Und was mache ich 2024?

Und was mache ich 2024?

Normalerweise gehe ich nie planlos ins neue Jahr. Diesmal fühle ich mich etwas unvorbereitet.

-> Das Thema Gewichtsreduktion werde ich weiter verfolgen und vor allem muss ich dabei auf meine Leber achten. Deshalb gehört für mich intermittierendes Fasten dazu, bei einer zuckerarmen Ernährung, die wegen der Psoriasisarthritis auf entzündungsfördernde Lebensmittel verzichtet.

-> Ich baue mehr Bewegung in meinen Alltag ein, auch der Gesundheit wegen.
(Ich hasse Bewegung seit dem Schulsport!) Dabei beginne ich mit Spaziergängen, wozu ich mich verschiedenen Gruppen anschließe. Dann habe ich feste Termine und etwas Gruppendruck.
Wenn das gut läuft, will ich wieder im Verein schwimmen. Aber es kann gut sein, dass wir dann ein Jahr weiter sind.

-> Ich liebäugele mit der LBM.

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Rückblick auf den NaNoWriMo 2023

Rückblick auf den NaNoWriMo 2023

Nun ist schon Ende Dezember, der diesjährige Schreibmarathon fast schon in Vergessenheit geraten. Ich habe keine Ahnung, warum ich es schaffe, im November so abartig viel zu schreiben – für meine Verhältnisse. Im Dezember bin ich kaum dazu gekommen: zwei Erkältungen in Folge und gut eine Woche Depression.

Für mich selbst habe ich bei diesem NaNoWriMo festgestellt, dass ich gleichzeitig schreibe und plotte und überarbeite. Deshalb geht es so scheinbar langsam voran. Wer noch nicht weiß, welcher Schreibtyp er ist, dem empfehle ich diesen Artikel von der Schreibtechnikerin.
Nach der Lektüre ging mir ein Licht auf: Ich bin ein methodologischer Pantser.
Ich brauche deshalb immer verschiedene Texte in verschiedenen Bearbeitungsstadien, an denen ich abwechselnd rumfummeln kann. Sonst springe ich in einem Dokument hin und her und gerate dabei in Überarbeitungsschleifen. Es kostet mich viel Disziplin, die Überarbeitung an anderen Textstellen auf später zu verschieben. Mir hilft dabei, die Szenen einzuordnen anhand des Grades der Fertigstellung. Dann arbeite ich stur von grob nach fein und jeweils vom Anfang zum Ende ab.

Um mich selbst zu motivieren, habe ich eine Tabelle angelegt und einige Diagramme gemacht.
Die 30 Tage des Monats habe ich in 6 fünftägige Etappen eingeteilt.
Im Tortendiagramm sieht man, dass ich in den ersten beiden Etappen die Hälfte der Wörter geschrieben habe. In der Mitte ist es eingebrochen, weil ich da zwei bewusste schreibfreie Tage hatte (Hochzeitstag und ein Tag in der Therme) und sich dann die erste Erkältung angeschlossen hat. Kurz vor Schluss habe ich noch einmal Gas gegeben und dann war schon die Luft raus.

Beim Balkendiagramm sieht man,

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Das Ding mit dem Noise Cancelling

Das Ding mit dem Noise Cancelling

Ich liebe sie einfach, diese Kopfhörer. Was heißt Kopfhörer, es ist ein Headset, was ich zum Telefonieren, für Videocalls oder zum Musikhören nutzen kann und es ist einfach auch große klasse, um sich in einer lauten Umgebung unterhalten zu können. Denn das kann ich sonst nicht. Auch die Lautsprecherdurchsage an einem Bahnhof kann ich damit verstehen.

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Preptober, NaNoWriMo, Auschreibungen

Preptober, NaNoWriMo, Auschreibungen

Während die anderen auf für Frankfurt gepackten Koffern sitzen und die BuchBubble brennt, lupfe ich hier mal wieder kurz den Vorhang.
Im vergangenen Jahr habe ich eine unbeabsichtigte Schreibpause eingelegt, wenn man von vereinzelten Fingerübungen absieht. Ich hatte erst keinen Kopf und dann schlichtweg keine Zeit mehr dafür, weil ich versuchte, wieder ins Erwerbsleben einzusteigen.
Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich dennoch währenddessen mein Projekt Rhein veröffentlicht habe und außerdem noch zwei Geschichten in der queeren Anthologie Just Bunt platzieren konnte. Die Rezension dafür steht immer noch auf meiner To-Do-Liste.

Wenn es sich nach Arbeit anfühlt, fühle ich mich gut

Die größte Herausforderung aber waren die beiden Lesungen (die im Pride House und die in Berlin) sowie der Besuch der BuchBerlin. Da könnte ich ja eigentlich zufrieden mit mir sein und stolz auf meine Leistung, denn es war harte Arbeit und ja, es hat mir auch große Freude bereitet. Es erfüllt mich aber mehr, zu schreiben.

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Mein Praktikum in der Bibliothek

Als ich von meinem Kurzurlaub in Bad Bederkesa berichtet hatte, hatte ich ja schon ausgeplauscht, dass ich mit einem Praktikum in einer Bibliothek anfangen will. Was mit Büüüchern!
Ich hatte mich wahnsinnig darauf gefreut, weil ich glaubte, hier nun endlich das richtige Arbeitsumfeld gefunden zu haben. In einer Bibliothek ist es ruhig. Möchte man meinen. Wie ich erfuhr, ist es in üblichen öffentlichen Bibliotheken, wo man auch Belletristik und sowas ausleihen kann, eher laut – verglichen mit wissenschaftlichen Bibliotheken. Also, liebe angehende Fachangestellte für Medien und Informationstechnik und Bibliothekar:innen: Wählt weise und wenn ihr Ruhe extra sucht, wählt eine wissenschaftliche Bibliothek. Die ist auch körperlich nicht ganz so anspruchsvoll wie die öffentlichen Bibliotheken. Man kann zwar keine Romane von zum Beispiel 1809 ausleihen, die die FaMIs dann im Keller aus dem Archiv holen müssen, aber man ist sehr viel mehr mit dem Einsortieren ausgeliehener Bücher beschäftigt.
Und, liebe Praktikant:innen, wenn ihr euren Praktikumszeitraum wählt, dann legt ihn nicht in einen Zeitraum, in dem im Haus Bauarbeiten stattfinden. Dann ist nämlich nix mit ruhige Arbeitsumgebung. Aber so gar nicht.

Aber mal von Anfang an und in aller Ausführlichkeit

Erster Tag war komplett Onboarding.
Erst das Gebäude mit der Verwaltung suchen, dann im angenehm kühlen Gebäude orientieren, dort den Vertrag unterschreiben. Weiter, wieder quer übers Gelände, zum Dienstausweis erstellen lassen. Leider ist knapp vor uns jemand mit einem dringenden Anliegenden eingeschert, was uns zwanzig Minuten Wartezeit im Stehen bescherte. Dafür hatte ich danach dann aber sitzend auch die Ruhe weg, auf meinem Handy rumzufummeln, um noch ein schickes Foto zu mailen, weil ich andernfalls – was noch länger gedauert hätte – ein Foto vor Ort hätte machen lassen müssen, auf dem ich unvorteilhaft verschwitzt ausgesehen hätte. Und das geht ja mal gar nicht.

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Sucht #diverserdonnerstag

Sucht #diverserdonnerstag

Darstellung von Sucht in Büchern und Filmen ist heute mein Thema. Dies ist noch ein Nachzügler der letztjährigen Reihe.

Um clean zu werden, muss man nicht bis Silvester warten – jeder andere Tag im Jahr ist genauso gut dafür. Vielleicht sogar besser, weil niemand insgeheim darauf lauert, dass Du Deine guten Vorsätze eh wieder nicht einhältst.
Denn ganz ehrlich, es ist doch so: Wenn die anderen sich nicht am Riemen reißen, dann muss ich das auch nicht tun. Oder? Das ist zunächst einmal ein Sozialer Abwärtsvergleich. Man fühlt sich besser, wenn man jemanden findet, der vergleichsweise schlechter abschneidet. Mit diesem Gedankengang schiebt man aber auch die Verantwortung für das eigene Verhalten auf die anderen, die ihre guten Vorsätze ja auch nicht einhalten.

Essen und Zigaretten, Alkohol, Drogen – Konsum in Film und Buch ist alltäglich. Es wird oft so dargestellt, als sei es normal, beispielsweise jeden Abend Wein zu trinken oder nach Feierabend in eine Kneipe zu gehen. Das mit anzusehen oder zu lesen, ist für Suchtkranke, die gerade entziehen wollen, hochtoxisch.

Persönliche Erfahrungen

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