) infektiöse Krankheit. Deshalb brauchen wir mehr Behandler:innen, die damit umgehen können.

Euer Ingo S. Anders, der jetzt häufiger mal im Bett liegt, um sich auszuruhen.

Ja, ich war inzwischen beim Friseur.
Leider musste ich mich von meinem langen Bart trennen, weil die Pflege zu anstrengend geworden ist.
Zähne putzen ist dann doch wichtiger.
Und mit Elektrozahnbürste auch einfacher.

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* hoffentlich richtig, mein Gedächtnis ist so schlecht geworden – vielleicht war es auch April