Deutschland, 2050, mit knapp über vierzig Grad einer der kühleren Sommertage. Leonidas liegt im Schatten seiner Maispflanzen, als ihm eine Einladung des Bundeskanzlers übermittelt wird. Es geht um den längst ausgetrockneten Rhein …
Eine dystopische Kurzgeschichte.
Am Freitag vor Pfingsten, den 26. Mai 23, ist das ebook erhältlich!
Ingo S. Anders liest erstmals live aus seinem Debüt Tobaksplitter. Der Autor präsentiert Erinnerungssplitter aus nicht ganz so hartem Tobak: kurze Geschichten aus seiner Zeit der Geschlechtsangleichung. Nach der Lesung mit Buchverkauf ist Gelegenheit, mit dem Autor ins Gespräch zu kommen. Eintritt frei.
Save the date!
Montag, 31.07.23, 18-20 Uhr.
Veranstaltungsort der Lesung ist das Pride House, das dieses Jahr im Integrations- und Familienzentrum (IFZ)/Schorsch untergekommen ist. Adresse: Rostocker Str. 7, 20099 Hamburg, Seminarraum 2.
Das diesjährige CSD-Motto lautet „Selbstbestimmung jetzt! Verbündet gegen Trans*feindlichkeit„, womit u.a. die Abschaffung des TSG (Transsexuellengesetz) und die Einführung des Selbstbestimmungsgesetzes gefordert wird, welches schon lange in trockenen Tüchern hätte sein sollen. Unsere Forderungen auf der Website von Hamburg Pride.
Ausgewählt habe ich ausschließlich Texte, die trans* thematisieren, auch wenn sich das Buch nicht darauf beschränkt. Ich bringe zudem einen Text mit, der in der noch nicht veröffentlichten Anthologie (Lies: Wir tun es wieder!) erscheinen wird. Wenn alles klappt, wird dieses Buch ebenfalls erhältlich sein.
Am Weltumwelttag hatte ich von dem Buch erzählt, das mich zuletzt nachhaltig beeindruckt hat: Einmal kurz die Welt retten. Heute nun ein Gastbeitrag von Nalex zum diesem Thema:
Für das zweite Quartal 2023 hat sich der Blogring das Thema Buchvorstellung zu einem Werk vorgenommen, welches einen beeinflusst hat. In Gedanken bin ich durch die Bücher gegangen, die ich in den vergangenen Jahren gelesen habe. Allerdings bin ich immer wieder bei dem Buch von Nicole Jäger “Unkaputtbar” hängen geblieben. Es hat mich in der Zeit des Lesens und in den wenigen Wochen danach zum Grübeln gebracht. Also hab ich im nachfolgenden eine kleine Rezension darüber verfasst.
Nicole Jäger ist auch auf Instagram und Facebook vertreten. Neben ihren Auftritten als Comedian und als Autorin betreibt sie mit ihrer besten Freundin einen Podcast mit dem Namen “Ponyhof und Mittelfinger“.
Bibliografie
Die Fettlöserin Nicht direkt perfekt Was hat dich bloß so ruiniert? Unkaputtbar
Zum Buch
Bei dem Buch “Unkaputtbar” von Nicole Jäger geht es um ihre Geschichte aus toxischen Beziehungen, wovon eine in häuslicher Gewalt endete, und wie sie sich hat lösen können. Zudem gibt sie noch die ein oder anderen Einblicke aus ihrer Kindheit und Jugend. Außerdem reflektiert sie auch, sodass man merkt, wie sie das ein oder andere ebenso hinterfragt.
Im Großen und Ganzen lässt sich das Buch gut lesen und konnte mich sogar in manch einer Situation wiederfinden. Allerdings haben mich hier und da die doch recht langen Absätze gestört, weil es sich für mich dann doch in die Länge zog. Wenn ich aber genauer darüber nachdenke, ist das bei der ein oder anderen Passage gar nicht möglich, die Absätze zu splitten.
Mein Eindruck und Fazit
Ich selbst habe einige Stellen gefunden, die mich an mich selbst erinnert haben. Es kann auch gut sein, dass sich auch etwas in mir in Gang gesetzt hat. Es regt zum Denken und zur Selbstreflektion an und ließ mich auch an manchen Stellen schmunzeln.
Wenn man aber glaubt, bei dem Buch einen Ratgeber zu finden, ist zu erwähnen, dass es sich um die persönlichen Erfahrungen von der Autorin handelt.
Eine rundum schöne Lektüre, die zum Entspannen einlädt.
Es ist meine erste Lesung, bei der ich Tobaksplitter live präsentieren werde und vor allem ist es meine erste Solo-Lesung überhaupt. Ich bin froh, dass Hamburg Pride die Möglichkeit bietet, kostenlos aufzutreten, und auch die Veranstaltung bewirbt. So ist der Rahmen gegeben und ich kann mich quasi ins gemachte Nest setzen. Dazu kommt, dass dieses Jahr das CSD-Motto „Selbstbestimmung jetzt! Verbündet gegen Trans*feindlichkeit“ zu mir und meinen queeren Texten wie die Faust aufs Auge passt und wenn ich jetzt nicht auf die Bühne gehe, dann nie. Ich muss nur ein Anmeldeformular ausfüllen und dann – ja, eben „nur“.
Ich als Bürohengst habe nichts gegen Formulare, wie ihr wisst, aber bei diesem packt mich das Lampenfieber. Es erinnert mich an die Zeit, als mir beim Einreichen von Wettbewerbsbeiträgen der Angstschweiß ausbrach. Die ersten konnte ich nicht einmal alleine absenden, zu groß war die Angst, zu versagen. Inzwischen habe ich so viele Absagen kassiert, dass ich mich daran gewöhnt habe, dass das eben die Regel ist und nicht die Ausnahme. Die Übung hat dazu geführt, dass mir das nicht mehr schwerer fällt als jede andere Mail auch. Nun hoffe ich, dass es mir mit den Lesungen ähnlich gehen wird.
Denn eigentlich trete ich gerne auf. Eigentlich werde ich gerne gehört. Ich habe nur Angst vor Ablehnung. Bei manchen Texten ist es doch sehr schwer, zwischen dem literarischen Ich und meiner Person zu trennen – vor allem dann, wenn ich weiß, dass es sich um autobiografische Elemente handelt.
Zum zweiten Mal wählte der Frei!Geist Autorenverlag einen Text von mir aus. Nein, zwei sogar! Das Thema der Ausschreibung war diesmal „Queerness und Queerfeindlichkeit“. Zu beiden Themen hatte ich je eine Geschichte eingereicht. Ich denke, dass ich noch nicht zu viel verrate, wenn ich sage: Ihr dürft euch auf einen Transmann als Protagonisten freuen.
Im Augenblick arbeite ich an einer Kurzgeschichte, die dem Genre Science Fiction zuzuordnen ist. Da diese gerade ruht, will ich mich mal wieder um die Überarbeitung von Schwuppenplanschen kümmern. Da hatte sich noch eine Plotlücke aufgetan. Sobald ich das Feedback von meinen Testleser:innen habe, mache ich mich dann wieder an die nächste Überarbeitungsrunde der aktuellen Kurzgeschichte. Soweit mein Plan – das Leben hat oft andere Pläne.
Meine Arbeitserprobung macht mir großen Spaß. Ich hab gerade das Gefühl, schon am dritten Tag eine Beförderung bekommen zu haben, weil ich mich in einem neuen Aufgabenfeld ausprobieren darf. Etwas, das mich früher schon mit Begeisterung getan habe: Mit neuer Software herumspielen. :D Wenn es so weitergeht wie jetzt, kann ich wohl auch das Arbeitspensum in absehbarer Zeit erhöhen. Nur einmal in der Woche im Büro zu sein, bedeutet nämlich leider, dass man nicht mit Datenpflege betraut wird, weil man dazu jeden Tag da sein sollte. Ganz wie auf dem ersten Arbeitsmarkt auch.
Deutschland, 2050, mit knapp über vierzig Grad einer der kühleren Sommertage. Leonidas liegt im Schatten seiner Maispflanzen, als ihm eine Einladung des Bundeskanzlers übermittelt wird. Es geht um den längst ausgetrockneten Rhein …
Eine dystopische Kurzgeschichte.
Das ist der Klappentext. Hoffentlich habe ich die richtigen Worte gewählt. Das ist gar nicht so einfach, finde ich. Genre, Setting und Stimmung müssen klar werden, ebenso braucht der Leser sofort ein Bild vor Augen und muss sich mit einer sympathischen Hauptfigur identifizieren können. Der Text soll zum Kauf animieren, darf aber nicht zu viel verraten. (Ich hasse es, wenn ich noch bis nach dem Mittelpunkt etwas weiß, das noch kommen muss, weil es im Klappentext stand.) Vor allem darf man keine falschen Erwartungen wecken, nicht die falschen Leser:innen anziehen, weil diese dann enttäuscht wären von der Lektüre …
Ist mir das gelungen, was denkt ihr?
Wie gefällt euch das Cover?
Bis das ebook erhältlich ist, wird allerdings noch einiges Wasser den Rhein hinunterfließen. Im Augenblick ist das Manuskript im Korrektorat. Trotzdem wollte ich euch wie versprochen das Cover zeigen.