Save the date: Ingo S. Anders liest live, online am 16.07.24, ab 19:20 Uhr bei #allabendlichqueer!
Freut euch auf queere Geschichten mit trans* und enby Repräsentation: Herr Otto Mayer, wie er leibt und lebt, ein Kampf um Damenhygieneartikel und zum Schluss geht es mit dem Schiff ins Glück.
Die Lesung findet als ZOOM-Konferenz statt. Es wird kein Eintritt erhoben.
Helft mir gerne, möglichst viele interessierte Mitmenschen zu erreichen, indem ihr die Einladung teilt.
Mein erster Poetryslam war gar kein richtiger Slam mit Wettbewerb – gut so. Es gab, abgesehen von einem Blümchen für jeden, keinen Preis zu gewinnen. Dafür gab es aber auch keine Buhrufe, nur kräftig Applaus. Eigentlich die ideale Lesebühne, um sich das erste Mal zu versuchen. Ich hatte trotzdem Lampenfieber hoch zehn und musste den sich neu in mein Pillenschächtelchen hinzugesellten Blutdrucksenker gleich nachdosieren. Dazu auch das Bedarfsmedi, das ich bei Erregungszuständen nehmen darf. Spoiler: Mein Kopf ist noch dran und habe mir auch nicht in die Hose gemacht, obwohl ich in der zweiten Hälfte nach der Pause wirklich dringend musste.
Das mit den Selfies übe ich noch. ^^
Natürlich habe ich mir für dieses Vorhaben einen Tag ausgesucht, an dem der ÖPNV bestreikt wurde. Regionalzüge und auch S-Bahnen waren betroffen. Auch am Nachmittag, nachdem der Streik offiziell beendet war, verkehrten die S-Bahnen nur eingeschränkt. Man sollte auf Busse und U-Bahnen ausweichen.
Also bin ich mal zwei Stunden vor Termin losgefahren, wo sonst eine Stunde gereicht hätte. Spoiler: Ich bin angekommen und das sogar noch rechtzeitig. Ich sollte nämlich etwas vor sechs da sein und war um halb sechs vor Ort. Dank sorgfältiger Planung und einer sehr hilfreichen Wegbeschreibung. Ohne die hätte ich nicht gewusst, wie man aufs Schulgelände kommt und wo dort die Neue Aula ist.
Ich hatte die Bücher sicherheitshalber in Plastik verpackt – an einem durchweg sonnigen Tag. Einmal nass gewordene Bücher scheuen den Regen …
Die Stadtteilschule Winterhude im Norden Hamburgs lädt am Freitag, 8. März 24 ab 18 Uhr zu einem Poetry Slam Abend ein und ich darf mit queeren Texten dabei sein!
Mein erster Poetry Slam, ich bin so aufgeregt!
Das Line-up wird am Mittwoch hochgeladen, wir erfahren dann also das Programm der teilnehmenden Künstler:innen. Vermutlich über das Instagramprofil von @qroom_wir.
Man wollte nicht mit mir gesehen werden, als ich noch kein Passing hatte, aus Angst, dann auch für trans* oder schwul gehalten zu werden. Ich verstand das nicht. Jetzt verstehe ich. Wer Angst hat und die Wahl, sich zu verstecken, wird das tun.
Viel Zeit verbringe ich zu Hause an meinem Schreibtisch. Meist deshalb, weil ich mich dort wohlfühle innerhalb meiner Komfortzone. Ich kann mich schreibend der ganzen Welt mitteilen und weil mein Computer mobil ist, kann ich mein Zuhause überallhin mitnehmen. Doch an diesem Tag im Jahr 2022 saß ich vor Angst wie gelähmt auf meinem Stuhl.
Während die anderen auf für Frankfurt gepackten Koffern sitzen und die BuchBubble brennt, lupfe ich hier mal wieder kurz den Vorhang. Im vergangenen Jahr habe ich eine unbeabsichtigte Schreibpause eingelegt, wenn man von vereinzelten Fingerübungen absieht. Ich hatte erst keinen Kopf und dann schlichtweg keine Zeit mehr dafür, weil ich versuchte, wieder ins Erwerbsleben einzusteigen. Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich dennoch währenddessen mein Projekt Rhein veröffentlicht habe und außerdem noch zwei Geschichten in der queeren Anthologie Just Bunt platzieren konnte. Die Rezension dafür steht immer noch auf meiner To-Do-Liste.
Wenn es sich nach Arbeit anfühlt, fühle ich mich gut
Die größte Herausforderung aber waren die beiden Lesungen (die im Pride House und die in Berlin) sowie der Besuch der BuchBerlin. Da könnte ich ja eigentlich zufrieden mit mir sein und stolz auf meine Leistung, denn es war harte Arbeit und ja, es hat mir auch große Freude bereitet. Es erfüllt mich aber mehr, zu schreiben.
Die Schreibanregung des Monats Oktober beschäftigt sich mit dem Genre Queere Geschichte.
Grundsätzlich gilt: Du darfst jederzeit von meinen Vorschlägen abweichen. Es geht nur darum, dich zum Schreiben anzuregen.
Stufe 1: Für eine leichte Fingerübung ohne Genrekonventionen lass etwas mit einer Schaufel in einer Boutique passieren. Die Hauptfigur ist ein:e Maler:in.