Schreibanregung Historische Geschichte

Schreibanregung Historische Geschichte

Die Schreibanregung des Monats April beschäftigt sich mit dem Genre Historische Geschichte.

Grundsätzlich gilt: Du darfst jederzeit von meinen Vorschlägen abweichen. Es geht nur darum, dich zum Schreiben anzuregen.

Stufe 1:
Für eine leichte Fingerübung ohne Genrekonventionen lass etwas mit einem Geschenk in einem Park passieren. Die Hauptfigur ist ein:e Türsteher:in.

Stufe 2:
Für eine erhöhte Schwierigkeit soll diese Geschichte ins Genre Historische Geschichte passen. Dazu ist Folgendes wichtig:
Die Geschichte spielt in der Vergangenheit und die gezeigte Welt entspricht den historischen Begebenheiten unserer Welt. Die Grundlage bilden also i.d.R. historische Fakten, die mit Fantasie verknüpft werden. Figuren können sowohl fiktiv sein als auch tatsächlich existiert haben.

Beim Schreiben von Genreliteratur ist es wichtig, die gängigen Genrekonventionen einzuhalten, sonst enttäuschst du Erwartungen an deine Geschichte und brichst damit sozusagen dein Versprechen an die Leser:innen. Diese Konventionen sind allerdings Veränderungen unterworfen, neue Genre und Subgenre entstehen.
Auch interessant: Eine Geschichte lässt sich häufig nicht klar nur einem Genre zuordnen. Mach dir also keine Sorgen, wenn du das Gefühl hast, deine Geschichte könnte auch in eine andere Schublade passen.
Weitere Infos zu verschiedenen Genres und Subgenres gibt es hier, hier und hier.

Stufe 3:
Das ist dir noch nicht spicy genug? Dann gebe ich dir dazu folgendes Thema:
Rassismus

Nun aber ran an die Tasten!
Lass mich gerne wissen, was aus dieser Schreibanregung für die Historische Geschichte geworden ist. Schreib mir einen Kommentar und verlinke deine Geschichte oder poste die Geschichte im Forum mit Verweis auf diese Schreibanregung!

Euer Ingo S. Anders

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Wir tun es wieder!

Wir tun es wieder!

Zum zweiten Mal wählte der Frei!Geist Autorenverlag einen Text von mir aus. Nein, zwei sogar!
Das Thema der Ausschreibung war diesmal „Queerness und Queerfeindlichkeit“. Zu beiden Themen hatte ich je eine Geschichte eingereicht. Ich denke, dass ich noch nicht zu viel verrate, wenn ich sage: Ihr dürft euch auf einen Transmann als Protagonisten freuen.


Im Augenblick arbeite ich an einer Kurzgeschichte, die dem Genre Science Fiction zuzuordnen ist. Da diese gerade ruht, will ich mich mal wieder um die Überarbeitung von Schwuppenplanschen kümmern. Da hatte sich noch eine Plotlücke aufgetan. Sobald ich das Feedback von meinen Testleser:innen habe, mache ich mich dann wieder an die nächste Überarbeitungsrunde der aktuellen Kurzgeschichte. Soweit mein Plan – das Leben hat oft andere Pläne.

Der Genesungsbegleiter schmort im Frostfach ganz unten. ;)


Meine Arbeitserprobung macht mir großen Spaß. Ich hab gerade das Gefühl, schon am dritten Tag eine Beförderung bekommen zu haben, weil ich mich in einem neuen Aufgabenfeld ausprobieren darf. Etwas, das mich früher schon mit Begeisterung getan habe: Mit neuer Software herumspielen. :D
Wenn es so weitergeht wie jetzt, kann ich wohl auch das Arbeitspensum in absehbarer Zeit erhöhen. Nur einmal in der Woche im Büro zu sein, bedeutet nämlich leider, dass man nicht mit Datenpflege betraut wird, weil man dazu jeden Tag da sein sollte. Ganz wie auf dem ersten Arbeitsmarkt auch.

Buchvorstellung: Projekt Rhein

Buchvorstellung: Projekt Rhein

Deutschland, 2050, mit knapp über vierzig Grad einer der kühleren Sommertage. Leonidas liegt im Schatten seiner Maispflanzen, als ihm eine Einladung des Bundeskanzlers übermittelt wird. Es geht um den längst ausgetrockneten Rhein …

Eine dystopische Kurzgeschichte.


Das ist der Klappentext. Hoffentlich habe ich die richtigen Worte gewählt. Das ist gar nicht so einfach, finde ich. Genre, Setting und Stimmung müssen klar werden, ebenso braucht der Leser sofort ein Bild vor Augen und muss sich mit einer sympathischen Hauptfigur identifizieren können.
Der Text soll zum Kauf animieren, darf aber nicht zu viel verraten. (Ich hasse es, wenn ich noch bis nach dem Mittelpunkt etwas weiß, das noch kommen muss, weil es im Klappentext stand.)
Vor allem darf man keine falschen Erwartungen wecken, nicht die falschen Leser:innen anziehen, weil diese dann enttäuscht wären von der Lektüre …

Ist mir das gelungen, was denkt ihr?

Wie gefällt euch das Cover?

Bis das ebook erhältlich ist, wird allerdings noch einiges Wasser den Rhein hinunterfließen. Im Augenblick ist das Manuskript im Korrektorat. Trotzdem wollte ich euch wie versprochen das Cover zeigen.

Euer Ingo S. Anders

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Nalex: Öffentliche Bücherschränke

Im Februar hatte ich von meiner Herzensangelegenheit erzählt. Heute nun ein Gastbeitrag von Nalex zum diesem Thema:

Schon seit längerem habe ich mit dem Gedanken gespielt, einen Beitrag über öffentliche Bücherschränke zu schreiben. Doch bis jetzt habe ich noch nicht den Grund dafür gehabt, es auch zu tun. Das hat sich geändert, als der Blogring ins Leben gerufen wurde und die Planung für 2023 gemacht wurde.

Also habe ich mich im Internet ein wenig umgeschaut und aus dem, was ich herausgefunden habe, einen kleinen Text zusammengestellt.

Bücherschränke (allgemeine Informationen)

Bei den Bücherschränken handelt es sich um richtige Schränke in Gebäuden, wetterfeste Regale an der Straße, ausgediente Telefonzellen oder einfache Kisten an zentral gelegenen Orten, die für jeden zugänglich sind.

Die dort befindlichen Bücher sind zur kostenlosen Mitnahme oder zum Tausch dort hinterlegt. D. h. man kann sie einfach so mitnehmen und bringt sie dann zurück oder wie schon erwähnt, tauscht sie gegen andere Bücher aus.

All das ist ohne Kosten, unverbindlich und vor allem anonym. Es sind also auch keine Mitgliedschaften vonnöten und somit auch keine Beiträge, was die Leihfristen wie in Bibliotheken ebenso ausschließt.

In den meisten Fällen finden sich auch Menschen, die sich um die Bücherschränke jeglicher Form kümmern und ein Auge darauf haben, was sich darin befindet.

Allgemeine Auflistung von Bücherschränken in den Bundesländern

Baden-Würtemberg 600

Bayern 302

Berlin 82

Brandenburg 103

Bremen 22

Hamburg 170

Hessen 271

Mecklenburg-Vorpommern 44

Niedersachsen 374

Nordrhein-Westfalen 571

Rheinland-Pfalz 157

Saarland 42

Sachsen 108

Sachsen-Anhalt 80

Schleswig-Holstein 102

Thüringen 61

Im gesamten Bundesgebiet gibt es also 3090 Bücherschränke, deren genaue Standorte im Internet ersichtlich sind.

Für wen sind Bücherschränke interessant?

Im Großen und Ganzen ist für jeden der Bücherschrank an sich interessant. Vor allem aber profitieren Vielleser, Personen mit begrenzten finanziellen Mitteln und Familien davon.

Vor- und Nachteile

Zu den Vorteilen gehören folgende Punkte:

  1. Einsparung von Ressourcen bei der Produktion von Büchern
  2. Autoren können entdeckt werden um sich selbst deren Bücher zu kaufen oder sich diese auch zu gewissen Anlässen schenken zu lassen
  3. Die Möglichkeit sich einen Teil von Buchreihen oder alle Teile von diesen Reihen zu holen
  4. Keine großen Ausgaben um sich Bücher zu holen
  5. Hin und wieder kommt man auch ins Gespräch mit anderen Lesern um sich dann mit diesen über das gemeinsame Hobby zu unterhalten
  6. Bücher werden nicht in den Papiermüll geworfen

Zu den Nachteilen gehören jene Punkte:

  1. Umsatz in lokalen Buchläden sinkt
  2. Schriftsteller bleiben jedoch im Gespräch, aber auch deren Verkäufe gehen somit zurück

Mehr von Nalex lest ihr auf ihrem Blog: read and write