Es ist etwas passiert, von dem alle kleinen Schriftsteller träumen: Ich wurde interviewt!
Einfach so, weil ich ein Profil bei Wir schreiben queer habe und man mich darüber gefunden hat. Und weil ich seit 2021 diese Webseite unterhalte, sodass man mich kontaktieren kann. Eventuell spielte auch mein Webauftritt insgesamt eine Rolle, aber das weiß ich nicht. Der Schlüssel war ganz eindeutig das queere Katalogprofil. Also wenn ihr noch zaudert: Tragt euch dort ein!
Im letzten Newsletter hatte ich meine Freude darüber bereits mit meinen Followern geteilt. Wenn euch meine buchigen Neuigkeiten und ein Blick hinter die Kulissen interessieren, dann abonniert meinen Blog. Zugegeben, ihr werdet dann von meinem restlichen Leben auch nicht verschont. ;)
Es gibt also ein Interview mit eurem geschätzten Herrn Anders! Ganz hochoffiziös in seiner schriftstellerösen Eigenschaft. Der da befragt wurde von Stephano, dem Stipendiaten der Stadt Köln.
Ihr brennt darauf, es zu lesen und hier kommt der Link: https://stephano.eu/2025/04/27/ingo-s-anders/ Es ist noch ganz „druckfrisch“, vielleicht noch zu frisch, um schon on zu sein. ;)
Hallo Mensch, ich bin ein KI-Chatbot, Modell GPT-4.1 nano.
Prompt: Sei ein erfahrener Autor und Chefkoch und schreibe ein Rezept, das in verständlichem Deutsch erklärt, wie man ein Buch schreibt.
Natürlich, ich helfe dir gerne dabei! Hier ist ein freundliches und verständliches Rezept, um ein Buch zu schreiben – ganz so, als wäre ich dein erfahrener Autor und Chefkoch:
Rezept für das Schreiben eines Buches
Zutaten: • 1 große Portion Inspiration • 2 Tassen Planung • 3 Esslöffel Disziplin • 1 Prise Kreativität • 1 Ordner oder Notizbuch • Schreibgerät oder Computer • Geduld und Durchhaltevermögen
Zubereitung:
Inspiration sammeln: Beginne damit, eine Idee oder ein Thema zu finden, das dich begeistert. Das ist die Basis deines Buches. Lass deine Gedanken schweifen, lese viel oder sprich mit anderen – alles, was deine Kreativität anregt.
Planung: Überlege dir eine grobe Gliederung. Welche Kapitel möchtest du haben? In welcher Reihenfolge sollen sie erscheinen? Das hilft dir, den roten Faden zu behalten und den Schreibprozess zu strukturieren.
Schreibphase: Nimm dir regelmäßig Zeit, um zu schreiben. Setze dir kleine Ziele, zum Beispiel täglich 300 Wörter. Mach dir keinen Druck, perfekt zu sein – beim ersten Entwurf geht es vor allem darum, deine Gedanken aufs Papier zu bringen.
Kreativität einbauen: Lass deiner Fantasie freien Lauf! Überlege dir spannende Szenen, interessante Charaktere oder packende Argumente. Das macht dein Buch lebendig und einzigartig.
Überarbeitung: Nachdem du den ersten Entwurf fertig hast, nimm dir Zeit, um dein Werk zu überarbeiten. Lies es mehrmals, verbessere Stellen, die nicht klar sind, und achte auf einen guten Schreibstil.
Feedback einholen: Zeige dein Manuskript vertrauenswürdigen Freunden oder Kollegen. Ihre Meinung kann dir helfen, dein Buch noch besser zu machen.
Finalisierung: Wenn du zufrieden bist, kannst du dein Buch veröffentlichen – sei es als Self-Publisher oder über einen Verlag.
Tipp: Bleib geduldig und hab Spaß beim Schreiben! Es ist ein kreativer Prozess, der Zeit braucht, aber am Ende lohnt sich die Mühe.
Guten Erfolg beim Schreiben deines Buches! Wenn du noch Fragen hast, stehe ich dir gern zur Seite.
Entstanden, weil man mich nach einem Rezept dafür fragte, wie ich ein Buch schreibe, und ich mich damit überfordert sah, mein in über 15 Jahren Schreiberfahrung angesammeltes Wissen auf eine kurze Antwort von drei Sätzen bis etwa 5 Minuten zu komprimieren.
Das Ergebnis könnte ein ironisches Werk eines Autors sein, der das Sehnen von Schreibanfängern nach einer Anleitung fürs Schreibhandwerk auf die Schippe nimmt. Ist es aber nicht. Die Tatsache, dass man das nicht mehr erkennen kann, ist Beispiel für das Dilemma um Texte, die bei Schreibwettbewerben ausgeschlossen werden, weil sie vermeintlich KI-generiert sind. Wer das prüft? Ein Computerprogramm …
Kürzlich war ich zu einer spontanen Spazierfahrt am Alten Friedhof in Harburg, den Sonnenschein genießen. Ich habe euch ein paar Bilder mitgebracht.
Der Alte Friedhof gilt als Park.
Wenn man auf den Hauptwegen bleibt, schafft man es auch mit dem Rolli, einen Teil davon zu besichtigen.
Immer diese Abhänge!
Muss ich erwähnen, dass ich wieder einen zu steilen Weg hochgefahren bin?
Ich war abgelenkt von einer Sprachnachricht, die ich hörte, und fuhr an einer Abzweigung in der Nähe einer Bank links auf die Wiese, sodass ich etwas rangieren musste, um zurück auf den Weg zu finden. Ungebeten wurde ich plötzlich angeschoben, auch wenn der E-Rolli die Steigung auch sonst ohne große Mühe geschafft hätte – nach oben.
Als ich dann nach meiner Runde an derselben Abzweigung wieder runterfahren wollte, begann der Rolli natürlich sofort zu rutschen, sodass ich aufspringen musste, damit ich nicht rausfiel oder wir uns gar überschlugen. Ich konnte ihn dann rückwärts wieder auf sicheren Boden bringen, nachdem die Räder durchgedreht hatten. Eins der Vorderräder hing sogar kurz in der Luft. Von unten erklang schadenfrohes Gelächter. Zumindest war das mein Eindruck in dem Moment.
Zum Glück fand ich noch eine andere, sichere Abfahrt, die ein geringeres Gefälle hatte. Als ich von unten her wieder an diesem Weg nach oben vorbeikam, konnte ich erkennen, wie verdammt steil das war.
Himmelstreppe
Auf der gegenüberliegenden Seite des Eingangs mit den Rampen ist der Alte Friedhof auch über die Himmelstreppe erreichbar.
An der Kreuzung mit dem Kriegerdenkmal ist eine weitere Rampe. Von der Außenmühle aus kann man ebenfalls dorthin spazieren. Ich weiß aber nicht, ob dieser Zugang nicht mit Pöllern versperrt ist. Das muss ich erst noch erkunden.
Am UKE forscht Dr. Christof Ziaja zu postinfektiösen Sydromen und hat jetzt ein Preprint veröffentlicht, weil er bei einem „Zufallsfund“ möglicherweise einen Biomarker für postinfektiöse Krankheiten wie die Myalgische Enzephalomyelitis entdeckt hat.
Das macht den Weg frei für Medikamente, die seiner Aussage nach bis spätestens Ende 2025 verfügbar sein sollen.
Ziajas Erkenntnisse müssen noch in einer weiteren Studie bestätigt werden, aber ich schöpfe Hoffnung.
Trans Day of Visibility: Bundesverband Trans* fordert queerpolitisches Engagement von Koalitionsverhandler*innen
Am 31.3. feiern die Trans*communities den Trans Day of Visibility (TDOV), den internationalen Tag der Trans*sichtbarkeit. An diesem Tag stehen die Perspektiven, Erfahrungen und auch politischen Forderungen von trans* und nicht-binären Personen im Mittelpunkt. Diese Forderungen spielen für die laufenden Koalitionsverhandlungen eine wichtige Rolle.
Im vergangenen Jahr wurde mit der Einführung des Selbstbestimmungsgesetzes eine zentrale trans*politische Forderung erfüllt und ein wichtiger Meilenstein in der Gleichstellung von trans* und nicht-binären Personen erreicht. Seit Anfang November 2024 ermöglicht das Selbstbestimmungsgesetz, rechtlich Geschlechtseintrag und Vornamen zu ändern, ohne intime Details über Sexualität und Unterwäsche gegenüber Gutachter*innen offenlegen zu müssen. Nun wurde ein Zwischenstand aus den Koalitionsverhandlungen öffentlich, aus dem hervorgeht, dass die CDU/CSU das Selbstbestimmungs-gesetz wieder abschaffen möchte.
Kalle Hümpfner vom BVT* erklärt dazu: „Allein auf Basis der Selbstauskunft Angaben wie den Vornamen und den Geschlechtseintrag an die eigene Lebensrealität angleichen zu können, hat mehr als eine symbolische Bedeutung. Es sendet das klare Signal, dass trans*, nicht-binäre und intergeschlechtliche Personen als mündige und gleichwertige Bürger*innen anerkannt werden. Es ist sehr schmerzhaft, dass das Selbstbestimmungsgesetz, das gegen Desinformationskampagnen und trans*feindliche Hetze erkämpft wurde, erneut zu Debatte steht. Der Fortschritt durch das Selbstbestimmungsgesetz darf nicht aufs Spiel gesetzt werden. Diese Forderung, das Gesetz wieder abzuschaffen, trägt zu einem gesellschaftlichen Klima bei, in dem geschlechtliche Vielfalt als Bedrohung dargestellt, lächerlich gemacht oder schlichtweg geleugnet wird. Das ist für alle trans*, nicht-binären und intergeschlechtlichen Personen gefährlich. Wir dürfen in diesen Zeiten, in denen Anfeindungen gegen marginalisierte Gruppen zunehmen, nicht in unserem queerpolitischen Engagement nachlassen.“
Aus den veröffentlichten Arbeitspapieren der laufenden Koalitionsverhandlungen wurde zudem bekannt, dass sich die Verhandler*innen bisher noch auf kein queerpolitisches Vorhaben einigen konnten. Die SPD brachte zwar als Forderung ein, dass der Aktionsplan ‚Queer Leben‘ für Akzeptanz und Schutz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt fortgeführt werden soll und die gesundheitlichen Bedarfe der queeren Communities berücksichtigt werden. Doch diese Punkte gelten bisher als nicht geeint zwischen den möglichen Koalitionspartner*innen und werden nun in der Hauptverhandlungs-gruppe erneut thematisiert.
„Um Diskriminierung, Ausgrenzung und auch Gewalt zu beenden, muss das Selbstbestimmungsgesetz nicht nur in Kraft bleiben. Weitere politische Maßnahmen, die Diskriminierung abbauen und LSBTIQ*-Feindlichkeit entschlossen begegnen, sind dringend erforderlich. Mehr denn je braucht unsere gesamte Gesellschaft eine starke und entschlossene Politik, die sich für Vielfalt, Respekt und Gleichberechtigung einsetzt – am Trans Day of Visibility und an jedem anderen Tag. Wir fordern die Koalitions-verhandler*innen auf, sich für die Rechte von queeren Personen einzusetzen!“, fügt Kalle Hümpfner abschließend hinzu.
Anlässlich des Trans Day of Visibility veröffentlicht der BVT* das Positionspapier „Trans*rechte als Menschenrechte anerkennen! – Für Akzeptanz, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt“. Darin werden Maßnahmen zur Förderung der Akzeptanz und zum Schutz vor Gewalt und Diskriminierung vorgestellt, die dringend umgesetzt werden müssen.
Um Respekt und Akzeptanz von trans* und nicht-binären Personen zu fördern, muss – der Nationale Aktionsplan „Queer Leben“ fortgeführt werden, – ein Demokratiefördergesetz eingeführt werden, – das Selbstbestimmungsgesetz erhalten und – wie gesetzlich bereits festgeschrieben – evaluiert werden.
Zum Schutz vor LSBTIQ*feindlicher Gewalt und Hasskriminalität müssen – die Empfehlungen des Arbeitskreises zur „Bekämpfung von homofeindlicher und transfeindlicher Gewalt“ umgesetzt werden, – wirksame Maßnahmen gegen Hate Speech ergriffen werden, – Schutz für LSBTIQ* Geflüchtete gewährleistet werden, – die Schutzlücken im Gesetz zum Schutz vor Konversionsbehandlungen geschlossen werden.
Zum Schutz vor Diskriminierung und zur Stärkung gesellschaftlicher Teilhabe muss – Artikel 3 des Grundgesetzes so erweitert werden, dass LSBTIQ* Personen unter seinem Schutz stehen, – das Abstammungsrecht reformiert werden, – das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) reformiert werden, – eine Entschädigungsmöglichkeit für Grundrechtsverletzungen (wie Sterilisationen) eingerichtet werden, denen trans* und intergeschlechtliche Personen ausgesetzt gewesen sind, – die Sozialgesetzgebung dem aktuellen wissenschaftlichen Stand angepasst werden, um den Zugang zu transitionsspezifischer Gesundheitsversorgung zu sichern.