SGZ 33 MYSTERIÖS

SGZ 33 MYSTERIÖS

Die Leiche hatte Hände anstelle von Füßen. Es gab keinerlei Spuren einer Transplantation, sie schienen natürlich gewachsen. Und das war schon der dritte Fall in den letzten vier Wochen. Einer mochte eine seltene Mutation sein, zwei davon noch ein außergewöhnlicher Zufall, aber drei? Und alle hier? Da steckte doch ein Labor dahinter, ein moderner Frankenstein! Doch wie war es möglich, dass diese Menschen bisher noch nicht aufgefallen waren? Warum landeten alle ausgerechnet hier auf Claudias Tisch? Fragen nahm sie nicht gerne mit ins Wochenende, doch diesmal blieb ihr keine andere Wahl.
Seufzend hängte sie ihren Kittel an den Haken, und war im Begriff, sich umzuziehen, da klingelte ihr Diensthandy. Jetzt noch? Sie nahm ab.
»Und?«, fragte eine vertraute Männerstimme.
»Nein, ich habe noch nichts Neues herausgefunden. Ich hätte mich schon gemeldet.«
»Frau Professor, mir sitzt die Presse im Nacken.«
Und mir auch. »Ich weiß, Herr Rittmeister. Todesursache war wieder Ertrinken. Mehr habe ich nicht. Tut mir leid.«
»Dann werde ich mich mal im Hafen umsehen.« Aufgehängt.
Ihnen auch ein schönes Wochenende, danke.
Die Personen waren nicht miteinander verwandt. Vielleicht ergab sich nach der Identifikation der Leichen etwas.

Zwei der Verstorbenen waren in derselben Region aufgewachsen. Mit dem dritten hatten sie gemeinsam, dass die Mutter zur Zeit der Schwangerschaft ebenfalls dort lebte. Danach war sie mit dem Kind weggezogen.
Nach diesen Erkenntnissen suchte Claudia nach besonderen Umwelteinflüssen in dieser Gegend, fand aber lediglich Verschwörungstheorien, nach denen ein Reaktorunfall vertuscht worden sein sollte.
Sie griff zu ihrem Telefon. »Herr Rittmeister, ich habe da einen Verdacht.«
»Schießen Sie los.«
»Es gab damals eine bestimmte Anti-Baby-Pille, die trotz Warnungen vor ihrer Unzuverlässigkeit noch auf dem Markt war. Angenommen, diese Frauen nahmen dieses Medikament und waren dann

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Das ist jetzt aber mysteriös, dass die Geschichte mitten im Satz endet … die Zeit war rum. ;)

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