Ingo liest anders: live bei #allabendlichqueer

Ingo liest anders: live bei #allabendlichqueer

Save the date: Ingo S. Anders liest live, online am 16.07.24, ab 19:20 Uhr bei #allabendlichqueer!

Freut euch auf queere Geschichten mit trans* und enby Repräsentation:
Herr Otto Mayer, wie er leibt und lebt, ein Kampf um Damenhygieneartikel und zum Schluss geht es mit dem Schiff ins Glück.

Die Lesung findet als ZOOM-Konferenz statt. Es wird kein Eintritt erhoben.

Helft mir gerne, möglichst viele interessierte Mitmenschen zu erreichen, indem ihr die Einladung teilt.

Euer Ingo S. Anders

Meine Kunstadresse.
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Rezension: Urban Fantasy going Fat (Aşkın-Hayat Doğan & Elea Brandt, Hrsg.)

Rezension: Urban Fantasy going Fat (Aşkın-Hayat Doğan & Elea Brandt, Hrsg.)

Urban Fantasy going Fat
Herausgebende: Aşkın-Hayat Doğan & Elea Brandt

Anthologie
194 Seiten, Ergänzung 20 Seiten
Paperback 14,99 EUR, ebook 3,99 EUR
Erschienen am 12.06.2023

Ersteindruck

Das Buchcover hat es mir auf den ersten Blick angetan.
Es zeigt vor pink-schwarzem Hintergrund einen vitruvianischen Mensch mit einem dicken_fetten Mann. Das bekannte Original mit einem schlanken Mann ist eine Proportionsstudie von Leonardo da Vinci und ein Symbol für die Ästhetik der Renaissance.
Ich finde es sehr passend zum Thema, denn ich mache mir durch die Lektüre dieses Buches gerade Gedanken um dicke_fette Proportionen und deren heutige Ästhetik.

Klappentext

Die Stadt hat viele Facetten und Raum für Geschichten abseits langweiliger Konventionen: Magie sammelt sich an Straßen und Plätzen. Übernatürliche Wesen bevölkern die urbane Umgebung – darunter Drachen, magisch begabte Menschen und ganz alltägliche Held*innen, die sich verlieben, Trauerarbeit leisten und sich zwischen Rush Hour und Ruhepolen bewegen.

15 Own-Voice-Autor*innen erzählen Geschichten von dicken_fetten Hauptfiguren, die in Städten und Metropolen Raum einnehmen – auch wörtlich. Laut! Fordernd! Selbstbewusst!

Lektüre

Zu jeder Geschichte gibt es Inhaltswarnungen im Buch.
Über das Bonusmaterial, das ich bei der BuchBerlin vom Verlag ohneohren geschenkt bekam, habe ich mich als erstes hergemacht.

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LBM 24 Teil 5: Tipps zur Vorbereitung auf die Buchmesse

LBM 24 Teil 5: Tipps zur Vorbereitung auf die Buchmesse

Artikel in dieser Serie
Teil 1: BVjA, Autor:innenrunde und Verlagsspeeddating
Teil 2: Menschen! Verlage! Autor:innen!
Teil 3: Reisen mit Behinderung
Teil 4: Was ich gelernt habe
Teil 5: Tipps zur Vorbereitung auf die Buchmesse

Nach der LBM ist vor der LBM und hier kommt mein Memo an mich selbst zur Vorbereitung auf die nächste LBM.

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LBM 24 Teil 4: Was ich gelernt habe

LBM 24 Teil 4: Was ich gelernt habe

Artikel in dieser Serie
Teil 1: BVjA, Autor:innenrunde und Verlagsspeeddating
Teil 2: Menschen! Verlage! Autor:innen!
Teil 3: Reisen mit Behinderung
Teil 4: Was ich gelernt habe
Teil 5: Tipps zur Vorbereitung auf die Buchmesse

Wenn du mich fragst, was ich beim nächsten Mal anders machen würde, dann fällt mir als erstes die BahnCard 50 ein. Die entfallene Zugbindung durch den ausgefallenen Zug war Gold wert. Wenn man früh fährt, ist der Zug auch noch nicht so voll, dass man zwingend einen Sitzplatz reservieren müsste.
Apropos Zug: Wenn Messe ist, hält der IC aus Hamburg auch an der Haltestelle Leipzig Messe und das ist da, wo die Leipziger Buchmesse stattfindet, bzw. eine Station mit der Straßenbahn Linie 16 bis zum Messegelände, die man auch laufen kann, wenn man gut zu Fuß ist. Und das ist riesig, viel größer, als ich mir das vorgestellt hatte!

Mit meiner Vorbereitung und Durchführung des Messebesuchs bin ich sehr zufrieden.
Es war gut, dass

  • ich mich im Vorfeld informiert habe, wo die Toiletten sind. Dafür gab es Pläne zum Download auf der Webseite der LBM.
  • ich mir für meinen Rundgang am Sonntag auf der Karte eine Route ausgearbeitet habe, in welcher Reihenfolge ich die Verlage besuchen möchte.
  • ich zwei Exposé etc. für den ersten Pitch dabei hatte, aber ohne Ausdruck ging es bei dem spontanen zweiten Pitch auch.
  • ich mir im Vorfeld die Zeit genommen hatte, eine Liste zu schreiben, auf Verlagswebseiten zu recherchieren, und mir auch Prioritäten gesetzt habe. Denn alle interessanten Verlage aufzusuchen und zu sprechen hätte ich nicht geschafft. So wusste ich dann, was ich als Erstes weglassen konnte bzw. leider musste.

Am meisten gelernt habe ich bei der Leipziger Autor:innenrunde!
Vor allem zu den Themen Kontakt zu Zeitungen, Konzeptionierung von Lesungen und Marketing für Selfpublisher:innen konnte ich mir viel mitnehmen.

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LBM 24 Teil 3: Reisen mit Behinderung

LBM 24 Teil 3: Reisen mit Behinderung

Artikel in dieser Serie
Teil 1: BVjA, Autor:innenrunde und Verlagsspeeddating
Teil 2: Menschen! Verlage! Autor:innen!
Teil 3: Reisen mit Behinderung
Teil 4: Was ich gelernt habe
Teil 5: Tipps zur Vorbereitung auf die Buchmesse

Dies ist kein Grundlagenkurs zum Reisen mit Behinderung.
Dies ist ein Erfahrungsbericht über die von mir erlebte Reise mit dem Blickwinkel einer Person, die nicht dauerhaft auf Unterarmgehstützen angewiesen ist, dafür noch einige andere Einschränkungen im Gepäck hat.

Bin ich auf Hilfe angewiesen?

Als ich in Hamburg auf dem Weg zum Bahnhof war, bepackt mit Handtasche, einem schweren Rucksack und einer schweren Umhängetasche mit meiner Rüsselmaschine (CPAP-Gerät), fiel mir eine meiner Unterarmgehstützen runter. Eine Passantin sah dies und beobachtete meine Versuche, diese mit der anderen Krücke zu angeln. Unsere Blicke trafen sich, sie bot mir keine Hilfe an und wandte den Blick ab. Ich bat nicht um Hilfe. Ich weiß selbst nicht, warum. Eine fremde Person ansprechen … schwierig, mitten in Hamburg. Normalerweise mag ich es auch nicht, Hilfe aufgedrängt zu bekommen.
Letztlich schaffte ich es auch, alleine zurechtzukommen.

Mit einer Reisebegleitung wäre sehr vieles einfacher gewesen. Ich hätte mich aber auch abhängig und eingeschränkt gefühlt. Ich wollte ja mein eigenes Programm durchziehen und nicht auf eine andere Person Rücksicht nehmen müssen.

Zugfahrt

Für die Reise nach Leipzig hatte ich mir eine neue Verbindung aussuchen müssen, weil mein gebuchter Zug ohne Umstieg ausgefallen war. Dafür war die Zugbindung aufgehoben worden. Bei der neuen Verbindung hatte ich darauf geachtet, Umstiege ab 20 Minuten Umstiegszeit auszuwählen, damit ich es auch schaffen kann, ggf. das Gleis zu wechseln. Dies wäre in Wittenberg nicht nötig gewesen.

In der Straßenbahn wurde mir meist sofort ein Sitzplatz angeboten, obwohl die Bahnen so voll waren.

Hotel

Im Hotel erklärte man mir beim Check-in, die Gästetaxe entfiele erst ab einem GdB von 80 (wenn ich mich da nicht verhört habe …). Ich war so müde, ich zahlte die Gästetaxe.

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