Frohes Neues!

Ich bin wieder da.

Das habe ich manchmal, dass ich für eine Weile abtauche und eines schönen Tages aus meinem Winterschlaf aufwache. Ich brauche das, dieses Alleinsein bis hin zur Einsamkeit, um wieder Hunger nach dem Leben zu bekommen.
Das vergangene Jahr hat mich diesbezüglich aus dem Takt gebracht. Wie uns alle wohl.

2020 sollte mein Jahr werden. Ich habe mir eine anständige Schreibsoftware gekauft, die mir geholfen hat, meinen Roman zu überblicken.
Zudem hatte ich mir vorgenommen, jetzt endlich mal in einer Anthologie veröffentlicht zu werden. Ich nahm an diversen Wettbewerben teil und schaffte es in der Sparte Queer mit »Freiwillig schwul werden?« auf die Longlist des Berliner Literaturpreises »Wortrandale 2020«. Mein größter Erfolg dabei war, dies auch als Erfolg anzuerkennen.
Im November ist es mir gelungen, die Rohfassung meines ersten Romans abzuschließen. Ich war nach drei Jahren bei der Hälfte und dann habe ich innerhalb von drei Wochen – NaNoWriMo lässt grüßen – den Rest runtergetippt. Ich war total von den Socken, als ich mich mehr als 10.000 Anschläge pro Tag tippen sah.
Bis auf Weiteres befindet sich das Manuskript in der Überarbeitung. Erst ruht es eine Weile. Da brauche ich wohl auch noch Zeit, bis ich den Bogen raus habe, wie man das macht und wo meine Schwächen liegen, die ich ausbügeln muss.

Für 2021 habe ich mir vorgenommen, daran anzuknüpfen, im Idealfall noch eins draufzusetzen:

  1. Meinen zweiten Roman runterschreiben.
  2. Meinen ersten Roman überarbeiten.
  3. Aktion »100 Geschichten in 100 Tagen« im Blog starten.

Was es mit der Aktion auf sich hat, erzähle ich dann beim nächsten Mal.

Möge 2021 uns allen nur das Beste bringen!

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