Mein erstes Rollstuhl-Abenteuer am Außenmühlenteich

Mein erstes Rollstuhl-Abenteuer am Außenmühlenteich

Nachdem ich ein halbes Jahr meinen ganz persönlichen Lockdown „genossen“ habe, während dem ich viel im Bett lag, war ich gestern mit meinem Rolli zu meiner ersten Ausfahrt unterwegs, die man wirklich unter Freizeit verbuchen kann. Alles andere waren Arzttermine oder Probefahrten im Nahbereich zum Friseur oder ins Einkaufszentrum.
Natürlich war ich nach den anderthalb Stunden so erschossen, dass ich mich bis zum Abend hinlegen musste. Aber es hat sich gelohnt, ich bin froh um die Erfahrung.

Neujahr 2024 war ich das letzte Mal am Außenmühlenteich. Ich schwitzte Blut und Wasser, aber ich schaffte es, mit der Gruppe mitzuhalten und einmal um den See herum. Das sind von meiner Wohnung aus 4,5km, die man laut Google zu Fuß innerhalb von einer Stunde und 10 Minuten schaffen sollte. Wir wissen alle, Google berechnet das Tempo sehr sportlich …

Nachdem ich im letzten Jahr rapide abgebaut hatte, vor allem ab Juli, als ich anfing, Sport zu machen, um abzunehmen, schaffe ich derzeit so 200-300 Meter und brauche dafür ne Viertelstunde.
Dieses Jahr war nichts mit Neujahrsspaziergang. Aber so gar nicht. Nicht mal im Garten.

Jetzt mit dem Rolli bot sich mir dieser Anblick:

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Leben mit ME Nr. 1

Leben mit ME Nr. 1
  1. Pflegegrad-Begutachtung
  2. E-Rolli
  3. Pflegegrad 4

Moin zusammen,

ich hatte darüber nachgedacht, ein zweites Blog aufzumachen, wo ich mein MIMIMI bzgl. meiner Malaisen lassen kann. In meiner Vorstellung war das natürlich total richtig aufwändig aufgebaut, statische Seiten mit Blog und ich wollte jede meiner chronischen Erkrankungen einmal kurz vorstellen, spätestens dann, wenn ich sie das erste Mal erwähne …

Nein. Das kann ich nicht tun.

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Frohes Neues!

Frohes Neues!

Moin zusammen!

Bitte entschuldigen Sie die Verzögerung, meine Planung ist leergelaufen. ^^

Das vergangene Jahr lässt sich knapp zusammenfassen: Bis August liefs spitze, ich gab Gas ohne Ende und schien endlich nen Fuß in die Tür des Buchmarktes zu bekommen.
Dann der Zusammenbruch und es ging gar nichts mehr.
Wer einen Blick auf die Webseite wirft, siehts schon an den Tickern in der Sidebar: Pflegefall, Warten auf Rollstuhl seit bald 4 Monaten. Gefühlt seit August, was gefühlt ein halbes Jahr her ist, also schon ewig. Habe mal einfach das Norovirus von 2015 als Erkrankungsbeginn von ME/CFS festgelegt. So genau weiß man das nicht, aber da fings an, dass ich körperlich so krass abgebaut hab und ständig erschöpft war. Kognitiv war das schon 2012, also vllt. war der Auslöser auch die Sepsis, die ich nach der Mastek hatte. Ist aber egal, das Kind ist im Brunnen und jetzt hat es endlich einen Namen.

  • Meine Teilnahme an einer Schreibwettbewerb musste ich zurückziehen, weil ich nicht reisefähig bin und nicht bei der Preisverleihung hätte anwesend sein können, was aber zum Konzept gehörte.
  • An der Ausschreibung für Literatur zwischen den Jahren konnte ich diesmal nicht teilnehmen, weil ich kaum sprechen konnte.

Und mittlerweile rotiere ich, selbst Pflegekräfte zu finden, die ich komplett selbst bezahle, weils einfach nicht mehr ohne geht.

Trotzdem gibt es Lichtblicke.

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Rezension: Love and other Handicaps (Vaelis Vaughan)

Rezension: Love and other Handicaps (Vaelis Vaughan)

Titel: Love and other Handicaps – Von heißen Pflegern, fetten Lügnern und komischen Fantasie-Diagnosen
Autor:in
: Vaelis Vaughan
Genre: Gay Romance
336 Seiten
Gebundenes Buch 21,26 EUR, Taschenbuch 13,26 EUR, ebook 4,99 EUR
Erschienen am 05. Mai 2023

Ersteindruck

Ich gebe es zu, dass ich solche Nackedeis auf Buchcovern eher abstoßend als anziehend finde. Ich hatte aber einen Grund, mir die Leseprobe zu besorgen. Irgendwie war ich auf das Buch aufmerksam geworden, ich glaube, durch eine Rezension auf Insta oder durch #allabendlichqueer.
Als ich dann zum Arzt ging und von dort aus gleich mit Taxi ins Krankenhaus geschickt wurde, war ich froh, mein kindle fürs Wartezimmer eingesteckt zu haben.

Klappentext

Hackedicht bis in die Haarwurzeln flutscht Leo von einem Brückengeländer, landet erst in der kalten Spree und anschließend im Rollstuhl. Dieser äußerst unerfreuliche Zwischenfall passt nicht wirklich in seinen Zeitplan, und dann verordnet ihm der Arzt auch noch eine elendig lange Reha, auf die er mal so gar keinen Bock hat. In Leos Augen sind Rehas nämlich was für dicke Kinder mit Asthma oder rheumageplagte Rentner. Er, ein junger Mann in der Blüte seines Lebens und noch dazu ein Arbeitstier, will nichts weiter als zurück an seinen Schreibtisch. Leider lässt ihm der Doc keine Wahl, denn dieser sieht einen Zusammenhang zwischen dem Unfall und der Tatsache, dass Leo erst kürzlich von seinem Lebenspartner verlassen wurde. Aus diesem Grund bescheinigt er ihm auch noch eine Depression und gibt nicht nach, bis Leo in die physische und psychologische Weiterbehandlung einwilligt. Als er vor Ort den Stahlschnitten-Pfleger Elgar kennenlernt, wird die Sache aber doch noch interessant.

Suchst du eine lockere, fluffige Geschichte mit viel Humor und einem Hauch Liebeskitsch für die Seele? Magst du authentische, schwule Protagonisten, die auf liebenswerte Weise einen an der Klatsche haben? Dann ist diese Story genau richtig für dich!

Lektüre

Richtig fies war, dass ich nüchtern bleiben musste und da Leo sich in der Reha befindet, spielt was gefühlt die Hauptrolle? Richtig: Essen! Essen ist das Highlight des Tages in Krankenhäusern, warum also nicht auch in der Reha.

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